blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Freitag, 28. September 2012

mit dem Fahrrad durch den Herbst

Das neue Wochenende beginnt gerade wieder und die Erlebnisse der vorangegangenen Wochenenden sind noch nicht einmal komplett fototechnisch bearbeitet. Auf eure Kommentare hin zum Beitrag DER SOMMER IST GEGANGEN versprach ich, weitere Fotos von der Begegnung mit den historischen Fahrrädern zu zeigen.


Also, steigt ganz einfach mit diesem Radler auf......
 
und sofort geht es los,
im Sattel durch den Herbst 2012.
 
 
Bei der Tour mit diesem Gefährt solltet ihr euch darauf einstellen, von anderen Radlern auch überholt zu werden.....
 
 
 
 
 
 
In der eigenen Klasse ist das Hochrad sehr souverän.....
 
 
 
 
 
 
Bea und Birgitt schrieben davon, dass sie schon immer davon träumten (oder so ähnlich), mit einem historischen Hochrad die Welt erkunden zu wollen. Im Dresdner Hofstall ludt der Verein "Fahrrad Veteranen und Freunde, Dresden" zu einer solchen Schnuppertour ein. Die unterschiedlichsten Modelle konnten unter Anleitung gefahren werden.
 

Irgendwie erinnert mich das Bild an die eigene Kindheit, als ich selbst das Fahrradfahren lernte und der Vater auf den ersten Metern neben dem Rad herlief.




Gegen die Angst umzufallen, haben die Konstrukteure bereits damals die Räder einfach nebeneinander angeordnet, den Sattel an bekannter Stelle angebracht und als Drehtlager zwei Kurbeln montiert. Heute erfüllen Stützräder diese Funktion.

 
 
 
 
 
 
 
 
Lust auf Fahrrad bekommen? Dann einfach den Drahtesel vom Speicher holen, die Spinnweben beseitigen, das Ölkännchen ansetzen, Luftdruck prüfen und Fahrradtour aussuchen. Das angesagte Wetter verspricht viel Freude dabei. Wer weiß, wie oft sich diese Gelegenheit in diesem Herbst noch bietet?
 

 

Donnerstag, 27. September 2012

Tunnelblick

Der heutige Titel "TUNNELBLICK"  ist nicht das logische Ergebnis aus unserem Besuch des Weinberges in Radebeul am Wochenende, wahrlich nicht.
:-))


Zum Beitrag mit den Meißner Impressionen gehören noch (und sie sind als Ergänzung gedacht) verschiedene:
* Blicke,
* Durchblicke und
* Ausblicke.
Man könnte beim Betrachten wirklich zur Meinung gelangen, hier handelt es sich um Tunnelblicke. Sie wurden nicht vom frischen Federweiser oder anderen "Getränken" ausgelöst. Wir haben einfach nur ein wenig "durchgeblickt".








und was ist sonst noch los am 27. September? Bei Robert im Athen-blog las ich, dass der 27. September der Welttourismustag ist. Klar und Smilla geht auf Reisen, typisch.....    ;-)

Mittwoch, 26. September 2012

Bacchus und Pöppelmann, eine tolle Symbiose am Weinhang

 
 Bevor man diesen Weg zurück nach Radebeul gehen darf........
 
 
 
 
 
.... muss zunächst den Gipfel erklommen werden. 1747 - 1750 erbaute man nach Entwürfen von Pöppelmann diesen stufenreichen "Himmelspfad" und nannte ihn wegen des markanten Gebäudes am Ende des Aufstiegs die Spitzhaustreppe.

 
 
 
 
 
 
Der Aufstieg lohnt sich, zweifelsohne. Neben der sportlichen Betätigung des Treppensteigens bietet sich nach der erklommene Höhe ein eindrucksvoller Blick ins Elbtal. Wer ausreichend Zeit mitbringt, kann im Weinberg sitzend oder auf einer Bank am Turm sitzend oder an einem Tisch auf der Terasse des Restaurants Spitzhaus das Spiel mit dem Licht verfolgen, sehen wie sich mit der wandernden Sonne das Tal verändert.

 
 
 
 
 
Im Vordergrund die von uns "erprobte" Besenwirtschaft mit dem Ausschank des köstlichen, roten Traubensaftes.
 




Keine Angst, wenn jemandem die Puste unterwegs ausgeht oder die Knie bei der ungewohnten empor Steigerei auf den Stufen zittern, dann stehen immer wieder verschiedenste Bänke zur Rast bereit. Wer Glück hat, schwatzt mit dem Winzer über die Erwartungen zum Jahrgang 2012 und verkostet die eine oder andere Weinbeere.

 
 
 



Wie dieser Fund zwischen den Rebstöcken beweist, kommen hier oben nicht nur Weinbeeren zur Verkostung.





Hauptsache die "Verkoster" sind noch in der Lage gewesen, den Weg aus diesem Labyrint der Rebstöcke und Terassen zu finden. Spätestens bei der Lese der Beeren für den Eiswein können die personellen Reste dieses Gelages gefunden werden. Ihr Leergut blieb unschöner Weise einfach liegen.






Mhm, ist das nicht lecker.......




 

Mhm, und die erst.......
 



 


........ und nun ist Schluß mit der Schlemmerei. (Zumindest für heute)
:-))
 
 

 

Dienstag, 25. September 2012

gläserner Sonnenuntergang im jungen Herbst


Neulich in einer Besenwirtschaft bei Radebeul ........

....und  gleichsam über den Dächern von Dresden. Es gab frischen, roten Traubensaft zu trinken und einen wunderbaren Herbstblick zu genießen. 


Wie ein Stück la dolce vita, auch ohne Federico Fellini's "Das süße Leben" in schwarz/weiß.

Sonntag, 23. September 2012

Fototitel gesucht:

 
 
Matschbirne?
 

 


 
voilá
und jetzt kommt unsere Auflösung, wir haben einen versteckten Herbst Igel darinnen gesehen. Hier zeigt er sich nun im schönsten Stachelkleid.
;-)

Der Sommer ist gegangen

Am Samstag brauste er dahin, der Sommer 2012 mit seinem schwachen Altweibersommer im Gepäck. Am Ende strampelte er sich noch einmal tüchtig ab, doch es genügte nicht für einen würdigen Eintrag ins Buch der Rekorde.  Noch nicht, vielleicht rafft sich das verbleibende Jahr 2012 in seinem vorletzten Viertel zu einer beachtlichen Höchstleistung auf. Vielleicht.






Herbst (Auszug), Theodor Storm (1817 – 1888)
Schon ins Land der Pyramiden
flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
auch die Lerche singt nicht mehr.

Seufzend in geheimer Klage
streift der Wind das letzte Grün;
und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!

..........

Freitag, 21. September 2012

Was kommt nach der ollen Tante?

Was kommt nach der Tante Ju am Himmel von gestern? Heute sind es die Aussichten für den letzten Sommertag 2012.



Gestern verkündeten die Medien wieder viele Weisheiten, politische, ökonomische, sportliche, entertainische und auch meteorologische. Die Letzteren sind mir in Erinnerung geblieben. Warum? Weiß ich nicht genau, aber mitgeteilt wurde darinnen, dass ein heißer Altweibersommer dieser Tage kommen würde. - Wahrheit oder Ente? Zeitungs- oder Wetterente? Ente GUT alles GUT?






Dumme Gedanken hat jeder, aber der  Weise verschweigt sie. 
(Wilhelm Busch)

Hätte ich besser schweigen sollen?

;-)

Mittwoch, 19. September 2012

die alte Tante ist wieder zu Besuch da

Gestern Mittag trafen wir uns mit unserem Sohn Martin während seiner Mittagspause beim Meisterlehrgang in Dresden. Langsam brummte etwas während dieser Zeit mit bekanntem Ton über unsere Köpfe hinweg. Die alte Tante JU-52 der Lufthansa fliegt wieder über Dresden und lädt mit dem typischen Klang ihrer drei Motoren zum Rundflug ein. Faszinierend ist für mich daran, dass ein ehemaliges Transportflugzeug aus dem Jahre 1932 noch heute fliegen kann und mit seinen 80 Jahren noch fliegen darf. Dieser Oldtimer am Himmel sorgt nicht nur mit seiner Wellblechoptik für furore. Flugkapitäne warten beispielsweise Jahre auf einen Platz in diesem Cockpit.
Vielleicht beobachteten wir gerade den Flug der Tante JU mit Oma Walther. Die pensionierte Postbotin Annemarie Walther (89) flog vor 77 Jahren bei einem Rundflug über Dresden zum ersten Mal in ihrem Leben. Sie freute sich darauf, mit einer JU-52 nach 77 Jahren ein zweites Mal fliegen zu können und Dresden wieder von oben zu sehen. Eine Geschichte wie sie nur vom wahren Leben geschrieben werden kann. (und von der regionalen Presse)






FLIEGER GRüß MIR DIE SONNE

Vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung,
wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung.
Wir warten nicht, wir starten,
was immer auch geschieht,
durch Wind und Wetter klingt das Fliegerlied.

Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne, und grüß mir den Mond.
Dein Leben, das ist ein Schweben,
durch die Ferne, die keiner bewohnt.

Vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung,
wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung.
Wir warten nicht, wir starten,
was immer auch geschieht,
durch Wind und Wetter klingt das Fliegerlied.

Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne, und grüß mir den Mond.
Dein Leben das ist ein Streben,
grüß uns die Sterne, die keiner bewohnt.

Schneller, und immer schneller
dreht der Propeller wie dir's grade gefällt.
Piloten ist nichts verboten
gib Vollgas und flieg um die Welt.

Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne, und grüß mir den Mond.
Dein Leben das ist ein Streben,
grüß uns Ferne, die keiner bewohnt.





Hans Albers mit seiner bekannten Stimme, einfach mal auf den Titel klicken: Flieger grüß mir die Sonne


.... und dann ist noch etwas "eingeflogen", ja es sind einige neue Leserinnen und Leser auf diesem blog gelandet. Ich sage allen (m)ein herzliches Willkommen und freue mich auf euere Gedanken zu meinen Beiträgen. Gerne schaue ich bei euch vorbei und hinterlasse dabei auch meine "Spuren".

Nelchen --- Neles Welt
Nachtfalke --- Nachtfalke NRW
Jane Sorgetz --- ATELIER DE ARTES JANE SORGETZ
Robert Geiss --- daily athens photo
Oliver Heisler --- Berliner Blickpunkte

Montag, 17. September 2012

möchtest du ein Stück historisches Meißen kaufen?

Wieviel Menschen träumen davon, ein Schloß zu besitzen und in diesem zu leben. Kann sich jemand vorstellen, in einem Gefängnis zu leben? Ich meine freiwillig und nicht zwangsweise und im Ergebnis einer Gerichtsverhandlung.
In Meißen könnte das sofort möglich werden. Auf der Albrechtsburg Meißen steht eine solche Immobilie als letztes Gebäude dieser historischen Anlage zum Verkauf. Die einzige, sichtbare Einschränkung besteht darin, dass alle Fenster im Haus mit historischen, stählernen Gittern versehen sind. Ich glaube, man nennt sie volkstümlich Schwedische Gardinen. Zumindest entfällt bei der Wahl dieses Gebäudes schon einmal der Streit um das Einrichtungsdetail Fensterschmuck. :-D


links vom Dom zu Meißen befindet sich entlang der Schloßmauer das Gefängnis




der Eingang zum Domplatz Nr. 4, dem ehemaligen Gefängnis




eine rote Karte oder die Eintrittskarte zum Glück?

Sonntag, 16. September 2012

Herbst in Meissen

Herbststimmung am Sonntag ...




... aufgenommen zwischen Salbei Gnocchi, Flammkuchen, Meißner Federweißer und unzähligen hellgrünen, gelben, rosanen, roten, hellblauen, dunkelblauen Weinbeeren volle Reife und Süße. Meißen ist weltbekannt für zwei blaue Schwerter, sein Weißes Gold, das Meißner Porzellan. Aber die Stadt ist ebenso bekannt für den Meißner Fummel, für Meißner Wein, die Meißner Albrechtsburg und sein unheimlich strapaziöses Kopfsteinpflaster.

Samstag, 15. September 2012

Brüderlein, Brüderlein & Schwesterlein --- eine Waldentdeckung

Ina mit ihrem feinen Blick für schöne Details ist heute im Wald fündig geworden, ja im doppelten Sinne ist Ina fündig geworden. Zunächst stelle ich mal ganz nüchtern fest, dass ihr Pilzkörbchen im Vergleich zu meinem Korb viel voller gewesen ist. Zu ihren "Findligen" darinnen zählte auch diese langgestreckte Marone....



....und dann entdeckte Ina auf dem zweiten Blick bzw. mit dem zweiten Blick am Fuße des Pilzes das kleine Schwesterlein.

Mittwoch, 12. September 2012

GESUCHT: das sächsische Wort des Jahres 2012


Das sächsische Wort des Jahres 2012 wird am 3. Oktober wieder einmal gekürt. Was wäre in der folgenden, alphabetischen Aufstellung der auserwählten Vorschläge euer Favorit? Am Ende des Beitrages könnt ihr sogar aktiv eingreifen und fleißig mitwählen. Viel Spaß mit dem nicht immer geliebten, sächsischen Dialekt und meinen Fotoideen zur Untermalung.



ausbaldowern (auskundschaften)




äsdimiern (schätzen, achten)




biddln (schlendern)




Blämbe (übles Getränk)



Däde (an der Spitze sein)




didschn (eintauchen): DAS BELIEBTESTE WORT DES JAHRES 2012




Renfdl (Brotkanten): DAS BEDROHTESTE WORT DES JAHRES 2012




fähnsn (weinen)




Griewatsch (Krüppel, aber auch frecher Junge)




gulgsn (hastig trinken)



Hitsche (Fußbank)




knietschn (quetschen, drücken)




Mauke (Brei)




närrsch (verrückt)




Platsch (Trottel, Tollpatsch)



rummosern (nörgeln, beklagen)




schorwerkn (nebenbei arbeiten, schwarz arbeiten)




däbsn (herumtollen, austoben)



urschen (verschwenden)




forsieln (etwas verlieren)




Wumme (ein großes Exemplar einer Sache)




Ergebnisse für 2013:
Das beliebteste Wort des Jahres 2013 heißt:
Hitsche - Fußbank, aber auch für altes Auto oder für einen klapprigen Kinderwagen
Das schönste Wort des Jahres 2013 heißt:
verhohnebibln - jemanden veralbern, an der Nase herumführen
Das bedrohteste Wort des Jahres 2013 heißt:
schnorbslich - köstlich im Zusammenhang mit dem lauten Geräusch beim Verzehr von rohem Gemüse/Obst

Ergebnisse für 2012:
Das beliebteste Wort des Jahres 2012 heißt:
didschn - feste Lebensmittel in Tee, Kaffee o.ä. eintauchen und aufweichen
Das schönste Wort des Jahres 2012 heißt:
plumbn - nicht trinken, in sich hinein schütten
Das bedrohteste Wort des Jahres 2012 heißt:
Renfdl - der Brotkanten, der Anfang und das Ende eines Brotes

Ergebnisse für 2011:
Das beliebteste Wort des Jahres 2011 heißt:
katschn - laut kauen oder schmatzend kauen
Ränft - Brotkanten und auf Platz 3
dorheeme - Zuhause
Das schönste Wort des Jahres 2011 heißt:
bomforzionös -  was mit großartig übersetzt werden kann
Das bedrohteste Wort des Jahres 2011 heißt:
Haderlump - was so viel bedeutet wie Landstreicher.

Mit diesem Klick gelangen sie zu den Ergebnissen der Wahl zum sächsischen Wort des Jahres 2013.

Und mit diesem KLICK geht es auf meinen früheren, dschidschoriengrienen blog mit dem Beitrag zu den schönsten sächsischen Wörten des Jahres 2010.


Hinter dem nächsten LINK verbirgt sich die Wahl zum sächsischen Wort des Jahres. Wer teilnehmen möchte, klickt einfach auf das Wort LINK.