blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Posts mit dem Label Fotos Frühling 2013 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Sonntag, 12. Mai 2013

die Eisheiligen sind da und gleich hat es geschneit

 
Sonnenschein, weiße Wolken, blauer Himmel und klare Luft, so ließe sich der Start in den heutigen Tag beschreiben. Beim morgendlichen Spaziergang über die Wiese fielen große, weiße Flocken vom Himmel. Ein leichter Wind ging durch die Apfelbäume und die weißen Blütenblätter der Apfelblüten stoben wie Schneeflocken durch die Luft.
 
 
 
Am Ende blieben die weißen Blüten wie frischer Schnee auf der Wiese liegen.
 
 
 
Am Bach fanden wir die nächsten, weißen Flecken in der Wiese vor. Es sind die vielen blühenden Bärlauchpflanzen gewesen. Langsam geht die Bärlauchzeit ihrem Ende entgegen. Wir lassen die Blüten neben einzelnen Blättern stehen, damit sich ausreichend Samen für neue Pflanzen bilden können.
 
 
 
... und diesen schönen, weißen Punkt zum Schluß möchte ich euch nicht vorenthalten. Es gelungenes Wetter, ein gelungenes Wochenende.
 
 
 
"Zum Reigen herbei im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichen Mai zum Reigen herbei! ....." 
Hoffmann von Fallersleben      
 
 


Dienstag, 7. Mai 2013

Hilfe, die wilden Rasenmäher sind wieder los

Kaum das die ersten Grashalme eine einigermaßen Länge erreicht haben, geht es schon wieder los. Einer beginnt im Verlaufe eines Samstagvormittags damit und die gesamte Nachbarschaft stimmt nach und nach mit ein. Anschließend hängen in den weißen Obstblüten der Kirsch- und Apfelbäume blaue Wölkchen fest. Die Luft bleibt noch für eine ganze Weile mit dem Abgasgeruch der kleinen Rasenmäherbenzinmotoren geschwängert. Frühlings(un)düfte der anderen Art....
 
 
 
Nun entstehen die scharfen Kontraste (oder sollte ich lieber von den scharfen "Schnitten" reden) zwischen den Liebhabern der deutschen Wiesenblumen und den Fanatikern kurzgeschorenen Golfplatzrasens. Im Moment gefällt mir die Löwenzahnwildwiesenvariante im Bildvordergrund viel, viel besser.



 Will dir den Frühling zeigen
Rainer Maria Rilke
 
Will dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.

 
Nur die weit aus den kalten
Gassen zu zweien gehn
und sich bei den Händen halten -
dürfen ihn einmal sehn.


Donnerstag, 2. Mai 2013

Zaungäste des Frühlings

 
Sind sie Zaungäste des Frühlings oder sind sie die Hauptdarsteller in dieser Saison?
 

 
 
Noch ein weiterer Zaungast, wenn auch ein unentschlossener.
 
 
 
.... und hier bin ich selbst der Zaungast gewesen und ich habe über den Zaun geschaut.
 
 
 
 


Mittwoch, 1. Mai 2013

eins, zwei, drei und schon haben wir den Mai

 
Tulpenrot im Garten statt Plastiknelken auf der Straße,
unser erster Mai mit Lotte
 
 
 
 
Nun beginnt der eigentlich Blumenmonat, denn durch die Blütenfülle auf den Wiesen, in den Gärten und an den Bäumen erhielt der Mai diese anerkennende Bezeichnung. Wer mehr darüber lesen möchte, schaut mal bei Irmi hinein.


Freitag, 26. April 2013

nach den Kirschblüten kommen jetzt die Magnolienblüten



Heute ist für mich ein Lotte Tag. Lotte bleibt für eine ganze Woche bei uns beiden in Dresden. Ihre Mutti fährt mit ihrem Bruder in die böhmischen Berge zum Downhill und Ina unternimmt heute mit zwei lieben Kolleginnen eine Frühjahrstageswanderung in der sächsisch-böhmischen Schweiz.  Aus dem Grunde sind wir beide an diesem sonnigen Freitag allein durch die Dresdner Gärten gezogen und haben uns vom Frühling beeindrucken lassen.

Ob es tatsächlich so ist oder ob ich es mir nur einbilde, kann ich selbst nicht genau sagen. Doch auf mich wirkt es so, als würden uns in diesem Jahr die Magnolien besonders intensiv in Farbe und Blütenzahl erfreuen wollen. Wenn wir in Dresden die Wohnung und das Haus verlassen, bietet sich uns als erstes dieser einnehmende Blick. Mit einem solchen, intensiv blauen Himmel als Hintergrund bleibt mir nichts weiter übrig, als die Kamera zu holen und zu fotografieren.

Magnolienfrühling 2013 in Dresden


Diese Magnolienblüte ist dabei, sich vollständig zu öffnen.



Hier haben es die Bienen sehr leicht, der opulenten Einladung nachzukommen.



Diese vorwitzige  Blüte glaubte, von einem Paparazzo geblitzt worden zu sein. Entsprechend fiel das persönliche Feedback von ihr aus:
sie steckte mir ganz einfach die Zunge raus.

ätsch.......




Der Park vor unserer Wohnung in Dresden lädt in diesen Tagen mit brillanter Farbenvielfalt und verführerischen Düften zu Spaziergängen ein. Gerne lassen wir zwei uns verleiten und bringen darinnen einige Zeit zu. Gestern in den Abendstunden ist es noch so warm gewesen, dass wir sofort an einen lauen Augustabend erinnert wurden. Leider kommt am Wochenende, April typisch, wieder ein kleiner Temperatursturz auf uns zu. Aber vielleicht geht das Wetter mit uns drein besonders liebevoll um......

Samstag, 20. April 2013

aus der Spezialitätenabteilung des heimischen Waldes

 
Spuren dieser Art sind in unseren Wäldern nur noch als Erinnerungsmerkmale aus der Vergangenheit zu finden. Früher ernteten die Forstarbeiter auf diesem Wege im Wald das Harz aus Kiefern und anderen Nadelbäumen.
 
 
 
In Finnland und  einigen osteuropäischen Ländern werden noch heute Säfte des Waldes und im Wald gewonnen.
Bei den Birken spricht man allgemein vom Zapfen.
 
 
 
An der glatten, weißen Rinde einer Birke setzt man ein Messer oder den Bohrer an. Die Bohrung erfolgt bis
in eine Tiefe von 1 - 2 cm. Dann trifft man auf die wasserführende Schicht des Baums.
 
 
 
Wenn in dieses Loch ein Stück Holz oder ein Röhrchen gesteckt wird, fließt daran der Saft des Baumes ab.
Ein geeignetes Auffanggefäß bringt innerhalb von vielen Stunden die Ernte zusammen. 
 
 
 
Morgen gehe ich wieder in den Wald. Dann möchte ich nachsehen, wieviel Birkensaft in die Flasche geflossen sein wird.
Mit ausreichend gesammelter Flüssigkeit im Auffanggefäß geht meine Geschichte über diesen einzigartigen Saft und seine unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten auch weiter.
 
o'zapft is 2013, natürlich alkoholfrei, auch wenn am 23. April 2013 der Tag des Bieres begangen wird

 
LINK zu Ergebnis des ersten Zapfens mit dem Titel, das Geschenk des Tages
 


blos nicht verzweigen

 
 
blos nicht verzweigen.........



Blütenzweig am Elbufer von Dresden, April 2013


 
Quatsch, was schreibe ich da. Muss natürlich heißnen, blos nicht verzweiFeln. Schon nächste Woche kehren die wunderbar, warmen Temperaturen wieder zurück.
Obwohl ein kleiner Zweifel bestehen bleibt, nachdem in der vergangenen Nacht die Temperaturen um 14 Grad gesunken sind.
 
 
Nichstdestotrotz wünschen wir allen ein schönes Frühlingswochenende.




Dienstag, 16. April 2013

also WEITER SO, lieber Frühling.....



malesawi aus Berlin schrieb mir am Montag den folgenden Frühlingskommentar:
"Gestern Sonnenschein satt, heute durchwachsen, aber angenehme Temperaturen. Langsam erwacht auch die Natur, also WEITER so, lieber Frühling"

Mit den ersten, richtigen Frühlingstagen scheint der Frühling 2013 nachholen zu wollen, was er bisher nicht vollbringen konnte. Die warmen Temperaturen  lassen in den nächsten Wochen noch unzählige solcher roten Farbtupfer sprießen.

der Frühling 2012 mit roten Tulpen in der Oberlausitz (Särka)
 
der Frühling 2012mit roten Tulpen in der Oberlausitz (Särka),
noch nach 20 Jahren sind die Spuren eines Zuchtfeldes für Tulpen aus den DDR Zeiten zu erkennen
 
Frühlingslied (Hoffmann von Fallersleben)

Nun säuseln linde
aus Westen die Winde.
Schon rieseln die Quellen 
ins Thal hernieder.
Die Knospen schwellen.

 Der Vögel Lieder
erschallen wieder.
Schneeglöckchen läuten fern und nah:
Der Frühling ist da, der Frühling ist da!
 
O seht, wie der Frühling schaltet und waltet,
und neues Leben enthüllt und entfaltet, 
und schönes Leben ersinnt und gestaltet! 
 
Mit Duft und Farben erquickt und belebt,
mit Sang und Klang entzückt und erhebt,
und segnend über Allem schwebt!
 
Nun lasst uns nicht länger bleiben zu Haus!
Wir wollen hinaus, ins Freie hinaus!


überwiegend rosa und weiß, die Dresdner Frühlingsfarben 2012
 

Montag, 15. April 2013

es geht doch mit dem Wetter

 
 
Mehr mag ich zu den 24 Grad von heute fast gar nicht sagen, auch wenn der Wind etwas heftig wehte. Da bleibt niemand mehr in seinem Schneckenhaus sitzen. Ab 25 Grad spricht man von einem Sommertag. Was hatten wir da für ein Glück, dass wir "noch" einen Frühlingstag haben durften.
 


Sonntag, 14. April 2013

der Beginn einer frühsommerlichen Woche

 
 
... auch wenn Dienstag und Mittwoch ein paar Tropfen vom Himmel fallen sollen, bleiben die Tagestemperaturen doch versöhnend.
Die Wetterleute sprechen mit ernstem Gesicht vom Beginn einer frühsommerlichen Woche.
 



Nur für die Allergiker sind die diesbezüglichen Nachrichten nicht so berauschend, denn ab sofort werfen die Birken temperaturtrunken und deshalb angeheitert ihre Pollen lustig durch die Gegend.
 
 
 
 Apropos Birken, gibt es jemanden unter euch, der im Frühjahr Birkensaft aus dem weißen Stamm des Baumes gewinnt? Wenn ja, was macht ihr anschließend mit dem gezapften Saft?


Samstag, 13. April 2013

das erste richtige Frühlingswochenende 2013

 
Heute sitzen wir ausgiebig in der Frühlingssonne, genießen die Ruhe und .....
 
 
 
 
.....ganz bestimmt hören wir etwas vom Dorftratsch, wass alles im letzten Winter im kleinen Ort passiert ist.
 


Der Frühling ist da!

Der Frühling hat sich eingestellt,
wohlan, wer will ihn sehen?
Der muss mit mir ins freie Feld,
ins grüne Feld nun gehn.

Er hielt im Walde sich versteckt,
dass niemand ihn mehr sah;
ein Vöglein hat ihn aufgeweckt,
jetzt ist er wieder da.

Jetzt ist der Frühling wieder da.
Ihm folgt, wohin er zieht,
nur lauter Freude fern und nah
und lauter Spiel und Lied.

Und allen hat er, groß und klein,
was Schönes mitgebracht,
und sollt's auch nur ein Sträußchen sein,
er hat an uns gedacht.

Drum frisch hinaus ins freie Feld,
ins grüne Feld hinaus!
Der Frühling hat sich eingestellt,
wer bliebe da zu Haus?

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798 - 1874)
 


Sonntag, 7. April 2013

heute lachten wir den Winter aus

 
 
Heute morgen stellten wir beim Erwachen fest, dass die Meteorologen nicht logen. Der Himmel zeigte große Löcher und die dahinter sichtbar werdende Farbe deuteten wir als Himmelblau. Ergo, die Sonne kommt heut doch vorbei. Nach unserem Sonntagsfrühstück stiegen wir in die Familienkutsche und fuhren hinaus auf's Land. Außerhalb der Stadt beherrschten ausgedehnte weiße Flächen die Farbpalette in großer Monotonie. Wie schaut es wohl bei uns da draußen aus? Ja, das sind unsere Gedanken gewesen. Doch die Schneeflächen waren unterzahlig und wir legten beim Spaziergang über die Wiese fest, dass war es nun mit dem Winter 2013. Und tschüß.....
 
Damit er sich auch wirklich schleicht, erhielt er von uns einen angemessenen Abschied serviert, einen großen EISBECHER mit 4 mächtigen Eiskugeln aus "seiner eigenen Produktion" für diese "besonders gelungene Saison". Etwas bunter Zierrat aus dem Kräutergarten verfeinerte die Offerte.
 



Aber er konnte sich absolut nicht für diese Leibspeise gewinnen lassen. So versuchten wir es mit einer anderen Geschmacksrichtung,  Eis aus wildem Majoran und auch dem.....


 
 
 
Eis aus Ananas-Basilikum gewann er nichts ab und so schmolzen die restlichen Schneeflächen in der Tagessonne nur so dahin.
 
 
 
Den Vögeln und Bienen stellten wir ihre Tränke gleich wieder in der "Wiese" auf. Da der Brunnen noch nicht an die Pumpe angeschlossen werden konnte, behalfen wir uns mit leuchtenden Resten des vorrätigen Schnees. Morgen können die Bienen und die gefiederten Freunde wieder Trinken und Baden. Viel Spaß euch allen.....
 
 
 
 
 
 


Freitag, 5. April 2013

der Frühling 2013 kommt doch noch

 
Zunächst lässt er sich auf dem Papier blicken,
dann lässt er sich durch die Wetterdienste ankündigen und
ab dem Sonntag soll er oder will er mit steigenden Temperaturen das Tor aufstoßen....
 
 
 
 
Ob wir das schon glauben dürfen? Wer weiß, wer weiß......
 
 
 
 
 
 


Donnerstag, 4. April 2013

Winter adé, scheiden tut nicht weh!

 
 
So du kalter Gesell, jetzt geh und gib endlich Ruh.
 
 


1.
Winter ade!
Scheiden tut weh!
Aber dein Scheiden macht,
dass mir das Herze lacht.

Winter ade!
Scheiden tut weh!

2.
Winter ade!
Scheiden tut weh!
Gerne vergess' ich dein,
kannst immer ferne sein.

Winter ade!
Scheiden tut weh!

3.
Winter ade!
Scheiden tut weh!
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus.

Winter ade!
Scheiden tut weh!


(altes Kinderlied, welches wir zur Freude von Lotte in diesen Tagen sehr gerne singen)

Dienstag, 2. April 2013

schwarz-weiß und das Ende der Farblosigkeit

 
 

Farblosigkeit im Gegenlicht...




Nach all den Wochen der Farblosigkeit in Natur und Fauna
bleibt das Warten auf Licht, auf Farbe und auf Duft,
es bedeutet, den Frühling zu erwarten.
Das Frühlingserwarten...

 
 
 
 


Montag, 1. April 2013

April, April - der 1. April

 
Ja, auch solches Wetter gab es schon zu den Osterfeiertagen.
Doch das ist sehr, sehr lange her, märchenhaft lange,
wirklich....
 
und das ist kein Aprilscherz.
 
 
 
 
 
 

Der erste April

Hoffman von Fallersleben, 1843

Wie wir als Knaben uns doch neckten!
Wie wir voll Schelmenstücke steckten!
Ich mach´s noch heute nicht bekannt,
wonach ich einstmals ward gesandt,
ich schweige still,
sonst hört' ich heute noch: April, April!
Man schickt den dummen Narren wie man will.

Nach ungebrannter Asche gingen,
Nach Mückenfett und selteneren Dingen
wir ernsthaft in des Krämers Haus,
Der warf uns dann zur Tür hinaus.
Schwieg still, schweig still!
Sonst ruft man heute noch: April, April!
Man schickt den dummen Narren wie man will.

Wie wir´s gemacht als kleine Kinder,
so macht´s ein König auch nicht minder:
Er schickt sein Volk nach Freiheit aus,
es kehret wiederum nach Haus
ganz still, ganz still.
Die Nachbarn rufen laut: April, April!
Man schickt den dummen Narren wie man will.
 
 
 
 


Donnerstag, 7. März 2013

Frühlingsahnung




 
 
Frühlingsahnung
Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter -
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Unterm Monde silberweiß,
zwischen Wipfeln schwarz und kraus
flügelt eine Fledermaus
ihren ersten Kreis...
Rose Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter -
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.
Christian Morgenstern
 


schnell hinschauen bevor der große Schnee am Wochenende wiederkommt und alles begräbt.

 
 


Mittwoch, 6. März 2013

das große Läuten hat begonnen......



Snowdrops in the sun

 
Schneeglöckchen 
Karel Capek (1890 - 1928)
 
Und ich sage euch,
keine Siegespalme, kein Baum der Erkenntnis, kein Ruhmeslorbeer
ist schöner als dieser weiße, zarte Kelch am blassen Stengel,
der im frostigen Wind schaukelt...
 
Galanthus nivalis

 
So klingt er, der Frühling mit den vielen, geöffneten Glöckchenblüten der Schneeglöckchen. Nun kann er bleiben. Doch nach der siebener Regel steht noch ein Winter vor uns, denn sieben Mal soll der Winter kommen und sieben Mal muß er wieder gegangen sein.

 
 
 
 
Winter, lass es gut sein........





 

Montag, 4. März 2013

Neugierig? Neugierig auf den Frühling?



 
Wir suchten ihn am Sonnabend, den Frühling 2013... 
 
 
 
Wir fanden schmelzenden Restschnee auf der Brüstung...
 
auf der Brüstung der Petri-Kirche
 
 
Wir sahen junge Knospen ohne frisches Grün am Blumenladen...
 
Blumenladen für Träumereien, Vergißmeinnicht
 
 
Wir beobachteten Menschen im Spiegel des Lebens...
 
Café Altstadt-Krone
 
 
Das erste Wochenende im März 2013...

Frühlingsboten 2013, noch ohne Bienchen


...und sogar der Frühling schaute bei uns vorbei.


Freitag, 1. März 2013

ich bin kein Galanthophiler, das bin ich nicht

Was haltet ihr von einer Leidenschaft die sich hinter solchen Namen verbirgt?
* Blonde Brigitte
* Wendy's Gold
* Ding Dong
* Sharlockii
* Snoklokke

* Ophelia
* Lavinia
* .............



Im vergangenen Jahr las ich zum ersten Mal davon, dass die Engländer ein ganz besonderes botanisches Hobby pflegen und damit in Europa ungeschlagen an der Spitze stehen. Um dieses Hobby zu perfektionieren, trifft man sich in einer Grafschaft alljährlich zur Tauschbörse oder zum Kauf. Jener Bericht verzeichnete 140 verschiedene Pflanzen der Gruppe Galanthus. Damit sich keinerlei Missverständnisse ausbreiten können, erkläre ich sofort den Namen.
Als Galanthopiler bekennt man sich zu seiner Leidenschaft für Schneeglöckchen.


In meinem bisherigen Leben unterschied ich im Frühling lediglich nach gefüllten und einfachen Schneeglöckchen. In manchem Garten standen auch kräftigere, längere oder scheinbar übergroße Schneeglöckchen. Diesen sichtbaren Unterschied schrieb ich den unterschiedlichen Bodenbedingungen zu.






Das änderte sich, ich deutete es bereits an, im vergangenen Frühjahr. In diesem Jahr schaue ich mir die im eigenen Garten, in fremden Gärten und in der freien Natur wachsenden Schneeglöckchen viel genauer an. In der Literatur sind Angaben zu finden, dass es fast 1.000 unterschiedliche Schneeglöckchen geben soll. Die alle zu unterscheiden, habe ich mir nicht zum Ziel gesetzt. Doch wäre es nicht schön, ein paar Sorten mehr alljährlich im Frühjahr blühen zu sehen?

Vor ein paar Tagen schrieb ich Bea in den blog, dass, wenn die Schneeglöckchen unter der Schneedecke wieder auftauchen, sie von ihren Schneeglöckchen Detailfotos zeigen möge, vielleicht ist es eine Sorte, die wir selbst nicht im Garten haben.
Vielleicht starten wir über unsere blogs eine Schneeglöckchentauschbörse. Zeigen, anfragen, zusenden. Es wird Zeit, dass der Frühling seine ersten Blüten öffnet.


 




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Ich bin kein Galanthophiler, das bin ich nicht, aber vielleicht werde ich mal einer.