blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Posts mit dem Label Fotos Herbst 2013 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Samstag, 26. Oktober 2013

der Januar 2014 wird sehr kalt sein...



Diesen sommerwarmen Herbsttag genossen wir gemeinsam mit unserer Lotte auf dem Lande bei 22 Grad plus, Sonnenschein und es gab kaum ein laues Windchen. Das ist der besondere Stoff, aus dem unvergessliche Herbsttage gestrickt sind. Unvergesslich, ja unvergesslich sollten uns diese schönen Stunden in Erinnerung bleiben. Denn diese erlebten Stunden sind die Grundlage dafür, dass es im Januar winterlich kalt sein soll. Woher ich das weiß? Im Bauernregel.net steht für heute geschrieben:

Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar.



Wenn es später im Januar des neuen Jahres so richtig kalt sein sollte, schauen wir einfach auf die Fotos der kleinen Charlotte von heute zurück. Dann wird es uns warm ums Herz. Nach dem Sonnabend auf dem Lande ist die kleine Lotte reif für die Badewanne gewesen. Krabbeln auf allen Vieren über die kurz geschorene Wiese, der Oma helfen beim Laub aufsammeln, dem Spiel mit den Äpfeln auf dem Rasen und vieler Erlebnisse mehr sorgten für den einen und anderen Schmutzfleck. Anschließend präsentierte sie sich uns als eine der bekannten Heinrich Christian Wilhelm Busch Figuren aus MAX & MORITZ. Doch seht selbst.....


Freitag, 25. Oktober 2013

Baum im Herbst



gefunden am rechten Elbufer beim Spaziergang mit Bea, wir "einigten" uns auf  GINGOBLÄTTER.



... Baum im Herbst
(Hermann Hesse)

ja dieses Gedicht von Hermann Hesse über die Gedanken eines Baumes im Herbst
wäre mein Vorschlag zum Foto gewesen und man hätte (sollte) es an dieser Stelle lesen.
Nun musste ich lernen, dass die Veröffentlichung seiner Gedichte nicht gestattet ist.
Deshalb bitte ich euch, einfach den folgenden Link zu öffnen und das Gedicht zu lesen.

Hier bitte anklicken!

Dienstag, 22. Oktober 2013

ein Herbsttag mit Spätsommercharakter


Heute genossen wir einen Sonnentag, der den Herbst kaum ahnen ließ, viel eher wähnte man sich in einem Spätsommertag. In der warmen Luft tanzten die herabfallenden, welken Blätter. Die Kastanie ließ ihre letzten Früchte fallen und noch an der Linde verbliebene Samenstände drehten sich wie kleine Hubschrauber dem Boden entgegen.



 An anderer Stelle versuchten sich junge Schildknappen oder......



..... ehrbare Rittersleut im Kampf mit dem Drachen.



Wir beide saßen hingegen zur Mittagsstunde friedlich in der Sonne und ließen unsere Gesichter vom Sonnenlicht wärmen. Aber Vorsicht, damit es auf der Haut keine herbstlichen Farbspuren gibt. Einzigartig, morgen soll es ein weiteres Mal so schön sonnig und ebenso warm werden. Wer weiß schon, wie oft wir in diesem Jahr noch diesen Luxus genießen dürfen?



Samstag, 19. Oktober 2013

der Herbst kehrte zum Samstag nach Dresden zurück


Nach Kälte und Regen kam der Herbst mit Sonnenschein und blauem Himmel nach Dresden zurück.
Nicht nur deshalb schauten wir heute immer wieder in den Himmel....



.... gleich einem Bauern pflügte jemand über den Himmel,



.... und nebenan am Altmarkt fanden wir gleich noch diese Himmelsleiter.



Allem in allem gab der Herbst dem heutigen Tag einen würdigen Rahmen.



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Herbstfarben sind einmalig anders


Das Rot der Heidelbeere in unserem Garten ist wunderschön
und wer genau hinschaut, sieht sogar noch die letzten Früchte am Strauch.



Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.
(Christian Fr. Hebbel)

Dienstag, 15. Oktober 2013

weiterhin Radiocäsium in Wildpilzen


Nachdem wir gestern zwei schöne Mahlzeiten unter Verwendung von Waldpilzen verzehrten, Risotto mit Waldpilzen und am Abend eine feine Pilzsuppe aus Waldpilzen, las ich heute in unserer Tageszeitung einen informativen Beitrag über die Belastung der Wildpilze. Auch 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl weisen die Pilze in Süddeutschland noch immer eine erhöhte Konzentration an Radiocäsium auf. Deshalb, so werden wir in dem Beitrag aufgefordert, sollen nicht mehr als ein halbes Pfund (250g) pro Woche gegessen werden. Meine geliebten Steinpilze und die Maronen sollen besonders gute Speichermedien darstellen. Am Ende des Beitrages lese ich:
"Eine Radiocäsium-Konzentration über dem Grenzwert gebe es nur noch in einigen Teilen Bayerns und in Baden-Württemberg."

Uff, bin ich froh, dass ich meine Pilze in Sachsen sammeln darf........


Maronen aus heimischem Walde beim Kuscheln....

Sonntag, 13. Oktober 2013

nun sind doch noch welche gekommen, Pilze Mitte Oktober 2013



Auf der Fahrt heute von Dresden hinaus zu unserem "Landsitz" zählten wir 67 Autos in den jeweiligen Einfahrten links und rechts zum Wald, in Waldwegen und den Schneisen. Ein gutes Zeichen zu Pilzzeiten, viele Autos, viele Pilzsammler - ergo ein untrügliches Zeichen für volle Körbe.

er landete nicht in unseren Körben, aber auf den Film musste ich ihn unbedingt bannen...

Deshalb führte uns unser erster Weg hinaus in den Wald. Nach genau einer Stunde verließen wir auf unseren Fahrrädern wieder den Wald. Beide Körbchen sind dabei sehr gut gefüllt gewesen. Leider fanden wir nur einen einzigen Steinpilz, auch einen Perlpilz, zwei Parasolpilze, nur einige Butterpilze nahmen wir mit, dafür viele Pfifferlinge und eine ganze Menge Maronen mehr.

unsere Ausbeute des einstündigen Waldspaziergangs

Zwischenzeitlich sind alle mitgebrachten Freunde aus dem Wald geputzt und geschnitten. Die festen Pilze legten wir zum Trocknen aus und
der wesentlich größere Posten wartet nach dem Blanchieren auf die weitere Zubereitung.

... und so sahen sie in der Pfanne aus.
 
Zum Abendbrot genossen wir beide eine schöne Portion der gedünsteten Mischpilze. Aber was machen wir aus dem viel größeren Teil? Eine schmackhafte Pilzsuppe steht bestimmt auf der Speisekarte, vielleicht auch wieder ein Pilzeintopf und die anderen Inspirationen hole ich mir aus den Kochbüchern. Bis dahin landen sie im Gefrierschrank.

Samstag, 12. Oktober 2013

Steinpilze und Co.



Die gefallenen Blätter breiten überall ihren bunten Herbstteppich aus. Nach dem Regen der vergangenen Tage kam in manchen Ecken und Hochlagen die erste Schneeflocke zu uns vom Himmel herab und dort, wo sie ihre Geschwister mitnahm, brach das erste Winterchaos aus. Bei uns hingegen versucht es die Sonne mit verstohlenen Blicken hinter der Wolkenfront hervor. Morgen soll es schon wesentlich besseres Wetter geben. Dann versuchen wir es....



Dann versuchen wir es mit einem Pilzspaziergang durch den Herbstwald. Hoffentlich begegnen uns währenddessen nicht nur solche fotogenen Steinpilze,
  ;-)
sondern auch welche für die Pfanne.




Freitag, 11. Oktober 2013

wie kommt ein meteorologisches Tief zu seinem Namen?


Das meteorologische Tief  'XENON' erreichte nun auch uns im Osten Mitteldeutschlands.


Aus dem grau verhangenen Himmel fällt unablässig Regen herab, mal langsamer und dann wieder viel schneller. Irgendwann nutzen uns unsere Kapuzen nichts mehr und wir gehen in ein Café, um uns aufzuwärmen. Als wir wieder vor die Tür treten, regnet es noch immer. Zum Glück sind die Temperaturen noch gut zu ertragen. Dabei fällt mir eine Liedzeile von früher ein.....

Regen, Regen stört uns nicht,
tropft er uns auch ins Gesicht.
Ich spüre dich und deine Wärme neben mir.




Mittwoch, 9. Oktober 2013

eine Komposition aus Schokolade & Blume


Ganz Sachsen einzig Sonnenland, so titelte am gestrigen Tag ein Radiosprecher in seiner Sendung. Den gesamten Tag Sonne pur und noch einmal Temperaturen um die 19 Grad. Auf der Straße sah ich Menschen mit Pudelmütze und andere mit ärmellosen T-Shirts. Auch für heute ist noch einmal ein so schöner Tag vorausgesagt worden. Dann kommt der Regen und es wird wesentlich kälter. Um so dankbarer bin ich für solche Momente.


im Foto die Schokoladenblume auf unserem Balkon in Dresden im schönsten Sonnen(gegen)licht von gestern


Dienstag, 8. Oktober 2013

Herbststürme oder wenn der Wind einmal ausbleibt


Mit dem Herbst verbinde ich in meiner Gedankenwelt gemähte Wiesen, Stoppelfelder, heftigen Wind und herbstliche Stürme. So sehen die besten Bedingungen für eine der wunderbarsten Herbstbeschäftigungen aus, die ich seit meiner Kindheit kenne, nämlich einen selbst gebastelten Drachen steigen zu lassen.
Wenn es jedoch an solch einem selbst gebastelten Drachen fehlt, was mache ich dann? Suche ich mir wie Don Quichotte eine Windmühle? Möglich, doch wenn auch ihr der notwendige Wind fehlt, was dann? Dann schiebe ich mit meinen eigenen Händen die Flügel der Windmühle an.



Vielleicht genügt ein leichter Schupps von unten....



oder in die andere Richtung?



Sollte ich sie lieber kräftig anstoßen oder ...



... schwungvoll anschienen?



Mit zwei Fingern finde ich das richtige Maß ....



.... und eventuell braucht es noch einen zweiten Schupps, ....



....wenn sich mir die Flügel am Ende zu schnell drehen, dann stoppe ich sie mit einer abrupten Bewegung.





Unsere Windmühle

Auf hohem Mühlenberge
da thront ein alter Bau,
des Dorfes schlichte Marke,
die Mühle groß und grau.

Die langen Flügel kreisen
in gleicher, steter Ruh
und winken aus der Ferne
schon Heimatgrüße zu.

Als trautes Bild des Friedens
und stiller Emsigkeit,
so steht die alte Mühle
nun schon seit langer Zeit.

O möge sie uns bleiben,
ein Denkmal lieb und wert,
denn sie gehört zum Dorfe
wie Hof und Haus und Herd.

Heinrich Mahler


die Holländer-Gallerie-Windmühle 'Elisabeth' in Selsingen aus dem Jahre 1868



Montag, 7. Oktober 2013

die Herbstzeitlose ist eine Zeitlose


Selbst bei der Herbst-Zeitlose ist der Herbst eingezogen. Während einzelne Pflanzen noch prächtig blühen, liegen andere bereits danieder.

Colchicum autumnale





Sonntag, 6. Oktober 2013

eine Rote Kappe mit weißen Punkten, Dahlien aus Heidenau, Teil V


















FLIEGENPILZE

Fliegenpilze, niemand will se
und doch sind sie schön.
Rote Hütchen, weiße Jübchen,
die ihm reizend sten´n,
Mutti spricht:
"Ei ja .ei ja, giftig sind die Dinger da.
Fliegenpilze, niemand will se, und doch sind sie schön."

Fliegenpilze, niemand will se
und doch sind sie schön.
Rote Hütchen, weiße Jübchen,
reizend anzuseh´n,
Papa warnt:
"Fasst sie nicht an, s´ist ein böses Gift daran.
Fliegenpilze, niemand will se, und doch sind sie schön."




Freitag, 4. Oktober 2013

Mittwoch, 2. Oktober 2013

zweimal der Goldne Reiter, Dahlien aus Heidenau - Teil III


Der Goldene Reiter, das berühmte Reiterstandbild (1736) von August dem Starken am Neustädter Markt, gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Dresden wie ihre Semperoper, die Frauenkirche oder der Dresdner Zwinger. Genau an dieses goldene Reiterstandbild denkt ein jeder zuerst, wenn er den Namen hört, 'Goldener Reiter'.


Doch diesen Lipizzanerhengst mit seinem gewichtigen Herrscher obenauf meine ich heute nicht. Mir geht es heute um den gelbgoldenen Schein einer Dahliensorte, der ebenso das Auge gefangen nimmt, wie das glänzende Gold am noch berühmteren Denkmal. Vielleicht ist dessen Glanz der Grund für die Vergabe des Namens 'Goldner Reiter' an die Dahlie gewesen oder die Nähe des Züchtungsortes Heidenau zu Dresden oder sogar beides. Ich hoffe darauf, dass diese goldgelbe Dahlie auch eure Herzen zum Strahlen bringen kann.


Sorte: Goldner Reiter, 120 cm hoch

Sorte: Goldner Reiter, 120 cm hoch