blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Dienstag, 19. November 2013

Wetterwechsel im November


Täglich überschütten uns die Nachrichten mit meteorologischen Botschaften, die das Nahen des Winters in dieser Woche prophezeien. 
Einher mit dem nassen Schnee und der Kälte gehen öfters Erkältungen, Husten und wie beim blauen Krüglein im ersten Foto tropfende Nasen.

wenn dem Krüglein am Gartenzaun die Nase tropft.....


Wir daheim greifen in solchen Fällen gern auf die Apotheke aus dem Garten zurück. Die verschiedenen Salbei-Pflanzen mit ihren Blättern voller ätherischen Ölen sind bei uns nicht nur in der Küche willkommen. Gegen Erkältungen und deren Begleiterscheinungen brühen wir uns gerne einen Tee aus frischen Salbeiblättern auf. Dahinein rühren wir uns den eigenen Honig ein und trinken die Tasse voller flüssiger Gesundheit in großen Schlucken zügig aus.

Salbei-Tee:
3 - 5 frische Salbei mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dieser Tee hilft bei Erkältungskrankheiten und übermäßigem Schwitzen. 
Halswickel:
Bei Halsschmerzen kann man alle zwei Stunden mit einem solchen Tee gurgeln, den Mund spülen und frischen Tee schluckweise trinken. Auch lassen sich gut Halswickel mit Salbei machen. 
Inhalationsdampfbäder:
Bei Schmerzen in den Nebenhöhlen oder Kopfschmerzen ist der Tee auch wunderbar für Inhalationsdampfbäder geeignet.

Ina Fotos

Redensarten zum Thema Salbei:
„Wer morgens Salbei isst, ist für den ganzen Tag vor Gift und Ansteckung geschützt“.
„Wer ewig leben will, muss Salbei im Mai essen.“

Ina Fotos

weitere Redensarten zum Thema Salbei:
„Diejenigen, die Salbei essen, werden unsterblich sowohl in Weisheit als auch an Jahren.“
„Arme Leute können sich mit Salbei teure Arznei ersparen“.

Ina Fotos

italienische Redensart zum Thema Salbei:
„Warum stirbt der Mensch, wenn er Salbei im Garten hat?
Weil gegen den Tod kein Kraut gewachsen ist.“

Am Ende oder zum guten Schluss kommen die Füße noch dran:
1 Handvoll Salbeiblätter in eine geeignete Schüssel geben, mit 1 Liter heißem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und für das Fußbad kaltes Wasser bis zur Wohlfühltemperatur hinzu geben. Beim gut 15 minütigen Fußbad empfehle ich, gleichzeitig eine Tasse vom Salbeitee zu trinken. Aber noch besser fände ich, dass niemand auf diese Ratschläge zurückgreifen müsste. In diesem Sinne, kommt gesund durch die kalte Jahreszeit.

Kommentare:

Uschi M. hat gesagt…

Egbert, guten, guten Morgen,

Deine Aufnahmen sind für mich immer wieder Balsam für Auge und Seele!

Danke!

Liebe Grüße
Uschi

Christa J. hat gesagt…

Oh ja, der Salbei kommt jetzt bestimmt wieder öfter auf den Tisch oder besser gesagt in Form von allerlei Mittelchen gegen Husten und Erkältung schlechthin zum Einsatz.

Wie schon Uschi schrieb, deine Salbeipflanzen sind wirklich Balsam in jeder Hinsicht. :-)

Hast du schon einmal Salbeiblätter ausgebacken probiert.
Einen Pfannkuchenteig herstellen, Salbeiblätter durch die Masse ziehen und in einer Pfanne oder Topf mit heißem Öl hineingeben und ausbacken. Mit der Schöpfkelle herausnehmen, auf Küchenrollenpapier abtropfen lassen und genießen.....hmmmmmm.

Liebe Grüße
Christa

Egbert Büschel hat gesagt…

Hallo Christa,
ja das probierten wir auch schon aus. Noch lieber mag ich es, die frischen Salbeiblätter wir ein Schnitzel zu panieren und dann im heißen Öl ausbacken. Mhm, für heute ist aber zu spät.

guten Nacht
;-)
egbert

Gerlinde hat gesagt…

Für den Wintervorrat habe ich Salbei immer getrocknet, aber wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, kann man auch in der kalten Jahreszeit Salbei frisch vom Strauch verwenden. Oder liege ich falsch?

balamgo hat gesagt…

Estupendas imágenes!
Abrazos.

Egbert Büschel hat gesagt…

Hallo Gerlinde, du kannst den Salbei so lange aus dem Garten nutzen, bis er durch Frost usw. unansehnlich, gelb und verschrumpelt geworden ist. Heute gab es bei uns z.B. Gnocchi mit frischen Salbei. Es schmeckte vorzüglich.

beste Grüße an dich,
egbert

Gerlinde hat gesagt…

Danke, Egbert - jetzt hab ich wieder etwas fürs Leben gelernt :-)
Unser Salbei wächst seit drei Jahren wie blöd und steht noch breit und frisch da, also werde ich die Gunst der Stunde nutzen und salbeiig kochen, was das Zeug hält.