blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

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Donnerstag, 6. September 2012

Spätsommerhoch in Sicht

Morgen startet die ganze Arbeitswelt damit, sich auf das Wochenende seelisch und moralisch einzustellen. Ungeliebte Tätigkeiten fallen leichter, denn man weiß, pünktlich mit dem Feierabend am Freitag beginnt das Wochenende. Die Herzen schlagen noch ein Stück höher, denn das Wochenende beschert uns ein neues Spätsommer Hoch. Was fangt ihr mit dieser schönen, restwarmen Zeit an? Bei uns ruft die Natur ganz laut, die nahe und etwas fernere.......

Schüttel uns, schüttel uns, wir sind alle reif...... Manches klingt wie bei Frau Holle,


.... wenn auch märchenhafter als es sich in der realen Welt darstellt. Dieses Jahr glänzt mit einer guten Apfelernte. Nach zwei mageren Jahren wurde es auch mal wieder Zeit. Nur eins, nicht allein wir haben eine gute Apfelernte, auch alle Bekannten und Verwandten pflücken reichlich Obst und von allen bekommt man weitere Äpfel geschenkt. Was macht ihr alles daraus? Wir kochen Apfelstücken ein, wir treiben die gekochten Äpfel durch die Flotte Lotte, bis das alle Gefäße mit Apfelmus gefüllt sind. Für schöne Apfelsahnetorten und schmackhafte Strudel warten die grob geriebenen Äpfelspäne im Gefrierschrank auf ihren Einsatz.


Auch der Pflaumenbaum steht mit dem kräftigen Blau seiner reifen Früchte im Wettbewerb mit seinem eigenen grünen Kleid aus gesunden Blättern.


Nachdem die Spätfröste in den beiden vorangegangenen Frühjahren dafür sorgten, dass keine Ernte möglich wurde, können wir auch 2012 reichlich Pflaumen abnehmen. Schon wieder ergibt sich diese Frage, was machen wir alles daraus? In der Regel entsteht bei uns das schmackhafte Pflaumenmus in einem aufwendigen Kochprozess daraus. Entsteinte und zur Hälfte aufgebrochene Pflaumen wandern auch in den Gefrierschrank, damit später viele Pflaumenkuchen mit dicken Butterstreuseln aus dem Backofen kommen können.
Die österreichischen und slovenischen Obstbauern fertigen aus der Pflaume eine dicke Maische an, die nach dem Gärprozess zu Pflaumenschnapps verarbeitet wird. Das geht in Deutschland nicht und so wandern wenige dieser süßen Früchte vielleicht in einen Rumtopf. Nur der alte Walnussbaum steht ohne Früchte da. Es fielen im Frühjahr des nachts wieder Minusgrade in seine Blüte und so stehen wir im dritten Jahr ohne seine Nüsse da. Dafür schenkte er uns mit seinen großen Blättern den ganzen Sommer kühlenden Schatten und dafür sind wir ihm sehr dankbar.

Ja, wenn sich Leib und Magen freuen, soll die Seele auch nicht zu kurz kommen. Der Garten ist weiterhin voller bunter Blumen und sogar die Rosen bieten die eine oder andere Knospe zum Schnitt an.


Damit schließt sich jetzt der Reigen am gedeckten Kaffeetisch. Neben den dampfenden Tassen findet sich auf der einfachen Holztischplatte duftender Pflaumenkuchen ein und auch einige Rosen mit ihrem zartlieblichen Duft sind dabei. So ist es dann.

Nun darf das Wochenende mit seinem Spätsommer Hoch kommen, oder ..... ?

Sonntag, 26. August 2012

Sommerende

Nach dem Wochenendvorschaubeitrag "SOMMERERNTE" vom Freitag setze ich heute mit dem "SOMMERENDE" fort. Denn dieses Ereignis wirft bereits seine ersten Schatten voraus.

Auf unserer kleinen Samstagradtour durch den Wald bildeten entlang der Teiche unübersehbar viele gelbe und braune Blätter einen vorherbstlichen Teppich, der nur von den vielen, kleinen Pfützen aufgelockert wurde.






Spätsommer von Annegret Kronenberg (Auszug)


Gelb liegen Stoppelfelder
in müder Sommerglut,
und fleiss'ge Schwalbenpaare
füttern die letzte Brut.

Trotz wolkenlosem Himmel
weht merklich kühl der Wind.
Man spürt, dass Sommertage
jetzt nur gezählt noch sind.

An Strauch und Baume färbt sich
schon hier und dort ein Blatt.
Die Brombeer'n reifen prächtig,
die Luft riecht schwer und satt.

Der See schlägt sanfte Wellen,
verführt kaum noch zum Bad.
Der Angler an dem Ufer
jetzt seine Ruhe hat.

Freitag, 24. August 2012

Sommerernte

Freitag geht es am Nachmittag wieder hinaus auf's Land. Es regnete in den vergangenen Tagen und in der letzten Nacht ausreichend, die vormals heißen Sahara Temperaturen sind inzwischen sommerlich angenehm.



Die Ernte im Garten, im Wald und auf dem Feld geht weiter.



Aber auch die Jagd wird fortgesetzt, die Jagd nach schönen, sommerlichen Motiven und mit diesem Gedanken wünsche ich allen Besuchern ein einzigartiges, letztes Augustwochenende.

Mittwoch, 22. August 2012

Sommer, Sonne(n), Hut, alles gut

Auch wenn es heute am Morgen aussah, als wolle sich diese Welt verabschieden, auch wenn es heute am Morgen aussah, als hätte der Himmel alle nur möglichen Schleusen geöffnet, scheint es dennoch ein ansehnlicher Tag zu werden.



Dennoch muss ich mich jetzt entscheiden, trage ich heute einen Sonnen- oder einen Regenhut. August 2012, was sonst.


PS: Wenn ich über Regen schreibe, fällt mir ein Kommentar von Robert ein. Er schrieb mir, dass es bei ihm in Griechenland seit Ostern nicht geregnet hat. Wahnsinn, einfach Wahnsinn, ich kann es mir schier nicht vorstellen.

Sonntag, 19. August 2012

brutale Wärme, nun auch in Dresden zu haben

In der vergangenen Woche schrieb Smilla von brutaler Wärme in Frankreich, nun ist das heiße Sahara-Wetter bei uns angekommen. Als wir um 20:00 Uhr nach Dresden zurückkehrten, zeigte das Thermometer noch immer 35 Grad an. Zum Glück haben wir eine sehr kühle Wohnung.

Sogar den Sonnenrosen vergeht bei einem solchen sprunghaften Wetter das Lachen.



Kopf hoch, ab Mittwoch kommen erlösende Gewitter und etwas niedrigerere Temperaturen. In diesem Sinne, euch allen eine schöne Augustwoche.

Mittwoch, 15. August 2012

auch Wespen ernten und ebenso die Hornissen

(inspiriert von einem Eintrag in Eva's blog)
In diesem Jahr gewannen wir den "olympischen" Wettstreit....



.... gegen die gefräßigen Wespen und die großen Hornissen. Die bereits jetzt an den alten Weinstöcken am Haus reif werdenden gelb-goldenen Früchte, locken mit süßem Duft nicht nur uns Leckermäuler an.



Langsam beginnt der Sommer damit, seine Endphase einzuläuten. Bei uns steht die Sonne hoch, doch ein sehr frischer Ostwind weht über das Feld herüber und lässt uns so ahnen, dass in ein paar Wochen schon wieder ein Wechsel bevor steht.

Ansonsten genießen wir ausgiebig die sommerlich üppige Blütenpracht und die Farbenvielfalt, die einem orientalischen Basar ganz und gar zur Ehre gereichen würde.



Für das Wochenende sind schon wieder Temperaturen über 30 Grad angesagt. Wärme aus der Sahara, also genießen wir die augenblickliche Frische und den gleichzeitig wärmenden Sonnenschein.


Mittwoch, 1. August 2012

der August bringt's

Mit dem zunehmenden Mond wachsen in unserem Wald die Pilze (noch besser)...




Der erste 21 Uhr Augustnebel zog vom Feld kommend über den Hof...





Die Sommerhitze lockt zum Bad auf der Tenne im schönsten August Sonnenschein...



... und selbst die Weissbier Resie sucht sich 'nen schattigen Platz.



So ist der Sommer, der Sommer 2012 und wir sind mittendrin, denn wir machen Urlaub. Aus diesem Grunde gibt es gerade mal nicht so viel im Grasgeflüster-blog zu lesen, also keine Sorgen machen, bei uns ist alles in bester Ordnung.

Donnerstag, 19. Juli 2012

die Sonne sitzt hinter Gittern

Im Neumis buntes Leben blog sah ich vor einigen Tagen sehr stimmungsvolle Sonnenblumen abgebildet. Meine Gedanken wanderten beim Verweilen darauf weniger zum ollen Vincent und seinem Van Gogh Gemälde von den gelb-goldenen Sonnenblumen. Ich erinnerte mich an einen alten, rostigen Zaun in Dresden Cotta und den Blumen dahinter.



Sonne tanken, ja das kann man hier ohne Probleme und mit viel Freude. Obwohl die Freude auch schnell weicht, macht man sich deutlich, das hinter diesen Gittern der Sommer 2012 gefangen zu sein scheint.
Vielleicht male ich heimlich ein großes Pappschild und hänge es still und heimlich nach Mitternacht an diesen Zaun. Darauf könnte geschrieben stehen:

"FREIHEIT für den Sommer 2012
- Wir sind das SOMMERDURSTIGE Volk."

Bei all den spaßigen Gedanken möchte ich nicht vergessen, das es südliche Regionen gibt, die unter permanenter Hitze leiden. Vorgestern wurde die Akropolis in Athen mittags zum Schutze der Besucher und der Mitarbeiter geschlossen, weil es 48Grad heiß gewesen ist. Egal ob Griechenland, Italien oder Spanien ------ einen Wolkenhimmel wie bei uns am Wochenende, oder einigermaßen große Regenmengen kennt man dort schon eine ganze Weile nicht mehr.
Vielleicht schieben wir die Wolken einfach weiter, ohne dass sich daraus ein Interessenkonflikt ergibt. Wir werden wieder etwas trockner und wärmer, in den geplagten Waldbrandgebieten brächte der Regen Entspannung und Abkühlung. Also, schiebt jemand mit mir mit?

Montag, 16. Juli 2012

Sommerimpressionen

Sommer ist viel, viel mehr als ein Zeibabschnitt der Göße X zwischen zwei Regengüssen. Sommer findet auch 2012 statt, in der Tat. Man muss ihn nur suchen, dann findet man ihn auch und gewinnt dabei mehr oder weniger gewohnte Einblicke:

Schmetterlinge, wie jedes Jahr:
Schon seit ein paar Jahren beobachte ich auf unserem Grundstück eine Schmetterlingsart der in diesen Breiten seltneren Art. So richtig augenscheinlich wurde sie mir durch eine besonders bunte Raupe. (Foto hier) Da ich eine Zuordnung nicht vornehmen konnte, bekam ich über das WWW vom BUND Hilfe. Nun weiß ich mehr um diesen seltenen Gast, der sehr häufig seine Eier an Dillpflanzen legt und Dill findet der Besucher auf unserer Wiese und den Beeten sehr häufig. Leider ist mir kein weiteres Raupenfoto gelungen. Auch den ganzen Schmetterling im Bild einzufangen, gelang mir nicht wieder.
Gestern zur besten, sonntäglichen Kaffeezeit saßen wir im Garten, aßen Schwarzbeergetzen (erzgebirg. Bezeichnung für Blaubeergetzen oder Heidelbeergetzen) als Ina plötzlich rief, schau mal, was ist das für ein schöner Schmetterling. Es ist selbstverständlich unser lieber Gartengast der Schwalbenschanz gewesen. (siehe auch HIER, Foto von Ralf Berbuir, BUND) Er ist wahrscheinlich auf der Suche nach günstigen Eiablageplätzen gewesen und flatterte deshalb ruhelos zwischen Dill und Kosmea herum. Er ist zu schnell für mich und den Verschluß meiner Kamera gewesen. Deshalb gibt es heute von mir nur ein verschwommenes "Erlkönig"-Foto.




Heidelbeeren, wie (fast) jedes Jahr:
Es ist wieder soweit. Der Wald lockt mit seinen Früchten und er ist voll mit noch verlockenderen Heidelbeeren. Die diesjährigen Früchte sind bei uns verhältnismäßig groß, auch wenn ihnen noch die so sehr geliebte Süße fehlt. Doch dafür fehlt ihnen etwas Sonnenlicht. In dieser Zeit zieht es Ina magisch in den Wald hinaus. Kaum angekommen, holt sie sich ihr Fahrrad aus dem Schuppen, läd die unterschiedlichen Pflückutensilien in den Fahrradkorb und verabschiedet sich für ein bis zwei Stunden. Nach fünf Minuten Fahrradfahrt steht sie mitten in ihrem Heidelbeerreich.
Die ersten Beeren springen von ganz alleine in den Mund, die nächsten Beeren gibt es zurückgekehrt aus dem Wald in einem Glasschälchen mit Zucker und etwas Milch. Doch dann beginnt etwas ganz Besonderes. Aus Eiern, Mehl, etwas Salz und Milch rührt Ina einen Eierkuchenteig an. Parallel hierzu erwärmte das Gas die runde Pfanne, in die der Eierkuchenteig gegossen wurde. Wenn er leicht zu stocken beginnt, ist der richtige Zeitpunkt für das Auffüllen der Heidelbeeren erreicht. Man kann den Getzen auch wie ein Omelett wenden, dann leidet lediglich ein wenig die Optik. Bei uns daheim serviert man den Schwarzbeergetzen mit Zucker überstreut. Ein Genuß den ich nur empfehlen kann.




Pilze, wie (fast) jedes Jahr:
Gestern innerhalb von 45 Minuten gefunden, junge Perlpilze, Pfifferlinge und den ersten Steinpilz der neuen Saison.

Samstag, 14. Juli 2012

Sommer 2012, wann kommt er

* * * * * * * DER SOMMER 2012 * * * * * * *.

Wenn sich ein gewisser Jemand 2012:
* (A) so sehr verspätet und
* (B) von der Stimmung her so wechselhaft ist und
* (C) von der vorgegebenen Rolle so abweicht, dann muss man
* (D) über ihn reden.

Damit ich mich selbst noch in Jahresabstand daran erinnern kann, wie der 14. Juli 2012 und der sich dahinter verbergende Sommer aussah, habe ich ihn mir ganz einfach im Bild festgehalten. Sonne, Wind, Wolkenbänder, Regengüsse, feuchte Wärme, Fotolicht.

Kann sich jemand vorstellen, was auf der Vorderseite des Schildes zu lesen stehen könnte? SOMMER 2012 --- DA GEHT's ENTLANG....... ! :-)





Wetterregel aus dem Wetter- bzw. Bauernregeln.net:
14.7.:
Wenn der Juli fängt zu tröpfeln an,
so wird man lange Regen hab'n.


Das Wienermädel & Co. fragte an, was der 100jährige Kalender aussagt. Der 100jährige ist schon am Jahresanfang der Meinung gewesen, dass das Jahr 12 sich vom Vorgängerjahr kaum unterscheiden wird. Zurück zum heutigen Wetterspruch. Das es heute aprilhaft immer wieder tröpfelte (teilweise wie aus Gieskannen schüttete), sagt aus, dass wir noch sehr lange in dieser Wetterachterbahn sitzen werden.

Tipp der Woche: Regenschirm nie vergessen.

;-)

Donnerstag, 12. Juli 2012

Wetterbericht Juli '12

Intensiver Regen hat den Sonnenschein vertrieben, leider.



das macht mich wortlos & sprachlos, Rainer Maria Rilke nicht:



Der Sommerregen

Auf einmal ist aus allem Grün im Park
man weiß nicht was, ein Etwas fortgenommen;
man fühlt ihn näher an die Fenster kommen
und schweigsam sein. Inständig nur und stark

ertönt aus dem Gehölz der Regenpfeifer,
man denkt an einen Hieronymus:
so sehr steigt irgend Einsamkeit und Eifer
aus dieser einen Stimme, die der Guss

erhören wird. Des Saales Wände sind
mit ihren Bildern von uns fortgetreten,
als dürften sie nich hören was wir sagen.

Es spiegeln die verblichenen Tapeten
das ungewisse Licht von Nachmittagen,
in denen man sich fürchtet als Kind.


geschrieben 1906 in Paris

Samstag, 7. Juli 2012

ein Wochenende wie es im Buche steht, das Wetterbuch:

Kaum etwas ist in diesen Tag so verlässlich wie der Wetterbericht. Tagsüber stetig ansteigende Temperaturen, dann sehr starke Regenfälle und anschließend angenehme Nachttemperaturen für einen gesunden Schlaf. Unser Der SamsTag in Bildern:

Wir sind wieder einmal ausgeflogen und wir besuchen Ina's Eltern in der Oberlausitz....



Die (noch) angenehm warmen Temperaturen lockten uns hinaus zum Besuch des Zittauer Wochenmarktes....



Als die Temperaturen weiter anstiegen, suchten wir den Schatten im Garten. Ein Außerirdischer augenscheinlich auch....



Bevor der nächste Regen sich zur Aufgabe nahm, das Obst gleich am Stiel abzuspülen....




Anhang am 9. Juli 2012, so sieht der Außerirdische auf seiner Oberseite aus. Ein Taubenschwänzchen ist es nicht, aber was ist es dann?

Donnerstag, 28. Juni 2012

Walderdbeeren - so schmeckt der Sommer

So schmeckt der Sommer, gleich mal hier anklicken!!!

Den Meisten geht es bestimmt wie mir, dieses Liedes weckt maximal die Erinnerung an eine Langnese-Werbung von 1994. Doch auf der Suche nach einem geeigneten Rahmen für meine heutigen Fotos stieß ich auf diesen Titel und ich finde ihn noch immer gut.

Als meine Ina in ihrer Kindheit einmal aus dem Sommerferienlager heimkehrte, empfingen ihre Eltern und ihre Schwestern sie mit einer Walderdbeerentorte. Die Erinnerung an diesen einzigartigen Geschmack blieb bei Ina über all die Jahrzehnte wach.
Vor vielleicht zehn Jahren, als sie mir des Sommers wieder einmal davon erzählte, fuhr ich in den Wald und grub Walderdbeerenpflanzen aus. Diese fanden im Garten des Hauses in dem wir in Dresden wohnen an einer unbedeutenden Stelle ihren neuen Platz. Schon im Folgejahr pflückten wir die ersten, einzelnen Beeren. Doch für die Erreichung meines Zieles brauchte es Zeit und die bekamen die 5 oder 6 Pflänzchen. Mit den Jahren breiteten sie sich immer weiter aus und verdrängten die eine oder andere Pflanze. Das gestatteten wir ihnen, denn ich hatte ein anderes Ziel.



Vor 2 Jahren kündigte sich Positives an. Es hingen so viele grüne Beeren an den Pflanzen, dass man froher Hoffnung sein durfte. Doch 2 Jahre sollte es noch dauern, denn ich hatte die Rechnung nicht mit der schneckenhaften Unverschämtheit der Mitbewohner im Haus gemacht. Als die vielen Beeren rot unter den Blättern leuchteten, setzen sich zwei Mütter zwischen die Pflanzen und erfreuten sich der guten Ernte. Am Ende des letzten Jahres zogen beide Familien aus und so konnten wir 2012 das erste Mal ganz in Ruhe die Beeren reifen lassen und anschließend ernten.


Für einen ganz großen Tortenboden reichten die Früchte noch nicht aus, doch für die mittlere Größe schon und abermals muss ich schreiben, schade das man im blog nicht diesen Duft mit anbieten kann.
Noch gibt es im Wald Walderdbeeren zu finden. Wer sie nicht kennt, sollte sich diesen Genuss einfach einmal gönnen und gleich mal in den Wald fahren. Der sich beim Pflücken der kleinen roten Kullern schon ausbreitende Duft ist einmalig, aber der Geschmack ist unübertroffen. Weil das so ist, pflanzten wir vor 4 Jahren als eine der ersten Pflanzen Walderdbeeren unter die großen Kiefern auf unser eigenes Grundstück. Auch diese breiten sich wunderschön aus und bald, ja bald ist es auch dort soweit....... mhm.

Sonntag, 24. Juni 2012

das war's, Sommer 2012

Halb und Halb....,


.... halb Regen, halb starker Regen, heute - morgen und übermorgen. Das war's mit dem Sommer 2012 zumindest für die nächsten drei Tage (wenn man dem Wetterbericht Glauben schenken darf).


Deshalb Anfang der Woche immer gut behütet aus dem Haus gehen und nicht den Regenschirm vergessen. Aber schon Mittwoch soll es besser werden und ab Donnerstag kommt er zurück, der Sommer 2012.
;-)

Samstag, 23. Juni 2012

die Sammelzeit im Sommer geht weiter

Was sammelt ihr so alles, wenn ihr unterwegs seid? Bei uns gab es wieder einen erlebnisreichen Samstag, denn wir besuchten einige Trödelmärkte und dabei ließen wir uns von deren Flair gefangen nehmen. Nach all dem Trubel sehnt man sich später nach Ruhe und Entspannung. Beides kann man im Wald finden und noch ein paar Sachen mehr. Doch seht selbst, ich beginne zunächst mit einem Stückchen vom Dornröschen Schloß......


.... und setze anschließend mit meinen gelben Freunden fort. Bei uns daheim heißen sie echter Pfifferling. Woanders tragen sie den Namen Kehlchen oder Eierschwamm, Eierschwammerl, Reherl und letztendlich das Eierschwämmli in der Schweiz.


Wenn sie derart leuchtend gelb im Wald stehen, macht das Finden viel Freude und die Zubereitung ist ein besonderer Genuss. Oftmals (und besonders gern in Kochbüchern) steht geschrieben, dass es die Pfifferlinge erst im Herbst gibt. Das ist falsch. Den Beweis trete ich mit den Fotos von heute an (23. Juni 2012).


Unsere häufigste Zubereitungsvariante ist, die frischen Pilze zu braten. So verarbeitet schmecken sie köstlich auf Schwarzbrot mit Petersilie garniert oder auf Pasta oder als Füllung in einem Omlett. In Smilla-Land essen die Pilsammler ganz sicher ein deftiges Baquette dazu.
;-)

* die Pfifferlinge mit der Pilzbürste abbürsten und säubern
* zunächst die Schalotten- oder Zwiebelwürfel glasig anbraten
* diese aus der Pfanne nehmen und bereitstellen
* in der schon heißen Pfanne die Pilze mit etwas Wasser garen,
* das Garwasser einziehen lassen
* die glasigen Zwiebeln und etwas Butter zugeben und
* unter Schwenken anbraten
* mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen
* die gehackte Petersilie darüber geben
* fertig isses.

Freitag, 22. Juni 2012

Sommerzeit ist Sammelzeit

Endlich, er ist wieder einmal da, der Kerl, der den Namen Sommer 2012 trägt und der erst noch beweisen muss, ob er diesen würdigen Namen wirklich verdient. Zumindest ist es an diesem Freitag in Dresden hell, trocken, sonnig und die Temperaturen klettern aus der Kategorie Gefrierpunkt kommend wieder aus dem Keller heraus.

Sommerzeit heißt auch Sammelzeit und diese beginnt bei und mit uns zwein z.B. mit den Kornblumen.....


..... und wer es gerne anders mag, der setze sich zu diesen beiden Leuten in die Sonne und genieße das Leben so, wie es die Beiden machen.