blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

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Sonntag, 8. September 2013

Pilze 2013, wo bleiben sie nur


In unserer Gegend findet man trotz intensiver Suche keinerlei Pilze im Wald oder auf der Wiese. Na gut, vereinzelt steht in manch einer feuchten Senke mal ein Pilz, aber dann ist auch schon Schluss. Wenn im Wald nichts zu finden ist, dachte ich mir, begebe ich mich im eigenen Fotoarchiv auf die Pilzsuche. Dazu musste ich bis ins Jahr 2010 zurück gehen. Seit drei Jahren stehen schon keine Pilze mehr im Wald.  Seit drei Jahren konnten wir schon keine Pilze trocknen, die doch bei einem guten Braten erst die absolute Würze ausmachen.




Ich mochte es sehr, solch kleinen und knuddeligen Steinpilze zu finden und in das Pilzkörbchen zu legen.



Im Jahr 2010 gab es sogar solche Exemplare. Diesen Steinpilz fotografierte ich zusammen mit Ina's Schuh im Größenvergleich. 



Diese großen und alten Pilze ließen wir gerne stehen. In der Regel sind sie von Schnecken schon angefressen oder der Wurmfraß macht sie unbrauchbar. Da sollen sie lieber hunderte Sporen auswerfen und für frischen Pilznachwuchs sorgen. Hingegen solche kleinen und festen Steinpilze, oder ...


solche fotogenen Steinpilze, oder ...


solche festen Steinpilz-"Kugeln" nehmen (besser nahmen) wir sehr gerne mit.



Obwohl wir die Pilze im Wald schon putzen, sind dennoch im Anschluß und daheim noch verschiedene Nacharbeiten notwendig. Dabei entscheiden wir, welche Steinpilze, Maronen oder Rotkappen in die Pfanne (oder Suppe oder Eintopf) kommen, welche Kappen getrocknet werden und welche Pilze paniert und wie Schnitzel gebraten werden. Als besondere Delikatesse empfinden wir, die festen Stiele der (zumeist) Steinpilze in Fischstäbchengröße zu schneiden, zu panieren und zu braten.



Gebratene Pfifferlinge auf Kartoffelpuffer würden wir auch jetzt essen wollen. Doch leider sind die Wälder leer und wirken wie ausgefegt. Leider und dabei hatte ein "PILZEXPERTE" für 2013 ein Pilzschwemme vorausgesagt, die nur alle 10 - 15 Jahre auftreten soll. HAHA....





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Kommentare:

ELFI hat gesagt…

paniert, ein schmaus!!!

Irmtraud Kesselring hat gesagt…

Lieber Egbert,
bei uns soll es in diesem Jahr auch nicht gerade die große Pilzschwemme geben. Aber, da ich keine Ahnung von den schmackhaften Waldfrüchten habe,
darf ich auch nicht klagen. Essen tue ich sie gern.
Einen schönen Sonntagabend wünscht
Irmi

malesawi hat gesagt…

Vieleicht kommt die Pilzschwemme noch.
Liebe Grüße!

balamgo hat gesagt…

Excelentes fotografías!
Muy apetitosas. Buen apetito!
Abrazos.

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Wir essen Pilze sehr gerne, würden sie auch sammeln, haben jedoch nicht die nötige Ahnung davon. Also kaufen wir sie. Dir wünsche ich allerdings dass Du noch soviele Pilze findest um einige leckere Gerichte geniessen kannst.

Schönen Abend noch und einen Gruß aus dem Norden
Nachtfalke

Gert Jan Hermus hat gesagt…

Great pictures Egbert! I just love autumn1 ;-)

Greetings from the Netherlands,
dzjiedzjee.blogspot.com

Christa J. hat gesagt…

Wundervoll die Braunkappen und sie schmecken natürlich hervorragend. Wenn ich dann noch deinen appetitlich angerichteten Teller sehe, läuft mir gleich das Wasser im Munde zusammen.....hmmmmm.
Den großen hätte ich auch stehen lassen, soll er doch für Nachwuchs sorgen.:-)

Ich weiß nicht, ob wir wirklich noch viele Pilze bekommen werden in diesem Jahr, sieht eher nicht danach aus, aber es gibt halt ertragreiche und weniger ertragreiche Jahre. Vielleicht ist auch die lange Trockenheit ein wenig mit schuld oder?

Liebe Grüße
Christa

Egbert Büschel hat gesagt…

* erst Kälte und Regen
* dann Hitze ohne Regen....

Das Myzel konnte sich zunächst ausbilden, doch die Kälte behinderte das Pilzwachstum. Außer einigen Pfifferlingen konnten wir nichts weiter finden. Dann folgte die große Hitze und die damit verbundene, langanhaltende Trockenheit. Das Myzel ist vertrocknet und verbrannt. Jetzt ist mit ausreichend Feuchtigkeit zu rechnen, doch wenn es noch kälter wird und bleibt, wachsen wiederum keine Pilze. Aber wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.

egbert

Lebenszeit hat gesagt…

Oh Egbert das sind wunderschöne Bilder !!! Ich kann die Pilze fast riechen, jedenfalls in meiner Erinnerung ist dieser Duft gespeichert. Wir sammeln ja nur (!) Tintlinge. Für die anderen leckeren Pilze sind wir uns zu unsicher und müssten mal einen Sammelkurs belegen. Es ist ja noch früh und es kann noch schönes warmes und feuchtes Wetter geben. Und dann wird es vielleicht noch was mit der Pilzschwemme 2013 ;-)) Jedenfalls drücke ich allen Sammlern die Daumen.
Gut das wir die schönen Pilze hier bewundern können.
Vielen Dank auch für deinen Kommentar bei mir und für das Kompliment zum Header. Aber du weißt ja, deine Header sind ja auch wunderschön.
Liebe Grüße
Rita







Egbert Büschel hat gesagt…

Das ist ja mal eine überaus gute Nachricht. Also sind sie doch noch nicht ausgestorben. Ich gehe leidenschaftlich gerne Pilze suchen. Aber deswegen 5 1/2 Stunden nach Köln fahren? Na, so groß ist die Leidenschaft dann doch nicht. Vielen Dank für die Info.

e.b.