blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Montag, 25. März 2013

Teil III, wir benötigen einen Plan

 
Wie soll es jetzt bei mir mit der Ostereiergestaltung losgehen? Mit welcher Technik möchte ich meinen ersten Versuch gestalten? Was liegt mir? Was kann ich? Was mag ich?
 
Also machte ich mir einen Plan......
 

 
 
Zunächst bereitete ich mir meine Werkzeuge vor. In dünne Stöckchen aus Fliederholz drückte ich Stecknadeln mit Metallkopf und unterschiedlich dicken Plastkopf hinein. Aus der Hühnerfeder schnitt ich eine mir geeignet erscheinende Form aus und schon sollte es losgehen.
 
mein eigenes Werkzeug


Doch etwas fehlte noch, mein flüssiges Wachs. Zuvor entschloß ich mich nämlich für die Bossiertechnik. Das bedeutet, auf die Oberfläche des ausgeblasenen Eis wird mittels verschiedener Werkzeuge flüssiges, farbiges Wachs aufgetragen. Macht man das oft genug, entsteht ein Muster,
äh -  kann ein Muster entstehen,
äh - sollte ein Muster entstehen.
 
Da ich das noch nie gemacht habe, begann ich an einfachen Eierschalen zu üben. Davon haben wir reichlich liegen, weil wir diese für den Garten benötigen. Außerdem waren mir die ausgeblasenen Eier für notwendige Übungsklekse einfach zu schade.
 
Schnell stellte sich heraus, dass mir die Arbeit mit den unterschiedlich großen Stecknadelköpfen am ehesten lag. Mit der Feder gelang es mir nicht, flüssiges Wachs gleichmäßig aufzutragen, geschweige denn ein optisch ansprechendes Muster entstehen zu lassen. Einige Versuche gingen so richtig daneben, andere weniger und langsam bekam ich Spaß an der Gestaltung.....


das war keine Kindergartengruppe, das bin ich selbst gewesen :-)

 
Unter dem Löffel mit den Spänen eines grünen Wachsstiftes steht sonst ein Teelicht, das das Gemisch aus Wachsstift und etwas Bienenwachs verflüssigt.
 


 
 
 
So sieht er nun aus, der Versuch meines ersten Ostereis, hergestellt mit traditionell sorbischer Technik. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt. Es sind noch sehr, sehr viele Übungseinheiten notwendig, damit mein Ergebnis irgendwann einmal einem sorbischen Ei ein ganz klein wenig ähnlicher sieht.
 
Was war zuerst da, das Ei oder das Muster?

Kommentare:

Smilla hat gesagt…

Bin schwer beeindruckt!!
Ich sehe euch vor meinem geistigen Auge, wie ihr da hochkonzentriert an euren Eiern herumtüftelt!
Die sorbischen Frauen haben die Technik vermutlich auch nicht mit der Muttermilch eingesaugt ; )
♥-liche Grüsse von der Beobachtertribüne
Brigitte

Smilla hat gesagt…

oder heisst es eingesogen?
bbbbb

Irmi hat gesagt…

Egbert, allein die Vorbereitungen sind Programm.
Einen guten Start in die Osterwoche wünscht
Irmi

Gert Jan Hermus hat gesagt…

This is really great Egbert. I have never heard of this technique. I don't beleve that we have this tradition here. We just use brushes in Holland ;-)

Greetings from the Netherlands,
DzjieDzjee

schöngeist for two hat gesagt…

das siehtt doch schon so schön aus, das ist dir gelungen!

Lieben Gruss Elke

ELFI hat gesagt…

für diese batik kann man auch einen pinsel(echt marder)dazu nehmen..
nur das wachs darf etwas heisser sein.. liebe grüsse