blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Sonntag, 23. März 2014

der Frühling behängt sich wie ein Weihnachtsbaum


Kugeln, Glöckchen, Lametta, Sternchen ----- all das finde ich nicht nur am Tannenbaum, auch in diesem Frühjahr fallen mir solche Accessoires auf

Higan Kirsche

ährige Scheinhasel

frühblühende Schweifähre

Blut-Johannisbeere

deinen Namen finde ich auch noch heraus, du Langhaarige aus der Nachbarschaft    :)


Nachtrag am Montag, 24.03.2014:
Die unbekannte Langhaarige aus der Nachbarschaft ist ein ER! Heute schaute ich mir die durch den Regen ganz prima gewachsenen Blätter noch einmal genauer an. Die Form des Blattes erinnerte mich sofort an den Ahorn, obwohl es doch Unterschiede gab. Deshalb begab ich mich mit dem Suchbegriff "Ahornblüte im Frühjahr" auf Suche und drückte auch gleich den Button Fotos. Da waren sie also, all die Fotos, die meinem sehr glichen. Leider folgte auch eine herbe Enttäuschung, denn die Sie ist ein Er. 
Der Eschen-Ahorn (Acer negundo) ist ein eingeschlechtlicher Baum und in meinem Falle fotografierte ich die männliche Blüte. Dabei lernte ich auch, dass der Eschen-Ahorn bzw. Pflanzenteile davon giftig sind. Also Vorsicht bei Annäherung an den Baum mit Kindern und Tieren.

egbert
:)

Samstag, 22. März 2014

2014'er Frühlingsimpressionen vor dem warmen Regen



sie hängt da wie ein Lämmerschwanz, die für mich den Winter symbolisierende Türklinke




der Verlockung erlegen oder eine gekonnte Verstrickung, das jung Grün wird alles verhüllen




im Entengang (auf den Spuren des kleinen Fotoreporters), alles hat einen Anfang und eine EnTe




and the winner is....


den Frühling drängt es an die Spitze, deshalb Gold für seinen Platz an der Spitze.....

Freitag, 21. März 2014

der Frühling stieß mit hohen Temperaturen sein Tor auf


Nein, ich halte keinen Winterschlaf mehr, vielleicht könnte man es eher "Winterstarre" nennen.

Seit gestern ist er offiziell bei uns eingezogen, der Frühling des Jahrgangs 2014. Vor hundert Jahren soll der erste Tag des Frühlings bereits schon einmal so warm gewesen sein wie in diesem Jahr. Mit wunderbar warmen Temperaturen in der Sonne lockte er uns zu einem Wandertag hinaus. Wir liefen über unsere Wiese, freuten uns am Gelb der Narzissen und am Gelb der vielen Zitronenfalter, die ihr Spiel in der Wärme der Sonne trieben. Dann entdeckten wir die erste Pfirsichblüte. Am Nachmittag ließ der (trotz alledem) noch kalte Wind nach und es öffneten sich viel, viel mehr von diesen rosa Träumen.

Am 3.März berichtete Smilla in ihrem Allerlei-blog in Bild und Ton darüber, dass bei ihnen in Frankreich bereits die Pfirsiche (klick HIER) in voller Blüte stehen. Nun also sind bei uns die Pfirsiche an der Reihe.



Frühling bedeutet für uns beide auch in diesem Jahr wieder, den Saft der Birke zu ernten.
Die erste gefüllte 1 Literflasche holten wir uns gestern aus dem Wald ab.



Da ich erst am Samstag wieder auf unser Grundstück fahre, stellte ich vorsichtshalber ein etwas größere Gefäß bereit.
Ob es sich in den 2 1/2 Tagen gut füllen wird?



Zur Frühjahrskur gehört bei uns auch ein grüner und großblättriger Baustein. Dieser trägt den wunderschönen Namen Bärlauch:


Vor zwei Jahren erst gepflanzt, bereichert er unseren Frühjahrsspeisetisch mit immer mehr und mit immer größeren Blättern.



* mein BÄRLAUCH Archiv, viel Spaß mit dem grünen Schmeckerchen:

Klick 1 Bärlauch 2012, HIER: Osterfreude, Osterleid
Klick 2 Bärlauch 2012, HIER: der Peitschensonntag in Tschechien
Klick 3 Bärlauch 2012, HIER: Kurzbesuch im Bärlauch Urwald

Klick 4 Bärlauch 2013, HIER: Bärlauch wohin das Auge reicht
Klick 5 Bärlauch 2013, HIER: Ganz schön viel Grün in diesem Jahr in meinem blog


Mittwoch, 12. März 2014

Lotte kann jetzt auch durch Dresden laufen


Hallo blog-Welt, während meine Eltern einen Abend in München in einem großen Kessel gemeinsam mit 68.000 anderen Menschen zubringen wollten und zusehen, wie sich 22 erwachsene Kerle um einen einzigen Ball streiten, nahm ich mir eine Auszeit vom Leben an der schlesischen Neiße Grenze
und flüstere zu euch aus dem Gras.....
Was soll ich euch von mir und den drei Tagen bei Oma und Opa berichten? Das ich jetzt über einen eigenen PKW verfüge, seht ihr ja selbst und so lange mich jemand an der grünen Leine hinter sich her zieht, benötige ich auch keinen Boxenstopp an der Tankstelle. .... und zieht mich mal keiner mehr, dann laufe ich auf meinen beiden Beinen, denn alleine laufen kann ich mittlerweile auch schon ....


Außerdem hatte ich die beiden O's wieder perfekt im Griff.....



Dienstag, 11. März 2014

wieder eine namenlose Flaschenpost an der Elbe gefunden


Was wünscht ihr euch, wenn ihr am Meeresstrand entlang oder am Ufer eines Flusses spazieren geht? Am Meeresstrand sucht mein Blick nach Hühnergöttern und nach Bernstein. Wenn ich hingegen bei Dresden entlang der Elbe spaziere, dann versuche ich, in am Ufer liegenden Flaschen, gefaltete Zettel zu entdecken.



Wieder einmal gelang mir das am Donnerstag der letzte Woche und an diesem Platz (siehe Foto) am linken Elbufer unterhalb der Marienbrücke von Dresden.
Was eine namenlose Flaschenpost trotzdem über ihren Absender mitteilen kann.



Im Gras lag eine nicht sehr große, viereckige Glasflasche mit einem goldenen Schraubverschluss. Was unterschied sie von all den anderen Flaschen am Ufer? Bei den anderen Flaschen befand sich Wasser und Luft im Innern, doch nie ein Zettel, der auf eine Nachricht hindeuten würde. In dieser Flasche sah ich ebenfalls keinen Zettel, doch der Inhalt wirkte auf mich etwas ungewöhnlich oder außergewöhnlich. Die enge Mischung aus herbstlichen Blättern, Farnen und Moos gelangten meiner Meinung nicht zufällig in die Flasche hinein. Der romantischen Stimmung dieses Arrangement konnte ich mich nicht entziehen und aus diesem Grunde hob ich die Flasche einfach auf.



Ein trockener Baumstamm in der Nähe der Fundstelle diente mir als sonnige Bank und zugleich als Untergrund für die folgenden Fotos. Nicht sofort, sondern erst auf dem "zweiten Blick", sah ich die Schriftzeichen auf dem Etikett der Flasche.....



B.   N. 
18.10.2013
 

Wer ist B. und wer ist N.? Was führte am 18.10.2013 zu dieser romantischen Flaschenpost. Die zwischenzeitlich von mir in der Flasche entdeckten, anderen Dinge wollte ich mir noch vor Ort ansehen. Es gelang mir aber nicht, denn die Flasche ist viel zu fest verschlossen gewesen. Auch das Wasser im Innern der Flasche ließ mich nichts Gutes ahnen. Viel Wasser ist ja nicht zu sehen gewesen, vielleicht Kondenswasser, aber immerhin. Also fuhr ich später mit der Flaschenpost im Gepäck heim, um mit einer Rohrzange den Schraubverschluss zu lösen, denn vor Ort die Flasche zu zerstören, mochte ich so gar nicht ......

Flaschenpost in Dresden am 06.03.2014 nahe der Marienbrücke links seits der Elbe gefunden
Diese herbstliche Mischung aus Farnblatt, Goldrute, Distel, Ahorn- und anderen Blättern bildeten einen kleinen Strauß, der am Fuße mit dem Stanniolpapier aus einer Zigarettenschachtel eingewickelt war und in einem gefalteten Kronkorken gleich einer Vase steckte. Das untere Rändel des Flaschenpostverschlusses diente zugleich als eine goldene Schärpe. Alles lag auf Moos gebettet.
Wie viel Mühe steckte allein bei diesem kleinen Herbststrauß dahinter.

Ein kleines Stück Pappe von einer Zigarettenschachtel und zwei beschriebene Blätter von einem Strauch eröffneten den Reigen der schriftlichen Informationen. Wie bereits auf dem Flaschenetikett zu lesen war, stand auch hier geschrieben, dass die Flaschenpost am 18.10.2013 in Pirna abgeschickt wurde. Es gab an diesem Tag Wind sowie ab und zu leichte Schauer.


Mit Kugelschreiber auf dem Blatt notiert: "B. N. Pirna"

Mit Kugelschreiber auf dem Blatt notiert: "18.10.2013"

Die Absenderin dieser Flaschenpost hat für diesen Ausflug um 12:18 Uhr ihren Einkauf im Supermarkt Kaufland Pirna Lohmener Straße 12c getätigt. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wie ich davon schreiben kann, dass es sich um eine Absenderin und um keinen Absender gehandelt haben soll. Ich ließ mich von der Handschrift leiten, so rund und weich geschrieben, so klein fast filigran, das kann wohl nur von einer Frau stammen. Auch die Gestaltung des Flascheninhalts mit Blumenstrauß und die romantisch beschriebenen Blätter von einem Strauch sprechen viel eher für eine Frau.



B.N. schrieb:
Etwa zu diesem Zeitpunkt der Himmel zwar bewölkt aber kein Regen.
Dazu leicht windig.
Mein Mittag 2 x Schnitten mit Leberwurst und eine mit Teewurst.
Dazu ein paar Weintrauben.


der Drucker des Kassenautomaten schrieb:
1 Tragetasche 0,10€
2 Flaschen Sachsengold Pils 0,68€
1 Flasche Goldbrand 1,89€
geschnittenes Brot 0,65€
Hausmacher Leberwurst 1,09€
Teewurst 0,75€
Homa Gold Käse 0,89€
hell Trauben 500g für 1,49€


Diese um 12:18 Uhr eingekauften Dinge wurden lt. Brief als Mittagessen verzehrt. Von der Lage der Marktes ausgehend, die bekannten Zeiten und den Inhalt des Zettels einbindend, schätze ich ein, dass die Flaschenpost direkt in Pirna oder kurz hinter Pirna in die Elbe geworfen wurde.

in Pirna am 18.10.2013 in die Elbe geworfen,
am 06.03.2014 nach 26,6 km am Elbufer mitten in Dresden gefunden,

Warum schicken Menschen eine Flaschenpost auf Reisen, ohne dem Finder die kleinste Chance auf eine Antwort einzuräumen? Das passierte mir auch schon bei der Flaschenpost davor. Am 12. Februar 2014 schrieb ich in meinem Gras-geflüster.blog einen Kommentar über diesen Fund. So bleibt mir nichts weiter übrig, als den Inhalt wieder in die Flasche hinein zu geben und sie abermals auf Reisen zu schicken.
Doch da kommt mir eine Idee. Ich stecke alles in eine wesentlich größere Flasche. Eine größere Flasche treibt viel besser und sie wird wahrscheinlich auch viel eher gefunden. Dann ergänze ich noch den bisherigen Inhalt um einige Informationen. Darunter wird sich auch der Link zu diesem Beitrag und zu meinem blog befinden. So erhält der nächste Finder die Möglichkeit, eine Email zu schreiben oder einen Kommentar zu hinterlassen.

Gute Reise, alte neue Flaschenpost......

mein eigenes Flaschenpost Archiv:
Flaschenpost vom  12.02.2014  (anklicken) Flaschenpost aus Tschechien 
Flaschenpost vom  27.08.2013  (anklicken) Flaschenpost aus dem Kreuzgymnasium Dresden
Flaschenpost vom  26.07.2012  (anklicken) eine eigene Flaschenpost soll auf Reisen gehen
Flaschenpost vom  24.07.2012  (anklicken) Flaschenpost selbst bauen, 
Flaschenpost vom  31.01.2012  (anklicken) Flaschenpost aus Pillnitz, keine Antwort erhalten
Flaschenpost vom  25.01.2012  (anklicken) Flaschenpost aus Pirna auf dem Weg nach Hamburg


noch einmal Farbverlauf von der Blumenausstellung 2014



und in ca. vierzehn Tagen blühen sie nicht nur in den Ausstellungshallen,
dann vielleicht auch schon im Garten daheim








Jeden Morgen in meinem Garten

Jeden Morgen in meinem Garten
öffnen neue Blüten sich dem Tag.
Überall ein heimliches Erwarten,
das nun länger nicht mehr zögern mag.
Die Lenzgestalt der Natur ist doch wunderschön,
wenn der Dornbusch blüht und die Erde
mit Gras und Blumen prangert.

Matthias Claudius
(Frühlingsgedicht)

Montag, 10. März 2014

am Sonntag dominierte nur eine einzige Farbe


Den gesamten Sonntag über dominierte nur eine einzige Farbe (am Himmel),
BLAU.

Doch auf der Blumenausstellung im Großen Garten von Dresden sind es die
FARBVERLÄUFE
gewesen, die mein Auge fesselten und mein Objektiv hinlenkten:









.... und auch morgen badet die Frühlingswelt weiter in der Sonne und
morgen findet mit dem Farbverlauf II meine Blumenausstellungsreihe ihr Ende ....


Sonntag, 9. März 2014

ein Füllhorn für dieses Frühjahr


hier rollen sie an, die Frühjahrsfarben der Saison 2014,
ausgeschüttet aus dem Füllhorn der Natur,
üppig und kraftvoll,





wunderschön, bis ins letzte Detail....







Samstag, 8. März 2014

einen Blumengruß zum internationalen Frauentag



In meinem Samstagsbeitrag schicke ich heute zum internationalen Frauentag
einen ganz lieben Blumengruß an meine Frau Ina als Dank für alles.
Ebenso geht ein solcher an alle Mitleserinnen und Mitschreiberinnen im Gras-gefluester.blog.
Genießt den Tag auf eure und auf ganz besondere Weise.



fotografiert in der Ausstellung "Dresdner Frühling im Palais" 2014


Freitag, 7. März 2014

als Biene würde ich hier landen


Detail von der Ausstellung "Dresdner Frühling im Palais" 2014






Diese Blumen- und Floristikausstellung findet alle zwei Jahre in Dresden statt. Das große Thema umfasst Poesie in Blüten und Schrift.  2012 gab es hierzu diese Beiträge von mir zu sehen:

* ein floraler Schachzug - die Schachbrettblume (Klick hier)
* Papageien im Frühling - die Papageientulpen (Klick hier)
* Frühlingsmelodien (Klick hier)
* Frühlingsepisoden (Klick hier)
* versteckt sich dahinter der Frühling (Klick hier)

Unsere 2014'er Eindrücke folgen auf den Kalenderblättern der nächsten Tage




Dienstag, 4. März 2014

sie kleideten sich seltsam und irrten durch die Gegend



eine nicht so ernst gemeinte Betrachtung zum Thema Kostüme, Umzüge vor Aschermittwoch usw. ....

Im Grunde genommen habe ich etwas gegen den so bezeichneten Tunnelblick, auch gegen den eigenen.

diesen Tunnelblick hingegen mag ich sehr   ;-)

... und wenn mir diese zum Teil aufdringliche Faschingsfeierei mal auf die Nerven geht oder sogar "zum Halse heraus hängt",



dann kann ein besinnlicher Waldspaziergang sehr beruhigend wirken, wenn......
ja wenn nicht auch dort und urplötzlich jemand stehen würde, der seltsam gekleidet daher kommt



Also nix wie raus aus dem Wald und hinein ins wahre Leben, denn dort warten schon wieder Nettigkeiten, die ein maskenunabhängiges Lächeln erzeugen können. Ja, jetzt gemütlich ausreiten, später das Pferd hier anbinden und dann fein zu Mittag essen.....



..... doch noch bevor ich den Traum zu Ende träumen konnte, stand ich wieder mitten im Leben und das bedeutete für mich,
keinen Faschingsumzug mit seltsam gekleideten Menschen zu sehen.....



es sind auch nicht die Häscher des Königs gewesen und sie wollten von den Durchreisenden auch keinen Brückenzoll erheben,
nein sie hatten andere Absichten ...



Der hier im Foto herausgewunkene Passatfahrer mit dem einzigartig aufälligen Kennzeichen ist wohl zu eilig zu einem Rosenmontagsumzug unterwegs gewesen. Leider half die fotografierte Aktion nicht, dem Fahrer zu seriöserem Fahrverhalten zu erziehen. Etwas später bemerkte ich ihn im Rückspiegel und staunte nicht schlecht, wie schnell er innerorts angeflogen kam. Scheinbar ist seine Neugierde so riesengroß ausgebildet gewesen, dass er bei 50 km/h den Versuch anstellte, während der Fahrt in unseren Kofferraum hineinschauen zu wollen. Zum Glück bog er bald nach rechts ab und ich fand in diesem Augenblick, dass die Menschen in Blau immer an den falschen Stellen stehen.....