blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Montag, 16. Juni 2014

16. Juni 2014, nicht auf die lange Bankschieben


An diesem 16 Juni 2014 gibt es viele Gründe (und Ergebnisse), um nichts auf die lange Bank zu schieben.
Bei uns sind es heute 35 Gründe und darauf stoßen wir an....



Samstag, 14. Juni 2014

ein Samstag, der sich gewaschen hat......


Gestern schrieb ich euch über unseren Faible für den Mohn und das diesem unser Herz gehört, seht ihr heute noch einmal. 



Als wir heute am späten Vormittag zu einem Fototermin fuhren, zeigte das Thermometer noch nicht einmal 10 Grad an. Welch ein Sturz von vormals 34 Grad innerhalb weniger Tage. Das erinnert uns an die jährliche Überfahrt von Italien nach Deutschland über den Brenner. Ein ähnliches Gefälle der Temperaturen erlebten wir aus dem heißen Süden kommend dort oben. 
Hier und heute gesellten sich ergiebige Regenfälle hinzu. Ich schrieb ja schon, ein Samstag, der sich gewaschen hat. Für den Abend wollen wir nicht in der kalten Wohnung sitzen. Da bliebt nichts anderes übrig als......  :) 

Wollpullover oder Holzscheite, beides hilft gegen die Schaftskälte


Vielleicht können wir morgen wieder mit bunten Fotos vom Lande aus dem Rahmen fallen,
heute mögen wir das Holz, seine Farben und dessen warme Wirkung viel lieber.




.... der für mich schönere Ausblick, hoffentlich erinnert sich das Wetter morgen daran.

einer der wenigen Momente von heute, in denen sich die Sonne einmal zeigte


Freitag, 13. Juni 2014

ein Sommer ohne Mohn, undenkbar!



ein Anflug von Mohn



versponnene Enthüllung am Morgen



nektarsüßes Duett



seidenweiches Licht nach dem Schlaf



Zuschauergruppe mit roten Köpfen



und am Ende das rote Licht



Schlaf-Mohn

Abseits im Garten blüht der böse Schlaf, 
in welchem die, die heimlich eingedrungen, 
die Liebe fanden junger Spiegelungen, 
die willig waren, offen und konkav, 


und Träume, die mit aufgeregten Masken 
auftraten, riesiger durch die Kothurne -: 
das alles stockt in diesen oben flasken 
weichlichen Stengeln, die die Samenurne 



(nachdem sie lang, die Knospe abwärts tragend, 
zu welken meinten) festverschlossen heben: 
gefranste Kelche auseinanderschlagend, 
die fieberhaft das Mohngefäß umgeben.


Rainer Maria Rilke, 1908


...die willig waren, offen und konkav (nach Rilke)





Mittwoch, 11. Juni 2014

das 3. Hoffest im Bauernhof Cosel 2014 - Tier und Natur -


Tier und Natur lautete das Motto für das Fest in diesem Jahr, zu dem die beiden Vereinsleiter Angela & Jens nach Cosel und auf ihren Bauernhof einluden. Sogar echte "Raubtiere" gab es zu sehen, neulich auf dem Hoffest, aber immer der Reihe nach.

ein Löwe ohne Käfig - Willkommen auf dem Bauernhof Cosel zu Tiere & Natur -


Das auf dem nächsten Foto ist unser Gärtnernachbar Martin und das unsere Kartoffeln in diesem Jahr so prächtig gedeihen, geht zu 100% "auf sein Konto". Vor einigen Wochen lud er uns dann zum 3. Hoffest beim Bauernhof Cosel e.V. ein. Wir beide sagten freudig zu und es sollte ein richtig schöner Nachmittag in Cosel werden.

Gärtnernachbar Martin bei der Pflanzen Börse


Pferde, Bienen, Wollschweine, Schafe, Gänse, Enten und sonstiges Rassegeflügel  bildeten die Hauptakteure des Festes. Das ich die Fische nicht genannt habe, liegt daran, dass sie ausschließlich geräuchert angeboten wurden. Besonders gut schmeckten uns die Karpfen-Chips. 

leckerer Fisch von der Teichwirtschaft Zeisholz


Das Kaffee und Kuchen dazu gehörten, ist wohl nicht so spannend. Das Wildschwein am Spieß hingegen bildete einen spannenden Höhepunkt für das Auge, für die Nase und für den Gaumen. Weil ich gerade beim Aufzählen der Tiere angelangt bin, Wildenten könnten in diese Reihung auch noch gut hineinpassen. Doch die Wildenten spielen jetzt nur eine Nebenrolle. Der Korbmacher aus Lipsa hält im nächsten Foto keine geflochtene Bodenvase in der Hand. Dieses Geflecht dient den Wildenten im Schilf eines Ufers als sicherer Brutplatz. Selbst Hühner, so erzählte er uns freudig, sind von diesem sicheren Eierlegeplatz überzeugt. Aber wir besitzen ja keinen eigenen Teich, nicht einmal einen klitzekleinen.....



Der ehemalige Pfarrer mit seiner Ehefrau scharrte viele kleine und große Leute um sich. Doch warum machte er das weshalb schauen (fast) alle in die Höhe?



Die Lösung besitzt lange, schlanke Beine und einen roten Mund......
Nein, ich meine selbstverständlich nicht Madame Rosa. Frau Uta Davids, Komödiantin aus Cosel, ist mit ihren Programmen und Führungen in der Landschaft, im Museum und auf der Bühne zu hause. Sie umrahmte mir ihrer eigenen Geschichte und der langbeinigen Handpuppe amüsant und kurzweilig die
  DIE STORCHWERDUNG DES DORFES COSEL.

Uta Davids alias Madame Rosa möchte in Cosel mit ihrem Storch Adebar "hoch hinauf"


Die vielen Teiche und feuchten Wiesen um Cosel herum bilden ein ideales Revier für Störche. Leider wohnt bisher noch kein einziger Adebar in dem 130 Seelen Dorf. Wenn es nach den beiden Betreibern des Bauernhofes geht, kann sich das alsbald ändern. Damit der nächste, vorbeifliegende Storch heimisch werden kann, wurde ihm von Jens der Rohbau eines schönen und soliden Hauses hergerichtet. Ganz der Tradition verbunden, montierte er in 6 Metern Höhe ein Wagenrad.


Jetzt können sie kommen, die Störche.....


....... und alle Zuschauer und Gäste freuten sich über das Gelingen des Nestbaus und des ganzen Festes.


Es gibt noch viele Fotos zu zeigen und weitere Geschichten vom Fest am letzten Maiwochenende zu erzählen, mal sehen ob es morgen weiter geht....



Leider kann ich euch kein Foto von den beiden Protagonisten des Bauernhofes Angela & Jens zeigen, da sie für mich zu keinem Zeitpunkt gemeinsam auf ein Bild zu bringen waren. So gibt es wenigstens noch einen 2013'er Blick auf das stetig wachsende Projekt aus luftiger Höhe.




Donnerstag, 5. Juni 2014

Pfingsten 2014 - das erste, richtige Sommerwochenende in diesem Jahr



Ina sperrt morgen in der Früh ihre Geschäftsräume zu und dann beginnt das lange Pfingstwochenende. Unser Plan steht noch nicht fest. Vielleicht beginnen wir das Wochenende mit einem Tag in der Goldenen Stadt Prag. Es ist schon so lange her, dass wir die Moldau und die goldenen Türme der Stadt das letzte Mal sahen.

Eine Sache hingegen erscheint uns als absolut sicher. Die restliche Zeit verbringen wir auf dem Lande, genießen die Ruhe der Abgeschiedenheit. freuen uns an der Arbeit im Garten und am Duft der Blumen.



Wir wünschen euch allen ein schönes Pfingstfest.
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Pfingsten


Zwischen Tulpenflammen und Narzissen 
springen unter schweren Fliederbüschen
kleine Mädchen losen Haars im Garten.
Lerne, Herz!
Die kleinen Mädchen wissen mehr vom Glück, als du;
mit ihrem Springen loben sie den heiligen Geist der Pfingsten
zwischen Tulpenflammen und Narzissen.
Denn der heilige Geist ist ausgegossen in den glutenbunten Tulpenflammen,
und er heißt: Seid fröhlich, Menschenkinder!
Jede Blume, glorienumflossen, ist, dem Haupt Mariens gleich,
ein Abbild milder, tiefer, süßer Gottesliebe ...
Denn der heilige Geist ist ausgegossen.

Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910)

Mittwoch, 4. Juni 2014

der Sommer kommt (jetzt)



die Meteorologen (ver)sprechen für die nächsten beiden Tage auch mal "nasse Füße", doch danach...



... ja danach erleben wir ein hochsommerliches, langes Wochenende mit heißen Temperaturen.
Deshalb nur nicht den Sonnenschutz vergessen!

Dienstag, 3. Juni 2014

der erste Honig für 2014 ist eingetragen


Ja, der erste 2014'er Honig ist eingetragen und geschleudert worden. Gemeinsam mit dem Schwiegervater ernteten wir je Bienenvolk 10 Liter leckeren Honigs aus der Frühjahrsblüher Tracht mit etwas Raps Anteil. Der glasklare und dünnflüssige Honig schmeckt einzigartig süß. Davon ist auch diese Wespe überzeugt gewesen, die sich nicht einmal stören ließ, als wir frischen Honig aus dem Glas für das Frühstücksbrötchen holten. 


.... ich kann mir vorstellen, dass manch ein Mitleser und Mitschreiber unter euch jetzt auch dieses Geschmackserlebnis auf der Zunge spüren möchte. Mhm.

Sonntag, 1. Juni 2014

ein kurzer Sprung von den Eisheiligen zum kalendarischen Sommer


..... und am Nachmittag besuchte uns der Wassernebelzauberer auf der frühsommerlichen Wiese.



Den Mail-Nachfragenden sage ich Danke für die Gedanken, für die lieben Fragen und als Zeichen der Besserung zeige ich auch gern mal wieder ein Foto.
Der Sommer sei willkommen.

Einigen Seiten stattete ich schon Besuche ab, doch um alle bisherigen Beiträge zu lesen und Kommentare zu hinterlassen, bedarf es viel Zeit.