blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Samstag, 19. April 2014

die Insel der Glückseligen gleicht einem Osterei


Eine Gedankenreise auf die "Osterinsel"


Auf unserer Wiese auf dem Land entdeckten wir heute viele kleine Inseln mit genug Platz,
darauf die Gedanken ankern zu lassen.



Bei all den gelben Tupfern erinnerte ich mich daran, wie wir als Kinder zu Ostern diese Löwenzahnstiele variierten.



Die abgeschnittenen Stiele schneidet man mit einem spitzen Messer so oft längs ein,
wie man es kann oder es sich ergibt. So eingeschnitten, steckten wir die Stiele in ein Glas Wasser.



In dem Wasser kringeln sich die Stielenden zu unterschiedlich schönen Locken. So kann eine einfache Löwenzahn-Blume mit Locken
in einer ganz einfachen Glasvase zu einer ganz tollen Erscheinung avancieren.



Mittwoch, 16. April 2014

wenn der weiße Flieder wieder...... darf es auch lila Flieder sein?




Wenn der weiße Flieder wieder blüht, 
sing' ich dir mein schönstes Liebeslied. 
Immer, immer wieder knie ich vor dir nieder, 
trink mit dir den Duft vom weißen Flieder. 
Wenn der weiße Flieder wieder blüht, 
küß' ich deine roten Lippen müd'. 
Wie im Land der Märchen werden wir ein Pärchen 
wenn der weiße Flieder wieder blüht


...... darf es auch etwas vom lila Flieder sein?






Mit jedem weiteren Foto erklommen wir gemeinsam eine weitere Stufe im Rausch des frisch erblühten 2014'er Flieders.

Sonntag, 13. April 2014

ich hab den Frühling ins Visier genommen



Heute nahm ich mit meiner Kamera den Frühling vor der Tür "ins Visier......"



Es passiert schon, dass die Autofahrer ihr Mobil ein, zwei Tage vor der Tür stehen lassen und es keinen einzigen Meter bewegt wird. Sogleich schmückt es der Frühling nach seinen eigenen Vorstellungen. Die alten Ahornbäume im Park werfen in diesen Tagen ihre unzähligen Blüten ab und bescheren uns solche Daraufblicke. Ob der Begriff des Blütenteppichs hierin seinen Ursprung findet?



Unter den Magnolienbäumen schaut es aus, als hätte der Winter noch einmal vorbei geschaut. Die Blätter der Magnolienblüte erinnern mich an gewachstes Papier, aus dem Kunstblumen hergestellt werden.



Das alte, trockene Gras und die neuen, spärlichen grünen Halme bilden eine Art Textur,
um den abgefallenen Blüten der Forsythia einen letzten, würdigen Auftritt zu gestalten. 



Fährt der Frühlingswind durch die Äste der Obstbäume, scheint er ein Meer aus Sternen und Flocken zu entfesseln.



.... und dann findet man am Boden noch diesen weißen Teppich mit leuchtenden gelben Punkten.

eine feine Lotte Pflückblumenwiese


Freitag, 11. April 2014

Freitag ist in Dresden Wochenmarktzeit


Nachdem Lotte vorgestern ihre Großeltern mit Schnupfen und Husten in Trapp hielt, geht es der kleinen Maus heute wieder sehr gut. Voller Appetit holte sie beim ersten und beim, von ihr eingelegten, zweiten Frühstück alles nach, was kulinarisch auf der Strecke geblieben ist. Später auf dem Wochenmarkt kauft die kleine Köchin mit ihrer Oma ein, was zu einer zünftigen und kräftigenden Hühnerbrühe im Haushalt noch fehlt. 
Vom Marktbesuch zurückgekehrt, musste es ganz schnell gehen. Lotte ermüdete beim Laufen sehr, dann der groooße Hunger und was alles noch so stören kann. Deshalb zauberte die Oma Muscheln mit Tomatensoße. Mhm, das schmeckte wieder lecker und ich habe den Teller mit meinem Löffel fast allein leer geräumt. Sieht man doch, oder....
Die Christa wollte mich gern beim Heidelbeeren Essen sehen, das ging nicht, weil der Opa alleine mit mir war. Dafür gibt es jetzt Tomatenfotos von mir zu sehen. Sieht im Prinzip nicht anders aus, nur der rote Mund ist blau gewesen. Dann versprach der Opa meiner Mama am Telefon, mir eine neue, weiße Strickjacke zu kaufen. Die bisherige verfügt nun über eine Art blaues "Natur"muster. Er hatte nämlich das Lätzchen vergessen. Selber schuld.........




Ups, der Paparazzo ist ja wieder da. Nun ist endgültig Schluß mit dieser Knipserei. Jetzt gehe ich schlafen. Bis denne......




Mittwoch, 9. April 2014

der Frühling 2014 trägt heute seinen Aprilmantel


Der Frühling legt eine Pause ein. Darf er auch, denn nach all dem schönen Sonnenschein verdient er sich nun ein kurzes Luftholen. Die Tropfen fallen vom Himmel auf einen durstigen Boden. Nach jedem Schauer habe ich den Eindruck, die Blätter an den Bäumen und Sträuchern sind schon wieder ein Stück gewachsen.
Egal welches Wetter wir für die nächsten 5 Tage bekommen, bei uns herrscht Sonnenschein. 

Begrüßungsblumen im Lotte-Zimmer sagen freundlich: 'HALLO Lotte', sei 'herzlich Willkommen'


Unser kleiner Sonnenschein Lotte nimmt sich wieder einmal eine Auszeit von den Eltern. Christa vom rot-weiß :) liebenden Christas-hobby-blog wird ahnen, was der Grund der Elternreise nach Bayern ist. In dieser Zeit möchte Charlotte ihren Großeltern gern zeigen, was sie schon alles dazu gelernt hat......


Das Essen mit Gabel und Löffel gehört zum Bespiel dazu. Damit das gut gelingen kann, kaufte die Uroma Sigrid der Lotte ein eigenes Besteck.
Mit der Gabel anpieksen klappt schon recht gut und der Löffel trifft immer öfter den kleinen Mund...

das heutige Mittagessen für Charlotte: ein Hefekloß mit brauner Butter und Heidelbeerkompott 


Lotte schickt allen Mitguckern und Mitschreibern einen blumigen Gruß in den Tag hinein.



Dienstag, 8. April 2014

die nächste Knuppelkugel steht kurz vor dem Platzen



Die Knospe der Pfingstrose ist ebenso dick und kugelrund, wie es die Knospen der Knorpelkirsche gewesen sind. Doch was ist das für ein heller Staub auf den Knospenblättern, frage ich mich? Sind das Pollen von umgebenden, blühenden Bäumen oder finde ich hier den Rest des Saharastaubes, der in den letzten Tagen vom Himmel gefallen ist. Gleich wie die Auflösung lauten würde, mit gefällt diese Konstellation sehr.



Pfingstrose
(Ferdinand von Saa)

Verhaucht sein stärkstes Düften
hat rings der bunte Flor,
und leiser in den Lüften
erschallt der Vögel Chor.

Des Frühlings reichstes Prangen
fast ist es schon verblüht –
die zeitig aufgegangen,
die Rosen sind verblüht.

Doch leuchtend will entfalten
Päonie ihre Pracht,
von hehren Pfingstgewalten
im tiefsten angefacht.

Gleich einer späten Liebe,
die lang in sich geruht,
bricht sie mit mächtgem Triebe
jetzt aus in Purpurglut.





Sonntag, 6. April 2014

Bärlauch ein faux ami?


Dem Bärlauch wird viel nachgesagt, auch viel Schlimmes und da habe ich mir gedacht, ich schreibe einige Gedanken aus meinem eigenen Erleben zum Bärlauch und seinen "falschen Freunden" (faux ami) nieder. In den Medien nennt man Bärlauch meist in einem Atemzug mit dem hochgiftigen Maiglöckchen und der ebenfalls giftigen Herbstzeitlose. Doch ist es richtig, dem Bärlauch dieses Kains Merkmal aufzusetzen? Ich finde, mit einigen Fakten ausgestattet, ist es nicht notwendig.
Bei uns wächst im Dresdner Garten der Bärlauch gemeinsam mit den Maiglöckchen auf einem Flecken Erde. Das ist von uns zu Beginn nicht so geplant gewesen. Wir pflanzten vor einigen Jahren unbedacht zwei kleine Bärlauchpflanzen, die wir geschenkt bekamen, hinter dem Haus unter eine alte Tanne. Nach zwei Jahren begannen sich durch die Samenkörner der ersten beiden Pflanzen viele neue Pflänzchen zu entwickeln. Mit deren Ausbreitung ging einher, dass sich Bärlauch und Maiglöckchen räumlich "annäherten" und jetzt nebeneinander wachsen. 

links eine mindestens zweijährige Bärlauch Pflanze mit Knospe inmitten von austreibenden Maiglöckchen

Jetzt müsste ein Aufschrei des Entsetzens durch den Blätterwald gehen. Muss es aber nicht, wenn man lernt, die Pflanzen sicher zu unterscheiden. Der Bärlauch beginnt bereits Wochen vor dem Maiglöckchen sein Wachstum. Dann, wenn die Maiglöckchen ihre Blätter entfalten, endet schon wieder die Bärlauchzeit. Je älter der Bärlauch ist, desto geringer erfreut er sich seines begehrten Aromas.

die Situation aus Foto 1 in einer etwas anderen Perspektive
. 


Links im Foto ist ein Maiglöckchen zu sehen und rechts seht ihr eine einjährige Bärlauchpflanze. Der Bärlauch beginnt sein Wachstum stets mit einem solchen Blatt, das einzeln durch die Erde bricht. Je nach Alter der Pflanze können noch viele oder sehr viele Blätter und etwas später die Blüte folgen. Wer unsicher sein sollte, findet unterschiedliche Merkmale, um am Ende voller Hochgenuss das junge Grün verzehren zu können. Das Maiglöckchen (und jedes weitere Blatt von ihm) wächst aus einer solchen Hülle heraus, die wenige Zentimeter rotbraunfarben aus der Gartenerde ragt.

links der Austrieb eines Maiglöckchens neben rechts dem ersten Austrieb des Bärlauchs nach Aussamung

Mit der Geruchsprobe ist zweifelsfrei feststellbar, ob es tatsächlich der Bärlauch ist. Bärlauch riecht zu beginn seines Wachstums unwahrscheinlich stark und mit großer Frische nach Knoblauch. Dieser Duft verringert sich mit zunehmenden Zeit des Pflanzenwachstums etwas. Doch der Knoblauchduft verliert sich nie. Mit diesem Geruch sind die Blätter des Bärlauchs unverwechselbar.

bei guten Bodenvoraussetzungen sehen Pflanzen nach 3 Jahren so aus oder viel kräftiger


Nun wünsche ich euch bei der Erforschung der Pflanzenwelt rund um den Knoblauchduft viel Freude und immer ein gutes Näschen.

Ina bei der "Bärlauch Ernte" auf unserem "Landsitz"


Samstag, 5. April 2014

die Kirschblüten am eigenen Baum lassen auf sich warten


Während wir in anderen Blogs schon wunderschöne Aufnahmen von Kirschblüten und blühenden Kirschbäumen sehen durften,
müssen wir auf das Aufspringen der ersten Knospen unseres jungen Kirschbaums weiterhin warten. 



Auf dem Schönfelder Hochland zeigte sich mir dieses Bild bereits am Montag. Entlang einer Allee aus alten Kirschbäumen entdeckte ich die ersten Blüten. Oder sollte ich von geöffneten Knospen sprechen?  Nach den warmen Temperaturen der letzten beiden Tage müssten sie im Augenblick zu voller Schönheit erwacht sein.



...... da bekommen die Bienen allerhand Arbeit und in ein paar Tagen sehen wir dann schon die kleinen, grünen Fruchtansätze.
Möge es ein gutes Obstjahr werden.




Freitag, 4. April 2014

ein Bärlauch Post für und Dank der Irmi



Am 22. April 2006 (zum Glück :) gibt es das gut geführte Fotoarchiv) machte ich mich mit meiner Ina auf die Socken....

auf der Otto-Höhe bei Eberbach gesehen


Es war in der Zeit, als ich noch in Ispringen wohnte und in Pforzheim "schaffte". Im SWR Radio hörten wir in einer Radiosendung von den Bärlauchtagen im Ort Eberbach (BaWü) bei Igelsbach (Hessen). Die Kombination Bärlauch und Igel gefiel uns sofort, eine Idee ward geboren und es öffnete sich eine Tür.....

Antiquariat in Eberbach, ob es hier Literatur zum Bärlauch gibt?


Daran erinnerte ich mich, als ich Irmis Kommentar zu meinem letzten Bärlauch-Beitrag las. Irmi schrieb: ...die Saison hat begonnen und hier gibt es in den Restaurants die ersten leckeren Gerichte. Eberbach hat sogar eine ganze Bärlauchwoche und kürt ein kleines Mädchen zur Bärlauchkönigin. Bei diesen Worten erinnerte ich mich an unseren Besuch vor vielen Jahren.....

Eberbach während der Bärlauchtage 2006


Im Ort Eberbach lockten alle Restaurants mit leckeren und sehr schmackhaften Gerichten auf ihren Speisekarten. Doch unser Ziel lautet ganz anders, nämlich hoch zum Aussichtsturm auf der OTTO-HÖHE...

auf der Otto-Höhe bei Eberbach


Die befragten Leute im Ort gaben uns den Hinweis, dass auf der Otto-Höhe Bärlauch zu finden sein soll. Nach unserer anschließenden Fahrt dahin trafen wir diesen Jungen, der uns seine Tiere zeigte und dann zum Ort der Begierde führte. Aber so richtig verstand er es dann doch nicht, weshalb 2 Leute eine Tour von 120 Kilometern fahren, um diese grünen Blätter zu sehen.



Das sind sie damals gewesen, die Blätter unserer Begierde, rund um den Aussichtsturm herum Bärlauch in Hülle und Fülle. Wäre die Charlotte schon damals auf der Welt gewesen, wir hätten sie zu unserer kleinen Bärlauchprinzessen erkoren.

auf der Otto-Höhe bei Eberbach, gleich neben dem Aussichtsturm


So, das war mein Rückblick auf  Eberbach, auf die Bärlauchtage von Eberbach  und auf  2006, danke liebe Irmi.

Blick von der Otto-Höhe hinab ins Tal, über den Neckar hinweg auf Eberbach


PS 1 zum ersten Foto von heute: 
diese alten Wanderschuhe gehören nicht mir, sie standen damals oben auf der Otto-Höhe wirklich so mitten auf dem Weg....
PS 1 zum Headerfoto von heute:
Auch dieses Foto entstand am 22. April 2006 auf der Otto-Höhe, unser aktuelles Gras ist noch lange nicht so hoch,    :)    der Rasentraktor darf weiter genüßlich schlafen.



Donnerstag, 3. April 2014

was uns die Walnussschalen im Gras erzählen


Auf dem Blütenteppich unserer Wiese lasen wir in den Spuren des Winters davon,
dass die darauf folgende Jahreszeit schon voll erblüht ist,
der Frühling besiegte wieder einmal den Winter.
Wie? Einfach so, mit:

22 Grad - Sonnenschein - blauer Himmel - glückliche Menschen - 2. April 2014,

... fast schon Sommer.




Jeden Morgen in meinem Garten
(Matthias Claudius, 1740 -1815)

Jeden Morgen in meinem Garten
öffnen neue Blüten sich dem Tag.
Überall ein heimliches Erwarten,
das nun länger nicht mehr zögern mag
Die Lenzgestalt der Natur ist doch wunderschön,
wenn der Dornbusch blüht und die Erde
mit Gras und Blumen prangert.

Mittwoch, 2. April 2014

ein Sonntag voller Bärlauchgrün....


Neben den Bienen beschäftigten uns am Wochenende auch noch diese mattgrünen Blätter mit dem typischen Knoblauch Geruch. Auch wenn noch nicht alle Pflanzen voll ausgebildet sind, scheint dennoch der Bärlauch Urwald sein bekanntes Aussehen angenommen zu haben. Mit je einer Schere in der Hand, benötigten wir keine 10 Minuten und schon war der Wassereimer mit den abgeschnittenen Blättern gefüllt.



Ina schnibbelte den ganzen Sonntagvormittag die Blätter, doch zuvor noch waschen, dann trocknen und die Stiele abschneiden. Das gesamte Haus roch überaus würzig nach Knoblauch. Zu Beginn bereitete das viel Freude, gegen Mittag nervte der Duft besonders und Ina hatte noch nicht alles verarbeitet. Der größte Teil nahm den Weg in den Gefrierbeutel, einen anderen Teil vermischte Ina im Mixer mit Frischkäse und dann fertigte Ina auch noch Pesto an. Jetzt kann die Saison beginnen.






Dienstag, 1. April 2014

(m)ein kleiner Beitrag zum ersten April



Was ist den das da? Ein Blasebalg mit Auspuff für den Handbetrieb, eine benutzte Gänsefeder und verschieden farbiger Fingernagellack? Das große Gerät ist ein Smoker. Mit diesem erzeugt der Imker beruhigende Rauchschwaden, wenn die Bienen es einmal bunt treiben und etwas angriffslustig sind. Die Gänsefeder ist der "Handfeger" des Imkers. Mit ihm kehrt man z.B. die Bienen von Rahmen ab und dann ist da noch der Lack, der für gewöhnlich auf die Fingernägel der Damen aufgetragen wird. Auch bei den Bienen ist das so. Zu einem ganz besonderen Anlass gibt es aus einer der Fläschchen etwas Farbe ins bzw. aufs Bienenleben.
Wahr oder nicht wahr?
Aprilscherz zum 1. April oder
gar eine dicke, weiße Wolke aus dem Smoker?
Wer weiß es?
1.4.14



Anette bracht die richtige Lösung, herzlichen Glückwunsch. Es gab also keinen Aprilscherz von mir. Ich meinte das Markieren einer Bienenkönigin. Leider kann ich kein eigenes Fotos zeigen und deshalb verweise ich auf ein Foto aus dem Internet. Mit diesem LINK geht es zum Foto der Bienenkönigin. (KLICK)


.... und hier gibt es noch ein Video aus dem Bienen TV über das Markieren von Bienenköniginnen mit einem Plättchen (KLICK).