blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

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Freitag, 11. Mai 2012

Peredwischniki - Wanderausstellung

Ein Paar Füße fehlen noch. Es sind meine die noch fehlen und das hat nichts damit zu tun, dass ich heute schwarze Schuhe trug. Aber einer muss doch die Kamera halten. Die Kamera kam erst viel später zu Anwendung, denn zunächst durfte ich sie nicht benutzen:


Die Ausstellung "Die Peredwischniki - Maler des russischen Realismus" ist in den Kunstsammlungen Chemnitz nur noch bis zum 28. Mai zu sehen. Es ist eine einzigartige Zusammenstellung von Werken, die sonst getrennt voneinander in der Trejakow Galerie Moskau und den staatlichen Russischen Museum von St. Petersburg zu sehen sind. Diese thematische Einmaligkeit mit den 90 Gemälden von 41 Künstlern wollten, nein mussten wir einfach sehen und auf uns wirken lassen, deshalb fuhren wir heute mit Inas Eltern dahin. Die Ausstellung in Chemnitz wurde davor nur in der Nationalgalerie Stockholm gezeigt. Man sagt ihr nach, dass es sich um die erste umfassende Präsentation in Deutschland handelt, die ausschließlich den Werken der „Peredwischniki“ gewidmet ist.

Es ist jedermann verständlich, dass in solchen Ausstellungen nicht fotografiert werden darf und deshalb zeige ich nur einige Aufnahmen von den verschiedenen Ausstellungsplakaten. Vielleicht macht es denen, die hieran etwas Freude empfinden können und nicht so weit weg wohnen Appetit auf mehr.

Isaak Lewitan, Frühling. Hochwasser,


Ilja Repin, Die Saporoscher Kosaken schreiben einen Brief an den türkischen Sultan


noch eines der bekanntesten Werke von Ilja Repin, die "Wolgatreidler"


Walentin Serow, Porträt der Fürstin Sinaida Jussupowa




weiter Gemälde der Ausstellung seht ihr hier:

Informationen zur Ausstellung findet ihr hier:

und die Öffnungszeiten findet ihr hier:


.... und am Ende gibt es nun doch noch ein Ausstellungsfoto vom Handy. Doch es wurde ohne Blitz aufgenommen. Hier beeindruckte mich der Maler Kramskoi mit dieser im Format eher kleinen Arbeit sehr, in der er sich bei der Porträtierung sein Tochter darstellte.

Kommentare:

Zaunwinde hat gesagt…

Die Bilder sind ein echter Augenschmaus!
♥lichst Zaunwinde

Anonym hat gesagt…

Ja wirklich - eine wunderbare Ausstellung mit ganz tollen Bildern, das würde ich mir auch gerne ansehen. Erinnerungen an die Schulzeit kommen daher...
LG Birgit

Egbert Büschel hat gesagt…

Es stimmt absolut, Birgit, bei mir kam bei den Saporoscher Kosaken und bei den Wolgatreidlern auch sofort die Schulzeit wieder in Erinnerung. Was wurde oder sollte nicht alles aus den Bildern gedeutet werden und wie herrlich einfach und plausibel sind heute die Erklärungen.

Was bleibt sind die Eindrücke, die diese Gemälde auslösen. Die Figuren sind dank des Formates lebensgroß und man ist versucht, sich zu den Kosakten zu setzen und ihren derben Späßen zu lauschen.

An mir ging es in den Stunden so wie Zaunwinde schreibt, ein wahrer Augenschmaus.

beste Grüße und bis nächste Woche,
egbert

Smilla hat gesagt…

Der Appetit wurde erfolgreich angeregt...
... aber eben ihr seit ja nicht gerade um die Ecke... sollte aber als Alternative dringend wieder einmal nach Paris!!!!
Wünsche euch einen gediegenen Einstieg ins Wochenende
♥-lich Brigitte

Neumi hat gesagt…

Danke für Deinen Beitrag Egbert.
Die ersten Bilder kenne ich ja auch von der Schule her, das letzte finde ich auch schön, garn keine so schlechte Qualität, wenn man die Umstände betrachtet, unter der Du es aufgenommen hast.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, liebe Grüße Ulrike

zeder hat gesagt…

Du bist eben ein Genießer auf allen Ebenen des Lebens und weisst wo die Leckerbissen für die Sinne zu finden sind.
Grüße, Uwe-jens