blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Samstag, 30. November 2013

der 1. Advent am 1. Dezember


Für mich haben solche Konstellationen immer etwas Besonderes. In solchen Fällen frage ich mich oft, wann passierte es z.B. das letzte Mal, dass der 1. Dezember auf den 1. Advent fiel? Beim Blick in meinen ewigen Kalender finde ich heraus, dass dies in den Jahren  2009, 2003, 1998, 1992 usw. ebenso der Fall gewesen ist. Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, doch das ist für mich nicht schlimm, schließlich interessierten mich solche Dinge früher relativ wenig. Doch nun haben wir wieder einmal so eine schöne Übereinstimmung und ich wünsche euch mit diesem Gedanken einen schönen ersten Advent.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins,


dann zwei,

  

dann drein,


dann vier,


dann steht das Christkind vor der Tür.


Doch bis es soweit ist, vergehen noch 24 Tage. Wie in jedem Jahr möchte ich in meinem blog auch in diesem Jahr einen Weihnachtskalender zeigen und ich freue mich darauf, wenn ihr mit mir gemeinsam in den nächsten Tagen die 24 Fensterchen öffnet, an jeden Tag ein neues Fenster.

Freitag, 29. November 2013

im 4 Spänner zum ersten Advent


In diesem Jahr werden wir am ersten Advent das erste Mal nicht an die Oder zu unserem Töpfer nach Groß Neuendorf reisen. In der Nähe von Neulewin entstand beim letzten Adventsbesuch vor einem Jahr dieses Zufallsfoto oder der Schnappschuß vom Elch Vierspänner.
Mit diesem lustigen Bild möchte ich den Reigen zum ersten Adventswochenende beginnen.

wenn aus Ponys über Nacht Elche werden, dann steht die Weihnachtszeit vor der Tür......



Donnerstag, 28. November 2013

Licht und Schatten im Herbst


Die Zeit rast einfach so dahin und bevor die nächsten Tage vorwiegend vom Lichtschein der Kerzen bestimmt werden,
verbleiben meine Gedanken von heute bei Licht und Schatten im Herbst.



Sandsteinrosetten und ihr weiches Pendant aus purem Schatten



 Wider dem tierischen Ernst, doch bei solchem Licht verwandelt sich ein schöner Schwan als Lichtfigur oder Figur im Licht zu etwas ganz anderem.



Montag, 25. November 2013

nun ist es wieder soweit und in zwei Tagen geht es hier los


Endlich wieder ein Tag mit etwas blauen Himmel und Sonnenschein. Nachdem der Herbst voller Wonne seinen lichtlosen und grauen Novemberstil für ein paar Tage auslebte, kehrten heute leuchtendere Stunden zurück.



Nun ist es in der Tat wieder soweit. An allen Ecken und Enden wird geschmückt und vorbereitet. Mancherorts roch es heute schon nach Glühwein und nach Stollen. In Bad Tölz gar eröffnete man schon am letzten Wochenende den ersten Weihnachtsmarkt. In Dresden bauen fleißige Hände den Dresdner Striezelmarkt auf. Da es der 579 Striezelmarkt sein wird, wirken die Vorbereitungen diesmal besonders einladend. Auch wenn diese Garde etwas drohend auf mich herab sah, wanderte ich mit der Kamera in der Hand schon einmal über den Weihnachtsmarkt.



Die große Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge glänzte im goldenen Nachmittagslicht und schickte einen Gruß hinüber zur Dresdner Frauenkirche.



Dank eines privaten Spenders kommt die Stadt Dresden nicht wieder in die peinliche Situation, sich wegen der schlimmen Optik ihres aufgebauten Weihnachtsbaumes schämen zu müssen. Diese Fichte ist würdig, in diesem Jahr den seit 1434 regelmäßig auf dem Dresdner Altmarkt stattfindenden Weihnachtsmarkt zu schmücken.



In den verbleibenden beiden Tagen erhält die Fichte noch ihren Schmuck aus Weihnachtskugeln, Sternen und Lichtern. Dann strahlt sie mit ihrem Schein auf die Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 27.11.2013.

Während ich diese erzgebirgischen Bergmänner bei ihrer Probe zur Bergparade überraschte....



..... entdeckte ich im nächsten Augenblick den Dresdner Rathausmann als ersten Fahrgast auf dem historischen Riesenrad, das wie jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt seinen Runden drehen wird und manchem Fotografen als Aussichtsplattform dienen kann.



Sonntag, 24. November 2013

der letzte Sonntag vor dem ersten Advent





Den letzten Sonntag vor dem ersten Advent begehen viele Menschen festlich, in Ruhe und mit der Erinnerung lebend. Dabei können diese Erinnerungen wunderschön sein, auch wenn man sich an diesem Sonntag in erster Linie der Verstorbenen erinnert.


Der Totensonntag

 
 
 


Mittwoch, 20. November 2013

der Buß- und Bettag ist in Sachsen noch ein Feiertag


In Sachsen ruhte heute die Arbeit, der Grund hierfür ist ein evangelischer Feiertag gewesen, der Buß- und Bettag. Inhaltlich geht es um eine Buße im Sinne der Reue für begangene Sünden und sollte eine Umkehr bzw. eine Gesinnungsänderung zu Gott hin bewirken. Da stellt sich mir die Frage, ob mit der Beichte der Katholiken, die bekanntlich mehr als einmal im Jahr abgelegt wird, nicht wesentlich mehr für das Seelenheil des Menschen getan wird?


In verschiedenen Teilen Deutschlands fiel bereits der erste Schnee. Schließt sich damit die Tür des Herbstes 2013?

fein...

Bei uns geht es augenblicklich noch haubenlos zu,  keine Schneehauben auf den Blütenresten im Garten.....

feiner....

.... und auch die Gräser haben sich noch keinen Wintermantel zugelegt. Wie lange noch?

filigran....

Ja, wie lange wird es noch dauern, bis wir, wie Wilhelm Güll es schrieb, feststellen, ei du liebe Zeit, ei wie hat es geschneit?

Der erste Schnee

Ei, du liebe, liebe Zeit,
ei, wie hat´s geschneit, geschneit!
Rings herum, wie ich mich dreh´ ,
nichts als Schnee und lauter Schnee.
Wald und Wiesen, Hof und Hecken,
alles steckt in weißen Decken.

Und im Garten jeder Baum,
jedes Bäumchen voller Flaum!
Auf dem Sims, dem Blumenbrett
liegt er wie ein Federbett.
Auf den Dächern um und um
nichts als Baumwoll´ rings herum.

Und der Schlot vom Nachbarhaus,
wie possierlich sieht er aus:
Hat ein weißes Müllerkäppchen,
hat ein weißes Müllerjöppchen!
Meint man nicht, wenn er so raucht,
daß er just sein Pfeifchen schmaucht?

Und im Hof der Pumpenstock
hat gar einen Zottelrock
und die ellenlange Nase
geht schier vor bis an die Straße.
Und gar draußen vor dem Haus!
Wär´ nur erst die Schule aus!

Aber dann, wenn´ s noch so stürmt,
wird ein Schneemann aufgetürmt,
dick und rund und rund und dick,
steht er da im Augenblick.
Auf dem Kopf als Hut ´nen Tiegel
und im Arm den langen Prügel
und die Füße tief im Schnee
und wir rings herum, juhe!

Ei, ihr lieben, lieben Leut´,
was ist heut´ das eine Freud´!



Dienstag, 19. November 2013

Wetterwechsel im November


Täglich überschütten uns die Nachrichten mit meteorologischen Botschaften, die das Nahen des Winters in dieser Woche prophezeien. 
Einher mit dem nassen Schnee und der Kälte gehen öfters Erkältungen, Husten und wie beim blauen Krüglein im ersten Foto tropfende Nasen.

wenn dem Krüglein am Gartenzaun die Nase tropft.....


Wir daheim greifen in solchen Fällen gern auf die Apotheke aus dem Garten zurück. Die verschiedenen Salbei-Pflanzen mit ihren Blättern voller ätherischen Ölen sind bei uns nicht nur in der Küche willkommen. Gegen Erkältungen und deren Begleiterscheinungen brühen wir uns gerne einen Tee aus frischen Salbeiblättern auf. Dahinein rühren wir uns den eigenen Honig ein und trinken die Tasse voller flüssiger Gesundheit in großen Schlucken zügig aus.

Salbei-Tee:
3 - 5 frische Salbei mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dieser Tee hilft bei Erkältungskrankheiten und übermäßigem Schwitzen. 
Halswickel:
Bei Halsschmerzen kann man alle zwei Stunden mit einem solchen Tee gurgeln, den Mund spülen und frischen Tee schluckweise trinken. Auch lassen sich gut Halswickel mit Salbei machen. 
Inhalationsdampfbäder:
Bei Schmerzen in den Nebenhöhlen oder Kopfschmerzen ist der Tee auch wunderbar für Inhalationsdampfbäder geeignet.

Ina Fotos

Redensarten zum Thema Salbei:
„Wer morgens Salbei isst, ist für den ganzen Tag vor Gift und Ansteckung geschützt“.
„Wer ewig leben will, muss Salbei im Mai essen.“

Ina Fotos

weitere Redensarten zum Thema Salbei:
„Diejenigen, die Salbei essen, werden unsterblich sowohl in Weisheit als auch an Jahren.“
„Arme Leute können sich mit Salbei teure Arznei ersparen“.

Ina Fotos

italienische Redensart zum Thema Salbei:
„Warum stirbt der Mensch, wenn er Salbei im Garten hat?
Weil gegen den Tod kein Kraut gewachsen ist.“

Am Ende oder zum guten Schluss kommen die Füße noch dran:
1 Handvoll Salbeiblätter in eine geeignete Schüssel geben, mit 1 Liter heißem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und für das Fußbad kaltes Wasser bis zur Wohlfühltemperatur hinzu geben. Beim gut 15 minütigen Fußbad empfehle ich, gleichzeitig eine Tasse vom Salbeitee zu trinken. Aber noch besser fände ich, dass niemand auf diese Ratschläge zurückgreifen müsste. In diesem Sinne, kommt gesund durch die kalte Jahreszeit.

Montag, 18. November 2013

Obst im Herbst


Obst im Herbst, nenne ich meinen Beitrag von heute. Dabei denke ich nicht an das Obst für uns Menschen. Es sind die Äpfel, die wir für die Vögel auf der Wiese liegen ließen. Dabei sind zwischenzeitlich fast alle Äpfel von den Amseln verzehrt worden. Was von den Mahlzeiten übrig geblieben ist, veranlasste mich zu diesen Fotos....



Fast hüllenlos.....



und dann entdeckten wir noch so ein rundes Kullerding.....



Sonntag, 17. November 2013

unserem Apfelbaum ins Herz geschaut


Gestern strahlte die Sonne relativ flach über das Land und beleuchtete interessante Details.



Dabei schien sie auch in unseren alten Apfelbaum hinein. Er ist kein schöner Baum mehr und die Früchte sind nur noch Nahrung für die Tiere. Doch dieser Baum besitzt eine Besonderheit. Bevor sich die Äste verzeigen, bildete sich mit den Jahren ein Loch und später eine richtige Höhle.



In dieser Höhle brüten in jedem Jahr Stare. Aus diesem Grunde haben wir den Baum noch nicht gefällt und auch noch nicht durch einen jungen Nachfolger ersetzt. Doch für die nächsten Monate tritt Ruhe ein, bis.....



..... ja bis im Frühjahr des neuen Jahres ein Starenpaar  die Höhle wieder als Nest entdeckt und darinnen vielen Jungtieren zum Leben verhilft.



In dem nun verlinkten Beitrag könnt ihr euch anschauen (HIER ANKLICKEN), wie 2012 die Stare in diesem Apfelbaum ihre Jungtiere aufzogen (oder HIER ANKLICKEN).

Samstag, 16. November 2013

ein Bilderrätsel im Herbst


Heute verwöhnte uns der Tag nach anfänglichem Hochnebel mit Stunden voller Sonnenschein. Diese vielen Stunden nutzten wir für abschließende Arbeiten im Garten. Natürlich brachte ich auch die Kamera in Schußposition und dazu animierten mich einige eigenartige Gebilde auf der Wiese. Na, wisst ihr schon, was auf dem Foto abgebildet ist? Wenn nicht, dann schaut weiter...



Ein Krake ist es auf jeden Fall nicht, auch wenn es im Moment so aussieht.



Jetzt erkennt es aber jeder. Ja es ist ein Pilz oder das, was von einem im November übrig bleibt.
Doch um welche Pilzart handelt es sich dabei? 



Ein Perlpilz seht ihr auf dem Foto nicht....


..... und wer nun noch immer nicht weiß, um wen es sich hier handelt, der mache nun diesen KLICK.


Freitag, 15. November 2013

das Herbstrot von vorgestern


Nach meinem gelbgefärbten Blick von gestern, folgen nun meine Herbstrotfotos von vorgestern.
Das erste Foto finde ich richtig beerig. Herbstfrüchte in rot sind eines von vielen typischen Herbstsynonymen.



Die Mohnblume ist doch eine Sommerblume. Das stimmt und ich bin ebenso verwundert gewesen, 
noch am Dienstag eine Mohnblume fotografieren zu können. Ob es an der günstigen Lage am Weidenzaun lag?



Mit diesem Herbst-ROT-Foto begebe ich mich in die Grenzregion zu den Dezemberfestlichkeiten. Die roten Früchte wirken auf mich 
wie die roten Kugeln aus hauchdünnem Glas, die wir demnächst an Tannenzweige und Nadelbäume hängen werden.



.... und wenn die roten Kugeln am Baum hängen werden, spätestens dann läuten auch diese roten Glocken vom Kirchturm herab 
und sie läuten eine der heimlichsten Zeit des Jahres ein. Doch im Augenblick ist noch Herbst.



Donnerstag, 14. November 2013

Mittwoch, 13. November 2013

der Herbst ist ein Maler


Der Herbst '13 zeichnet sich als eindrucksvoller Maler aus, der gekonnt mit aquarell und pastell und vielen Techniken die Themen beherrscht. Doch nicht jeder 'Farbklecks' im laufenden Herbst geht auf sein Konto. Diese beiden farblich unterschiedlichen Medaillen und ihre Kehrseiten faszinierten heute unser beider Blick beim Besuch einer Mustergartenausstellung mit dem vielsagenden Namen 'durchgeblueht'. Wer sich dafür interessiert, findet unter www.durchgeblueht.de Hinweise, Anregungen und Inspirationen. Wir fanden sie im schönsten Sonnenlicht vor Ort....






Dienstag, 12. November 2013

diese Bilder will noch keiner sehen


Zumindest jetzt und in diesen Tagen will noch niemand diese Bilder sehen. Aber es gab schon 11. November,
an denen bereits eine dicke Schneedecke sich ausgebreitet hatte.




Vor sechs Jahren trug es sich zu, dass wir meinen Bruder im Erzgebirge besuchten. Er wohnt mit seiner Frau fast mitten im Wald und fast alleine.
Wenn es da nicht diesen Hund gäbe.



Der Hund alleine ist keine Besonderheit, sondern dessen Behausung. Er verbringt einen Teil seiner Zeit in einem Hundezwinger. Na und, wird manch ein Leser sich denken. Das macht mein Hund doch auch. Nun kommt die Besonderheit. In seinem Zwinger steht ein alter Sessel oben auf der Hundehütte und auf  diesem Sessel trohnt er, beobachtet die vorbei fahrenden Fahrzeuge und bei Fußgängern und Radfahrern warnt sein lautes Gebell. 

(sorry, das Foto dazu suche ich noch im Archiv)

Aber zurück zum 11.11.2007, denn an diesem Tag entstanden diese Fotos. Schnee soweit das Auge reicht.....



das alte Huthaus der Grube Unverhofft Glück an der Achte ist heute das kleine (schmucke) Haus am Wald


Welch ein Spaß für einen Flachlandtiroler. Obwohl ich im Erzgebirge geboren wurde, bis zum 18. Lebensjahr dort wohnte, aktiv den Wintersport betrieb, lebe ich dennoch die meiste Zeit meines Lebens nicht mehr im Gebirge. So rutscht man automatisch in diese Rubrik hinein. Doch für mich ist das nicht weiter schlimm. Im Herzen blieb ich ein Erzgebirger.
Das benutzen einer Schneefräse stellte für mich deshalb eine riesengroße Freude dar, auch wenn mir beim ersten Mal nicht alles perfekt gelang.



Zum Ausklang meines Beitrag von heute mit dem Rückblick auf einen anderen 11.11. möchte ich noch ein versönliches Bild zeigen, das vom Herbst im Erzgebirge wie wir ihn derzeitig viel lieber mögen.

Bergbaumuseum "Silberwäsche" in Antonsthal, dem Wohnort meines Bruders