blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

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Mittwoch, 11. Juni 2014

das 3. Hoffest im Bauernhof Cosel 2014 - Tier und Natur -


Tier und Natur lautete das Motto für das Fest in diesem Jahr, zu dem die beiden Vereinsleiter Angela & Jens nach Cosel und auf ihren Bauernhof einluden. Sogar echte "Raubtiere" gab es zu sehen, neulich auf dem Hoffest, aber immer der Reihe nach.

ein Löwe ohne Käfig - Willkommen auf dem Bauernhof Cosel zu Tiere & Natur -


Das auf dem nächsten Foto ist unser Gärtnernachbar Martin und das unsere Kartoffeln in diesem Jahr so prächtig gedeihen, geht zu 100% "auf sein Konto". Vor einigen Wochen lud er uns dann zum 3. Hoffest beim Bauernhof Cosel e.V. ein. Wir beide sagten freudig zu und es sollte ein richtig schöner Nachmittag in Cosel werden.

Gärtnernachbar Martin bei der Pflanzen Börse


Pferde, Bienen, Wollschweine, Schafe, Gänse, Enten und sonstiges Rassegeflügel  bildeten die Hauptakteure des Festes. Das ich die Fische nicht genannt habe, liegt daran, dass sie ausschließlich geräuchert angeboten wurden. Besonders gut schmeckten uns die Karpfen-Chips. 

leckerer Fisch von der Teichwirtschaft Zeisholz


Das Kaffee und Kuchen dazu gehörten, ist wohl nicht so spannend. Das Wildschwein am Spieß hingegen bildete einen spannenden Höhepunkt für das Auge, für die Nase und für den Gaumen. Weil ich gerade beim Aufzählen der Tiere angelangt bin, Wildenten könnten in diese Reihung auch noch gut hineinpassen. Doch die Wildenten spielen jetzt nur eine Nebenrolle. Der Korbmacher aus Lipsa hält im nächsten Foto keine geflochtene Bodenvase in der Hand. Dieses Geflecht dient den Wildenten im Schilf eines Ufers als sicherer Brutplatz. Selbst Hühner, so erzählte er uns freudig, sind von diesem sicheren Eierlegeplatz überzeugt. Aber wir besitzen ja keinen eigenen Teich, nicht einmal einen klitzekleinen.....



Der ehemalige Pfarrer mit seiner Ehefrau scharrte viele kleine und große Leute um sich. Doch warum machte er das weshalb schauen (fast) alle in die Höhe?



Die Lösung besitzt lange, schlanke Beine und einen roten Mund......
Nein, ich meine selbstverständlich nicht Madame Rosa. Frau Uta Davids, Komödiantin aus Cosel, ist mit ihren Programmen und Führungen in der Landschaft, im Museum und auf der Bühne zu hause. Sie umrahmte mir ihrer eigenen Geschichte und der langbeinigen Handpuppe amüsant und kurzweilig die
  DIE STORCHWERDUNG DES DORFES COSEL.

Uta Davids alias Madame Rosa möchte in Cosel mit ihrem Storch Adebar "hoch hinauf"


Die vielen Teiche und feuchten Wiesen um Cosel herum bilden ein ideales Revier für Störche. Leider wohnt bisher noch kein einziger Adebar in dem 130 Seelen Dorf. Wenn es nach den beiden Betreibern des Bauernhofes geht, kann sich das alsbald ändern. Damit der nächste, vorbeifliegende Storch heimisch werden kann, wurde ihm von Jens der Rohbau eines schönen und soliden Hauses hergerichtet. Ganz der Tradition verbunden, montierte er in 6 Metern Höhe ein Wagenrad.


Jetzt können sie kommen, die Störche.....


....... und alle Zuschauer und Gäste freuten sich über das Gelingen des Nestbaus und des ganzen Festes.


Es gibt noch viele Fotos zu zeigen und weitere Geschichten vom Fest am letzten Maiwochenende zu erzählen, mal sehen ob es morgen weiter geht....



Leider kann ich euch kein Foto von den beiden Protagonisten des Bauernhofes Angela & Jens zeigen, da sie für mich zu keinem Zeitpunkt gemeinsam auf ein Bild zu bringen waren. So gibt es wenigstens noch einen 2013'er Blick auf das stetig wachsende Projekt aus luftiger Höhe.




Kommentare:

Irmtraud Kesselring hat gesagt…

Lieber Egbert,
danke für diesen wunderschönen Einblick ins Hofleben.
Das muss ein wunderschönes Fest gewesen sein. Schön für Jung und alt.
Einen schönen Abend wünscht dir
Irmi

geistige_Schritte hat gesagt…

Lieber Egbert
dein Hoffest war auch sehr schön auf eine andere Art und Weise... ich wünsche dir einen schönen Tag!
Lieben Gruss Elke

Christa J. hat gesagt…

Boaah, lieber Egbert, wenn ich mir deine herrlichen Fotos hier von dem bunten Treiben anschaue, dann war das ein ganz großartiges Fest, bei dem Groß und Klein gleichermaßen auf ihre Koten kamen.
Suß die kleine Raubkatze auf dem ersten Foto.
Wenn die Kartoffeln in diesem Jahr nichts werden, dann weißt du ja, wo du Regressansprüche geltend machen kannst. *g*

Lustig die Geschichte rund um Adebar und ........nächstes Jahr werden wir hier dann ein Storchenpaar begrüßen dürfen. Wenn die Wiesen rundum stimmen, dann steht dem nichts mehr entgegen, juhuuuuuu! :-)

Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag wünsche ich dir
Christa

Cux-Nachtfalke hat gesagt…

Dieses kulinarische Angebot hätten wir uns auch nicht entgehen lassen. Wäre ja schön wenn sich ein Storchenpaar auf dem Wagenrad ein Storchennest bauen.
Schöne Bilder.

Viele Grüße
Nachtfalke

ELFI hat gesagt…

geräucherter fisch... ein genuss.. und alle diese lieben fröhlichen besucher...
(nicht vergessen ,den besten fotograf!) :))