blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Sonntag, 10. November 2013

Herbstspuren vor dem ersten Schnee


Nun ist er heute in unserer Region gefallen, der erste Schnee. Auf dem Fichtelberg überzuckerte er am Nachmittag die Hänge und Ski-Pisten. Bis er zu uns ins Tiefland gelangt, wird noch einige Zeit vergehen. Doch eines Morgens werden wir erwachen und alles um uns herum ist weiß. Indem er seine weiße Spur hinterlässt, verwäscht er die Spuren des Herbstes.


Dann sind diese Birnen "Zuckerbirnen" und ...



.... ja und diese Spuren werden mit frischem Schnee oder mit Eis ausgefüllt sein..


Über Schnee kann ein Schmetterling nicht urteilen.
(Chinesisches Sprichwort)

Donnerstag, 7. November 2013

was der Herbst so alles entblättert


Erst wenn die Blätter gefallen sind, eröffnen sich solch interessante Einblicke. 
Das sogenannte Rauschen im Blätterwald erhält zu dieser Jahreszeit eine ganz andere Bedeutung.
Manchmal bekommt man auch eine solch entblätterte Schönheit zu sehen. Wer sie aber ist, weiß ich nicht....




Mittwoch, 6. November 2013

der Herbsthimmel über Dresden


Kann man einen Sommerhimmel von einem Herbsthimmel unterscheiden. Ist das ein Sommer- oder ein Herbstfoto, was ihr, an erster Stelle stehend, seht? Ich möchte mich dahingehend festlegen, dass ich für mich sage, ich könnte es nicht. Damit keine Zweifel aufkommen, es ist in der Tat ein Herbsthimmel. Das Foto entstand nach unserem Treffen mit Bea vom Mein Wald blog.



Der Himmel nahm eine etwas bedrohliche Form an und wir eilten los, um das Auto noch vor den ersten Tropfen zu erreichen. Doch es regnete keinen einzigen Tropfen. Der wilde Wind trieb die Wolken nur vor sich her.



Selbst der mächtige August der I., genannt August der Starke, seines Zeichens Kurfürst von Sachsen, König von Polen und Großfürst von Littauen, kam nicht gegen das Wetter an. In der Umkehrung geschah auch bisher nichts mit ihm, alle schlimmen Wetter konnten dem goldenen Reiter nichts anhaben. So steht auch in diesem Jahr glänzend da und reitet mutig den Herbststürmen entgegen.



Dienstag, 5. November 2013

der älteste Baum von Dresden


......zufällig am Rande von Dresden entdeckt......

Immer wieder, wenn wir rechtsseitig von Dresden in Richtung Radebeul fahren, sehe ich links von der Straße in gar nicht so großer Entfernung eine Kirche und einige Häuser. Aus der Ferne mutet es an, als stünde auf diesem Flecken Erde ein kleines Dorf. Na gut, früher ist es ein eigenständiges Dorf gewesen und es besaß einige Bedeutung. Doch das erfuhren wir erst viel später. 
Zunächst bereitete uns die Anfahrt einige Probleme. Durch die Beseitigung von Hochwasserschäden standen wir immer wieder vor Durchfahrtsverbotsschildern. Mit dem Fahrrad wäre es hingegen überhaupt kein Problem gewesen. Aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft und wir landeten mitten im Ort. Hinter der Kirche parkten wir unser Auto, luden den Sportwagen aus und schauten eine lange Straße hinab.


Links und rechts von der Straße stehen die Häuser in einer Reihe. Die großen Tore, die angrenzenden Mauern und die Scheunen im Hintergrund der Höfe zeugen davon, dass hier Bauern lebten und Landwirtschaft betrieben.


Beim Betrachten der Häuser fiel uns sofort eine Ähnlichkeit mit Altkötzschenbroda auf, einem einst selbständigen Dorf, dass heute zur Stadt Radebeul gehört. Der Hauptunterschied im direkten Vergleich mit Altkötzschenbroda  besteht darin, dass hier lediglich ein kleiner Imbiss vorzufinden ist, während im anderen Ort in jedem Haus ein Geschäft, eine Gaststätte, ein Weinhändler, ein Dienstleister oder Bäcker zu finden ist. 


Wir genossen heute die Ruhe der Abgeschiedenheit und erfreuten uns an der liebevollen und traditionellen Gestaltung des Ortskerns. Nun wird es aber Zeit, so glaube ich, das Geheimnis um den Ortsnamen zu lüften. Dieser kleine Ort trägt den Namen Kaditz und wie kann es anders sein, seit seiner Eingemeindung nennt er sich Dresden-Kaditz.


Im Hof der Kirche von Kaditz entdeckten wir diesen alten Baum. Es ist eine Linde mit 9 Meter Baumumfang. Die Sommer-Linde ist viele hundert Jahre alt, man meint sogar, sie sei tausendjährig. Leider erlitt die Sommer-Linde 1818 einen schweren Brandschaden. Dennoch trotzte sie fast weiteren 200 Jahren dem Wind, jedem Wetter und allen Hochwassern.


Wer mag, kann auf dem vergrößerten Foto weiter lesen oder auch hier: KLICK!


ich weiß, eine Lupe hilft hier nicht, deshalb einfach auf's Foto klicken....

Passend zum Thema Bauernhöfe von heute lautet für mich die heutige Wetterregel:
Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.
:)

Montag, 4. November 2013

den Herbst von seiner schönsten Seite erleben


den Herbst von seiner schönsten Seite erleben, do legst di nieder......


In diesem Jahr gab es (bisher) relativ wenig Regen im Herbst. Dadurch ist das Laub herrlich trocken und bei jedem Schritt raschelt es und es knistert bedeutungsvoll. Beim richtigen Licht verfalle ich immer wieder dem Rausch der Farben. Spätestens in solchen Momenten wünsche ich mir, das Aquarellmalen erlernt zu haben.


Die Pilzsaison 2013 ist ebenso wenig üppig gewesen, wie in den beiden Jahrgänge davor. Wenn ich schon keine Pilze fotografieren kann, die reihenweise aus dem Boden schießen, dann nehme ich ähnliche Motive sehr gerne als Ersatz.




Sonntag, 3. November 2013

eine stachlige Herbstgeschichte


Nicht alles, was über Stacheln verfügt und mit einer Hecke in Verbindung steht, ist ein Igel.




Doch über keine Stacheln freuen wir uns mehr, als über die eines Igels. Wenn es sich zudem noch um so einen kleinen Igel handelt,
ist die Freude um so größer.....









die Igelfotos sind nicht von 2013, bei der Größe/Gewicht im November hätte er keine Überlebenschance

Am vergangenen Wochenende überraschte uns ein weiteres Igel Erlebnis. Beim Öffnen des Briefkastens rollte uns noch ein kleines Igelchen in die Hände.....



Es ist ein Herbstgeschenk von unserem Nachbarkind Fynn gewesen, dass mit seinem Papa Martin diese hübsche Herbsterinnerung bastelte und uns in den Briefkasten legte. Vielen Dank dafür euch beiden.


Samstag, 2. November 2013

Herbstlicht


Auch wenn man heute von einem regnerischen, grau wolkenverhangenen Tag sprechen müsste,
zeige ich ein optimistisches und lichtdurchflutetes Motiv von gestern:

Herbstgräser im Gegenlicht



Freitag, 1. November 2013

Hat er sich durch diese Tür davongeschlichen?


Der Spätherbst ist gegangen. Hat er sich durch diese Tür im Foto davongeschlichen? Was bleibt von den gewesenen, schönen und warmen Tagen? Wir verzeichnen einen Temperaturunterschied von 15 Grad. Durch den beisenden Wind verstärkt, erscheint uns dieser Teil des Herbstes als bitter kalt. In der Oberlausitz erlebten wir in den letzten beiden Tagen morgendlichen Reif auf den Hecken und zugefrorene Autoscheiben. Wohl dem der seine Gartenarbeiten schon abschließen konnte. Wir haben noch manches zu tun und trauern mit diesem Blick dem angenehmen Wetter hinterher. Zur Kälte der letzten Tage gesellt sich ab morgen Nieselregen hinzu. Lautet so ein glatter Straßenzustandsbericht?



Dienstag, 29. Oktober 2013

Begegnung, zwischen Gehen und Kommen .....


Zeitenwende:
am Sonntag sah ich in der Borke einer alten Birke das Wiedererwachen und das Vergehen am selben Platz.....



Montag, 28. Oktober 2013

Sonntag, 27. Oktober 2013

War das der letzte Sonnensonntag im Herbst 2013?


Zumindest der letzte Sonnensonntag im Oktober ist das heute gewesen. Auch wenn der Wetterbericht von Regen und großen Sturm sprach, verwöhnte uns der Herbst mit ganz viel Sonnenschein. So blieben wir nicht daheim, packten viel lieber unsere Lotte ein und schon ging es für uns drei hinaus in den Herbstwald und später hinab an die Elbe....

Wie vergossene Tränen wegen des vergangenen Sommers sammeln sich im Wald die Tautropfen auf den welken Eichenblättern. Im letzten Sonnenlicht blitzen die Tropfen Perlen gleich im Gegenlicht. Sie luden zum Fotografieren ein und wir leisteten der Einladung sehr gerne Folgen.





Christian Morgenstern
Oktobersturm


Schwankende Bäume 
im Abendrot,
Lebenssturmträume 
vor purpurnem Tod.

Blättergeplauder
wirbelnder Hauf,
nachtkalte Schauder 
rauschen herauf.

Samstag, 26. Oktober 2013

der Januar 2014 wird sehr kalt sein...



Diesen sommerwarmen Herbsttag genossen wir gemeinsam mit unserer Lotte auf dem Lande bei 22 Grad plus, Sonnenschein und es gab kaum ein laues Windchen. Das ist der besondere Stoff, aus dem unvergessliche Herbsttage gestrickt sind. Unvergesslich, ja unvergesslich sollten uns diese schönen Stunden in Erinnerung bleiben. Denn diese erlebten Stunden sind die Grundlage dafür, dass es im Januar winterlich kalt sein soll. Woher ich das weiß? Im Bauernregel.net steht für heute geschrieben:

Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar.



Wenn es später im Januar des neuen Jahres so richtig kalt sein sollte, schauen wir einfach auf die Fotos der kleinen Charlotte von heute zurück. Dann wird es uns warm ums Herz. Nach dem Sonnabend auf dem Lande ist die kleine Lotte reif für die Badewanne gewesen. Krabbeln auf allen Vieren über die kurz geschorene Wiese, der Oma helfen beim Laub aufsammeln, dem Spiel mit den Äpfeln auf dem Rasen und vieler Erlebnisse mehr sorgten für den einen und anderen Schmutzfleck. Anschließend präsentierte sie sich uns als eine der bekannten Heinrich Christian Wilhelm Busch Figuren aus MAX & MORITZ. Doch seht selbst.....


Freitag, 25. Oktober 2013

Baum im Herbst



gefunden am rechten Elbufer beim Spaziergang mit Bea, wir "einigten" uns auf  GINGOBLÄTTER.



... Baum im Herbst
(Hermann Hesse)

ja dieses Gedicht von Hermann Hesse über die Gedanken eines Baumes im Herbst
wäre mein Vorschlag zum Foto gewesen und man hätte (sollte) es an dieser Stelle lesen.
Nun musste ich lernen, dass die Veröffentlichung seiner Gedichte nicht gestattet ist.
Deshalb bitte ich euch, einfach den folgenden Link zu öffnen und das Gedicht zu lesen.

Hier bitte anklicken!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Besuch aus Saurat in Frankreich


Heute schreiben wir den 24.10.2013 und es ist für uns ein ganz besonderer Tag geworden. Nicht weil wir in genau 2 Monaten den Heiligen Abend feiern werden. Nein, daran dachten wir erst viel später. Heute trafen wir uns mit Bea aus den Pyrenäen und ihre Tochter Maribél. Um 10.00 Uhr wollten wir uns am Goldenen Reiter in Dresden treffen und wir drei, unsere Lotte ist nämlich wieder einmal zu Besuch, sind auch fast pünktlich gewesen. Nun konnte es also beginnen, das Blogger Treffen in Dresden.
Wo brach das Eis schneller, bei den Erwachsenen oder bei den Kindern? Die große Maribél übergab der kleinen Lotte ihr mitgebrachtes Geschenk und die Freude darüber war riesengroß. 

zwei Prinzessinnen, ein goldenes Blatt, ein goldener Reiter und die kleine Raupe aus dem Buchgeschenk


Während es sich die Erwachsenen bei Milchkaffee und Keksen gut gehen ließen, tauschten die beiden Mädchen ihre Erfahrungen aus. Ob das Leben mit den Eltern und den Großeltern im Mittelpunkt stand, entzog sich unserer Kenntnis und unserem Verständnis, schließlich sprechen Ina und ich (leider) nicht die französische Sprache.

Der Spaziergang stromaufwärts an der Elbe entlang bot die Möglichkeit, vieles von dem zu erfragen, wofür der öffentliche blog keinen Spielraum lässt. So verstrichen die Minuten wie Sekunden und die Zeit war leider viel zu schnell vorbei.

Dresden am 24.10.2013 bei 21 Grad


 

Wir hoffen, dass sich die beiden Mädchen, von unserem Treffen und den vielen Erlebnissen ermattet, ganz schnell erholen und uns den Mittagsschlaf im Kinderwagen nachsehen. Liebe Bea und liebe Maribél habt Dank für die schöne Zeit mit euch. Wir wünschen euch eine gute Heimfahrt und eine gesunde Ankunft daheim bei euren Lieben.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

der Herbst im Schwarzwald


Auf einem Höhenrücken oder einem Berggipfel stehend, sich von der Weite des Landes beeindrucken lassen, den Wind im Gesicht spüren und dabei den Duft des Waldes genießen, das alles gelang uns an diesem herbstlichen Sonnentag im Schwarzwald ausgesprochen gut.

"Schwarzwälder" Erinnerungen: Berge, Wälder und Himmel der schönsten Art

Die Gegend um Kaltenbronn herum vermittel zu jeder Jahreszeit viele Reize. Im Herbst bietet der mit knapp 990 Meter ü.M. hohe Berg Blicke wie auf die Farbpalette eines Malers. Der 1897 errichtete Hohlohturm, früher als Kaiser Wilhem Thurm bezeichnet, bildet das Zentrum vieler Wanderwege.

Schwarzwald Erinnerungen: Hohlohturm-Blick vor der Höhenrückenwanderung

Schwarzwald Erinnerungen: an der Küste heißt es Windflüchter, hier sind es Waldschäden

Schwarzwald Erinnerungen: wettergegerbte Nadelholzwurzeln

Unten im Tal sind die Orte Reichental, Weisenbach und Obertsrot zu sehen oder besser ausgedrückt zu erahnen. 

Schwarzwald Erinnerungen: Blick ins weiter Land

Blick in den Rückspiegel und auf  Reichenbachtal, auf den Ölberg, links oben auf den Engel und in der Mitte des Fotos auf das Gebet.

Schwarzwald Erinnerungen: Impressionen zum Abschied


Was wären Schwarzwald Erinnerungen ohne einige Zeilen von Hermann Hesse aus dem nahen Calw?

Herbstbeginn
(Hermann Hesse)

HIER anklicken und das Hesse Gedicht Herbstbeginn lesen....