blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

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Freitag, 10. Mai 2013

wenn die Kirschblüte vorbei ist

Wenn die Kirschblüte vorbei ist, dann bleibt nur die Hoffnung darauf, dass die Bienen fleißig ihr Werk verrichten konnten und das kein Frost in die Blüte gelangte. Frost gab es zum Glück und bisher keinen. Die Eisheiligen sind jedoch noch nicht vorbei, sie kommen erst noch. Für die Bienen ist es aber sehr kalt gewesen. Doch die ersten Fruchtansätze sehen vielversprechend aus. Das dachte sicherlich auch dieser Marienkäfer, als er sich in unserem jungen Kirschbaum auf Wanderschaft begab.



Donnerstag, 9. Mai 2013

Suchbild - Wo ist die Königin?


Nach dem langen Winter können die Bienen in dieser blütenreichen Zeit ausreichend Nahrung finden und Honig eintragen.

Wabenrahmen mit wenigen Bienen bei der Durchsicht der Bienenvölker
 
 
Kirschblüten waren auf den Besuch der Bienen
 







Montag, 29. April 2013

Frau Elster ist ein garstig Vogel

 
Jedem früheren DDR-Bürger ist eine Dame aus dem Kinderfernsehen bestens bekannt, schwarzes Kostüm, rote oder gelbe Perlenkette, langer und spitzer Schnabel, vorlautes Wesen, spitze Zunge und stets ein rechthaberisch, lautes Wort - die Frau Elster. Solch eine Vertreterin der Gattung Vogel besuchte uns am Freitag auf dem Balkon. Während ich mit Lotte im Garten auf der Parkbank saß, flog eine Elster unbemerkt das Amselnest auf unserem Balkon an. Obwohl es recht versteckt in die Ecke gebaut wurde, entging es nicht den wachen Augen der diebischen Elster.
 
Seit dem "Besuch" der Elster ist Frau Amsel verschwunden. Selbst Herr Amsel sitzt rufend auf der alten Ziegelmauer und sucht sie immer wieder. Wurde sie von der Elster angegriffen und ist sie seit dem verletzt? Hat sich Frau Amsel so erschrocken, dass sie floh und nun an einer anderen Stelle ein neues Nest baut? Wir haben sie jedenfalls (und bisher) nicht wieder gesehen. Das zum Glück noch eierlose Nest ist nun verwaist. Damit sind das die beiden letzten Fotos, die ich noch am Vormittag des Ereignisses fotografieren konnte.
 
 
 
 



LINK ---- und so begann die Geschichte von der Amsel vor wenigen Tagen: der Frühling baut sich auf unserem Balkon ein Nest

Sonntag, 28. April 2013

ohne die Lufthansa unterwegs

 
Im Zeichen des Kranichs:
 
Immer wenn wir die letzte Kurve von Grüngräbchen durchfahren, liegt rechter Hand auf der Höhe des ehemaligen Schlosses ein Fischteich. An einem Samstag vor drei oder vier Jahren sah ich darinnen einen Schwarzstorch stehen und fischen. Leider hatte ich damals die Kamera nicht dabei. Seit diesem Tag schaue ich bei jeder Vorbeifahrt nach rechts und hoffe auf abermaliges "Jagdglück". Leider ist es mir nie wieder beschieden gewesen. Heute stand ein anderer, mir unbekannter Vogel auf der Wiese neben dem Teich.
 
Anhalten, Warnblick an, Beifahrerscheibe runter und Kamera hoch.



 
 
Beim Googlen fand ich die Lösung. Da hat sich ein Kranich auf die "Schwarzstorch-Wiese" verirrt.
Ergo - nicht überall wo ein Kranich steht, steckt auch die Lufthansa dahinter.
;-)
 
 
 
 
 


Mittwoch, 24. April 2013

das japanische Kirschblütenfest Hanami 花見 in einer regionalen Variante

 
Die rosa Blüten des Pfirsich Bäumchens sind bei uns gerade aufgegangen und schon finden sich Gäste ein. Zwei zweibeinige Gäste standen heute strahlend vor dieser rosa Blütenpracht, die ein vage Ahnung vom Flair eines japanischen Kirschblütenfests aufkommen lässt. Der Name Hanami  花見 bedeutet ins Deusche übertragen „Blüten betrachten“.
 
Doch auch noch andere Besucher mit eher kulinarischen Ambitionen besuchten die Blüten. Während die dicke Hummel von Blüte zu Blüte flog, folgte ich ihr mit meinem Objektiv.
 
die Fotoidee für dieses Motiv stammt von Ina
 
 
Dabei zeigte sie sich von ganz unterschiedlichen Seiten. Mir persönlich gefielen alle Seiten sehr gut und zwei davon wählte ich für euch aus.
 
und die Fotoidee für dieses 2. Motiv stammt selbstverständlich auch von Ina
 
 
 
 
 


Mittwoch, 17. April 2013

der Frühling baut sich auf unserem Balkon ein Nest

 
Im Internet finde ich immer wieder interessante Fotos von Plätzen, an denen oder in die Vögel ihre Nester bauen. Im vergangenen Jahr zeigte ich eigene Fotos zu solch kuriosen Nistplätzen. Im vergangenen Winter zebarst das gefrorene Wasser auf unserem Balkon diesen gelben Wasserkrug. Nun besitzt er keinen Boden mehr. In normalen Falle verschwände das gärtnerische Utensil in der Mülltonne. Doch ich wollte den Amseln eine Nestvariante anbieten und hängte ihn in das momentan noch blattlose Gestrüpp unseres wilden Weins. Wenn Amseln beispielsweise in alten Wanderschuhen brüten, die jemand an einen Baum nagelte, weshalb nicht auch in einem bodenlosen Krug.
 
wenn der Topf aber nun ein Loch hat oder wenn der Krug keinen Boden mehr besitzt,
dann kann er noch immer als ein Nistplatz angeboten werden.
 

 
Doch Familie Amsel plant ihr Nest ohne Rücksicht auf die Wünsche eines motivbesessenen Fotografen. Frau Amsel begann den Nestbau wieder ganz klassisch zwischen den Zweigen des wilden Weins. Zwischenzeitlich befinden sich darinnen schon vier ehemalige Nester. Erstaunlicherweise benutzen die Amseln keines dieser alten Nester erneut. In jedem Jahr bauen sie ein Neues hinzu und vielleicht, so hoffe ich ganz still und heimlich, benutzen sie eines Tages auch unseren alten Krug als neues Domizil.
 
hier fliegt Frau Amsel an und bringt dieses trockene Blatt heim, damit der Boden des Nestes verschlossen und weich wird
 
 

Mittwoch, 17. Oktober 2012

WER WEN?

 
Im schönsten Sächsisch wird hiermit eine feine Einladung ausgesprochen. Doch WER lädt WEN mit einem solchen Schild in Altkötzschenbroda ein?
 


 
Ergeht diese Einladung an dieses Leckermaul auf der restgrünen Herbstwiese rechtsseitig der Elbe?

 
 
 
Oder möchte die Kuh mit dieser sportlichen oder Tanzeinlage das Augenmerk auf sich ziehen? Da fallen mir augenblicklich Rinderrouladen ein, oder ein schönes Stück von der Schaufel, Gulasch vom Rind geht auch, Tafelspitz treibt die Sache auf die Spitze. Essen is fertsch.........    mhm.
 
 
 
 
mhmuuuhh.
 

Sonntag, 14. Oktober 2012

Almabtrieb --- zu Besuch im Ziegendorf


Jedes Jahr und in jedem Herbst wiederholen sich verschiedene Höhepunkte. So auch der Geburtstag unserer lieben Grundstücksnachbarin Dora. Am Samstag ist es sogar der 75. gewesen und die Feier konnte sich sehen lassen.

In der Welt der ganz großen Berge im Süden Deutschlands wiederholt sich in jedem Herbst auch ein besonderes Ereignis, der Almabtrieb. Die ihren Sommer in einer Art Kururlaub auf den fetten Weiden verbringenden Kühe, kommen vor den ersten Frösten wieder in die heimischen Ställe der Täler. Wenn es an hohen Bergen fehlt und die Tiere minimal kleiner sind, dann fallen die Almabtriebe auch etwas bescheidener aus. Unglaublich, die Bäuerin wollte nicht aufs Foto. Die Meinung der beiden Ziegen scheint auch ihre eigene Sprache zu sprechen, sie zeigen mir bedeutungsvoll ihr Hinterteil.
Schöne Aussichten:


 
 
 
Ob sich der kleine, schwarze Kerl mit den beiden Antennen am Kopf auch auf dem Almabtrieb befindet?
Schöne Ansichten:
 
 
 
Na denn, auf geht es in die neue Woche mit neuen herbstlichen Höhepunkten.

Dienstag, 28. August 2012

Sommerente ---- ein höfischer Catwalk

Noch haben wir August, noch ist SOMMER und auch aus diesem Grunde möchte ich und werde ich das Thema SOMMER weiter thematisieren. Nach dem SOMMERENDE beitrag von gestern folgt heute die (obligatorische) SOMMERENTE.

In den vergangenen 20 Jahren sind im sächsischen Teil Deutschlands die Wölfe wieder heimisch geworden. In diese Betrachtung schließe ich die im Zoo und in Tiergehegen lebenden Wölfe nicht ein. Heute geht es mir um die frei herumlaufenden, frei in der Natur, frei in unseren Wäldern lebenden Wölfe. Für die Tierbeobachtung bringen Forscher an den Bäumen kleine Kameras an und immer wenn ein Tier diesen Baum passiert, wird ein Foto geschossen.


Eine solche Tieraufnahme ist mir auf unserem Grundstück gelungen. Über einen Wolf in unserem Wäldchen hätte ich mich vielleicht noch freuen können. Doch was da auf dem Chip festgehalten wurde, ließ uns das Blut in den Adern erstarren. Wie man deutlich sehen kann, ist ein viel gefährlicheres Tier zu erkennen.

................... CATWALK



Ob dieses Jungtier auf dem Foto von einem sibirischen Tiger stammt, der beim Abzug der russischen Besatzungstruppen auf dem nur wenige Kilometer entfernten ehemaligen, riesengroßen Truppenübungsplatz der Sowjetarmee ausgesetzt wurde, müssen weitere Überprüfungen ergeben. Ohne einen Zweifel, auf dem heutigen Areal des Naturschutzgebietes Königsbrücker Heide hätten solche Tiere selbstverständlich einen ungestörten Lebensraum.

Klar sind die folgenden Fakten für uns:
1. das Tier stammt nicht aus smilla's Zirkus "Cirque Bidon", viel zu weit weg
2. wir sammeln jetzt keine Pilze und Beeren mehr im Wald,
3. nachts gehen wir alleine nicht mehr gern auf und über unseren Hof
4. wir können nichts gegen diesen CATWALK machen, Tierschutz....

Frißt ein junges Tigertier auch Enten? Auch so eine richtige Sommerente?
Nicht wahr oder gar nicht wahr? Oh je .........;-)

Montag, 2. Juli 2012

die Faszination der Nähe

Dieser Makro-Blick entstand rein zufällig. Ina gab mir gestern am Abend aus dem Kräutergarten schöne große Salbeiblätter für das Abendbrot. Zu den panierten Auberginenscheiben wollte ich noch einige Blätter des Salbei ebenfalls in gewürztem Ei baden und anschließend in Semmelmehl wenden. Wenn die Auberginenscheiben fast gar gebraten sind, kommen die vorbereiteten Kräuterblätter in die Pfanne, bis sie ebenfalls goldgelb gebacken sind und an Stelle von Brot gegessen werden. Doch beim Waschen der Kräuterblätter fiel mit das organe-gelbe Ding an der Unterseite des Blattes auf. Sofort erinnerte ich mich an die tollen Makrofotos des 13jährigen, holländischen Jungen Peter und eilte davon, um die Kamera mit dem entsprechenden Objektiv zu holen. Was dabei im Abendlicht entstand, könnt ihr in den folgenden drei Fotos sehen.

Besuch einer außerirdischen Spezies?


Mit diesen Werkzeugen fest am Blatt gebunden....


.... ist es schon zum aus der Haut fahren.....

Es ist eine Marienkäferlarve bzw. war ein Larve, den in seinem Lebenszyklus beginnt mit dem Schlupf das bedeutsame Leben des Marienkäfers. Mit Freude wird er sich über die Blattläuse an unseren Gartenblumen hermachen. Was ich leider nicht feststellen konnte ist, ob es sich um unseren einheimischen Marienkäfer handelt oder ob es die eingeschleppte, asiatische Art ist.

Sonntag, 20. Mai 2012

nicht nur in der Hofmanufaktur gibt es leckere Sachen

.... auch auf unserer frisch gemähten Wiese in Igelhausen gibt es leckere Dinge zu finden. Auf dieser riesengroßen Speisekarte leben Käfer, Fliegen, Larven, Falter, Raupen und vor allem Würmer. Alles nur zum rohen Verzehr gedacht. Da kommt mir Sushi in den Sinn. In solchen Sushi Lokalen schwimmt der rohe Fisch auf kleinen Schiffchen an einem vorbei. Bei uns im Garten bekommt man das Essen ebenso mundgerecht serviert. Einzige Voraussetzung, man muss nur laut genug schreien.....




Man glaubt gar nicht, wie lange es dauert, bis die Stare zu ihren Jungtieren zurückkehren. Ahnen konnte ich das im Voaus nicht, doch ich nahm trotzdem das Stativ und den Fernauslöser mit. Vor der Baumhöhle im Apfelbaum baute ich alles auf und dann legte ich mich in die Wiese, Grasgeflüster.
Vor einem Jahr schrieb ich schon einmal über diese Höhle in unserem alten Apfelbaum. Wer es nachlesen möchte, hier sind zwei Links:

* Sommerpiepsen und ungewöhnliche Kinderstuben
* (s)eine Dankeshymne