blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Dienstag, 29. Oktober 2013

Begegnung, zwischen Gehen und Kommen .....


Zeitenwende:
am Sonntag sah ich in der Borke einer alten Birke das Wiedererwachen und das Vergehen am selben Platz.....



Montag, 28. Oktober 2013

Sonntag, 27. Oktober 2013

War das der letzte Sonnensonntag im Herbst 2013?


Zumindest der letzte Sonnensonntag im Oktober ist das heute gewesen. Auch wenn der Wetterbericht von Regen und großen Sturm sprach, verwöhnte uns der Herbst mit ganz viel Sonnenschein. So blieben wir nicht daheim, packten viel lieber unsere Lotte ein und schon ging es für uns drei hinaus in den Herbstwald und später hinab an die Elbe....

Wie vergossene Tränen wegen des vergangenen Sommers sammeln sich im Wald die Tautropfen auf den welken Eichenblättern. Im letzten Sonnenlicht blitzen die Tropfen Perlen gleich im Gegenlicht. Sie luden zum Fotografieren ein und wir leisteten der Einladung sehr gerne Folgen.





Christian Morgenstern
Oktobersturm


Schwankende Bäume 
im Abendrot,
Lebenssturmträume 
vor purpurnem Tod.

Blättergeplauder
wirbelnder Hauf,
nachtkalte Schauder 
rauschen herauf.

Samstag, 26. Oktober 2013

der Januar 2014 wird sehr kalt sein...



Diesen sommerwarmen Herbsttag genossen wir gemeinsam mit unserer Lotte auf dem Lande bei 22 Grad plus, Sonnenschein und es gab kaum ein laues Windchen. Das ist der besondere Stoff, aus dem unvergessliche Herbsttage gestrickt sind. Unvergesslich, ja unvergesslich sollten uns diese schönen Stunden in Erinnerung bleiben. Denn diese erlebten Stunden sind die Grundlage dafür, dass es im Januar winterlich kalt sein soll. Woher ich das weiß? Im Bauernregel.net steht für heute geschrieben:

Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar.



Wenn es später im Januar des neuen Jahres so richtig kalt sein sollte, schauen wir einfach auf die Fotos der kleinen Charlotte von heute zurück. Dann wird es uns warm ums Herz. Nach dem Sonnabend auf dem Lande ist die kleine Lotte reif für die Badewanne gewesen. Krabbeln auf allen Vieren über die kurz geschorene Wiese, der Oma helfen beim Laub aufsammeln, dem Spiel mit den Äpfeln auf dem Rasen und vieler Erlebnisse mehr sorgten für den einen und anderen Schmutzfleck. Anschließend präsentierte sie sich uns als eine der bekannten Heinrich Christian Wilhelm Busch Figuren aus MAX & MORITZ. Doch seht selbst.....


Freitag, 25. Oktober 2013

Baum im Herbst



gefunden am rechten Elbufer beim Spaziergang mit Bea, wir "einigten" uns auf  GINGOBLÄTTER.



... Baum im Herbst
(Hermann Hesse)

ja dieses Gedicht von Hermann Hesse über die Gedanken eines Baumes im Herbst
wäre mein Vorschlag zum Foto gewesen und man hätte (sollte) es an dieser Stelle lesen.
Nun musste ich lernen, dass die Veröffentlichung seiner Gedichte nicht gestattet ist.
Deshalb bitte ich euch, einfach den folgenden Link zu öffnen und das Gedicht zu lesen.

Hier bitte anklicken!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Besuch aus Saurat in Frankreich


Heute schreiben wir den 24.10.2013 und es ist für uns ein ganz besonderer Tag geworden. Nicht weil wir in genau 2 Monaten den Heiligen Abend feiern werden. Nein, daran dachten wir erst viel später. Heute trafen wir uns mit Bea aus den Pyrenäen und ihre Tochter Maribél. Um 10.00 Uhr wollten wir uns am Goldenen Reiter in Dresden treffen und wir drei, unsere Lotte ist nämlich wieder einmal zu Besuch, sind auch fast pünktlich gewesen. Nun konnte es also beginnen, das Blogger Treffen in Dresden.
Wo brach das Eis schneller, bei den Erwachsenen oder bei den Kindern? Die große Maribél übergab der kleinen Lotte ihr mitgebrachtes Geschenk und die Freude darüber war riesengroß. 

zwei Prinzessinnen, ein goldenes Blatt, ein goldener Reiter und die kleine Raupe aus dem Buchgeschenk


Während es sich die Erwachsenen bei Milchkaffee und Keksen gut gehen ließen, tauschten die beiden Mädchen ihre Erfahrungen aus. Ob das Leben mit den Eltern und den Großeltern im Mittelpunkt stand, entzog sich unserer Kenntnis und unserem Verständnis, schließlich sprechen Ina und ich (leider) nicht die französische Sprache.

Der Spaziergang stromaufwärts an der Elbe entlang bot die Möglichkeit, vieles von dem zu erfragen, wofür der öffentliche blog keinen Spielraum lässt. So verstrichen die Minuten wie Sekunden und die Zeit war leider viel zu schnell vorbei.

Dresden am 24.10.2013 bei 21 Grad


 

Wir hoffen, dass sich die beiden Mädchen, von unserem Treffen und den vielen Erlebnissen ermattet, ganz schnell erholen und uns den Mittagsschlaf im Kinderwagen nachsehen. Liebe Bea und liebe Maribél habt Dank für die schöne Zeit mit euch. Wir wünschen euch eine gute Heimfahrt und eine gesunde Ankunft daheim bei euren Lieben.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

der Herbst im Schwarzwald


Auf einem Höhenrücken oder einem Berggipfel stehend, sich von der Weite des Landes beeindrucken lassen, den Wind im Gesicht spüren und dabei den Duft des Waldes genießen, das alles gelang uns an diesem herbstlichen Sonnentag im Schwarzwald ausgesprochen gut.

"Schwarzwälder" Erinnerungen: Berge, Wälder und Himmel der schönsten Art

Die Gegend um Kaltenbronn herum vermittel zu jeder Jahreszeit viele Reize. Im Herbst bietet der mit knapp 990 Meter ü.M. hohe Berg Blicke wie auf die Farbpalette eines Malers. Der 1897 errichtete Hohlohturm, früher als Kaiser Wilhem Thurm bezeichnet, bildet das Zentrum vieler Wanderwege.

Schwarzwald Erinnerungen: Hohlohturm-Blick vor der Höhenrückenwanderung

Schwarzwald Erinnerungen: an der Küste heißt es Windflüchter, hier sind es Waldschäden

Schwarzwald Erinnerungen: wettergegerbte Nadelholzwurzeln

Unten im Tal sind die Orte Reichental, Weisenbach und Obertsrot zu sehen oder besser ausgedrückt zu erahnen. 

Schwarzwald Erinnerungen: Blick ins weiter Land

Blick in den Rückspiegel und auf  Reichenbachtal, auf den Ölberg, links oben auf den Engel und in der Mitte des Fotos auf das Gebet.

Schwarzwald Erinnerungen: Impressionen zum Abschied


Was wären Schwarzwald Erinnerungen ohne einige Zeilen von Hermann Hesse aus dem nahen Calw?

Herbstbeginn
(Hermann Hesse)

HIER anklicken und das Hesse Gedicht Herbstbeginn lesen....


Dienstag, 22. Oktober 2013

ein Herbsttag mit Spätsommercharakter


Heute genossen wir einen Sonnentag, der den Herbst kaum ahnen ließ, viel eher wähnte man sich in einem Spätsommertag. In der warmen Luft tanzten die herabfallenden, welken Blätter. Die Kastanie ließ ihre letzten Früchte fallen und noch an der Linde verbliebene Samenstände drehten sich wie kleine Hubschrauber dem Boden entgegen.



 An anderer Stelle versuchten sich junge Schildknappen oder......



..... ehrbare Rittersleut im Kampf mit dem Drachen.



Wir beide saßen hingegen zur Mittagsstunde friedlich in der Sonne und ließen unsere Gesichter vom Sonnenlicht wärmen. Aber Vorsicht, damit es auf der Haut keine herbstlichen Farbspuren gibt. Einzigartig, morgen soll es ein weiteres Mal so schön sonnig und ebenso warm werden. Wer weiß schon, wie oft wir in diesem Jahr noch diesen Luxus genießen dürfen?



Sonntag, 20. Oktober 2013

der Vogel des Jahres 2014 - der Grünspecht


Der Grünspecht wurde am Freitag der vergangenen Woche zum Vogel des Jahres 2014 gekürt. Leider habe ich noch nie einen Grünspecht in freier Natur vor die Kamera bekommen und so ist das einzige Grün in meinen Fotos das Blattgrün des Walds im Hintergrund. Dennoch möchte ich einige Fotos von Spechten (Buntspecht) zeigen, die in unseren Wäldern und in der Stadt anzutreffen sind.


Buntspecht in der Dresdner Heide, Fütterung der Jungtiere

Buntspecht in der Dresdner Heide, Flugloch

Buntspecht in der Dresdner Heide, Fütterung der Jungtiere

Buntspecht auf der Höhe von Dresden Loschwitz

Wer einen Grünspecht in der freien Natur sehen und erleben möchte, der drücke nun HIER!


Samstag, 19. Oktober 2013

der Herbst kehrte zum Samstag nach Dresden zurück


Nach Kälte und Regen kam der Herbst mit Sonnenschein und blauem Himmel nach Dresden zurück.
Nicht nur deshalb schauten wir heute immer wieder in den Himmel....



.... gleich einem Bauern pflügte jemand über den Himmel,



.... und nebenan am Altmarkt fanden wir gleich noch diese Himmelsleiter.



Allem in allem gab der Herbst dem heutigen Tag einen würdigen Rahmen.



Freitag, 18. Oktober 2013

Was macht man bei herbstlichem Regen und Kälte


Was alles möglich ist, um einer herbstlichen Regen- und Kälteperiode entgegen zu wirken, weiß ich nicht. Hingegen kann ich euch davon erzählen, was Ina & ich unternahmen, um dem Regen und der Kälte zu entfliehen. Wir fuhren am Mittwochnachmittag in den ca. 120 km entfernten Spreewald. 



Das Zimmer suchten wir über das Internet, fragten über das Telefon an und buchten es über das Internet. Dieser Wohnwagen eines in Cottbus lebenden, elsässischen Architekten ist nicht unser Quartier gewesen. Auf der Wiese davor steht eine aus alten Spreewaldhäusern entstandene Anlage, die uns durch die Verwendung natürlicher Baumaterialen sehr, sehr ansprach.


Wem der Himmel ebenfalls einmal zu lange zu grau erscheint, das Wetter auch zu kalt ist oder wem zuviel Regen vom Himmel fällt, der könnte auch so einen Romantiktag einlegen. Am Donnerstag checkten wir gegen 09:00 Uhr im Thermalbad in Burg ein. Die Spreewald-Therme ist für ihr solehaltiges Wasser bekannt, sie überzeugte uns mit ihrer variablen Saunalandschaft und wie bereits angedeutet mit ihrem Romantiktag. Der wird so interessant und so vielseitig gestaltet, dass wir ihn nun schon das dritte Mal genossen. Als wir kurz vor 6 das Haus verließen, nahmen wir uns vor, den Freitag auf dem Fahrrad zu verbringen......


.... doch es regnete abermals so fürchterlich, dass unsere Radtour regelrecht ins Wasser fiel. Doch wie schrieb ich am Beginn des heutigen Beitrages, wem es zu grau oder zu nass ist, dem empfehle ich einen Besuch in der Spreewald-Therme in Burg.
;-)

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Herbstfarben sind einmalig anders


Das Rot der Heidelbeere in unserem Garten ist wunderschön
und wer genau hinschaut, sieht sogar noch die letzten Früchte am Strauch.



Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.
(Christian Fr. Hebbel)

Dienstag, 15. Oktober 2013

weiterhin Radiocäsium in Wildpilzen


Nachdem wir gestern zwei schöne Mahlzeiten unter Verwendung von Waldpilzen verzehrten, Risotto mit Waldpilzen und am Abend eine feine Pilzsuppe aus Waldpilzen, las ich heute in unserer Tageszeitung einen informativen Beitrag über die Belastung der Wildpilze. Auch 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl weisen die Pilze in Süddeutschland noch immer eine erhöhte Konzentration an Radiocäsium auf. Deshalb, so werden wir in dem Beitrag aufgefordert, sollen nicht mehr als ein halbes Pfund (250g) pro Woche gegessen werden. Meine geliebten Steinpilze und die Maronen sollen besonders gute Speichermedien darstellen. Am Ende des Beitrages lese ich:
"Eine Radiocäsium-Konzentration über dem Grenzwert gebe es nur noch in einigen Teilen Bayerns und in Baden-Württemberg."

Uff, bin ich froh, dass ich meine Pilze in Sachsen sammeln darf........


Maronen aus heimischem Walde beim Kuscheln....

Sonntag, 13. Oktober 2013

nun sind doch noch welche gekommen, Pilze Mitte Oktober 2013



Auf der Fahrt heute von Dresden hinaus zu unserem "Landsitz" zählten wir 67 Autos in den jeweiligen Einfahrten links und rechts zum Wald, in Waldwegen und den Schneisen. Ein gutes Zeichen zu Pilzzeiten, viele Autos, viele Pilzsammler - ergo ein untrügliches Zeichen für volle Körbe.

er landete nicht in unseren Körben, aber auf den Film musste ich ihn unbedingt bannen...

Deshalb führte uns unser erster Weg hinaus in den Wald. Nach genau einer Stunde verließen wir auf unseren Fahrrädern wieder den Wald. Beide Körbchen sind dabei sehr gut gefüllt gewesen. Leider fanden wir nur einen einzigen Steinpilz, auch einen Perlpilz, zwei Parasolpilze, nur einige Butterpilze nahmen wir mit, dafür viele Pfifferlinge und eine ganze Menge Maronen mehr.

unsere Ausbeute des einstündigen Waldspaziergangs

Zwischenzeitlich sind alle mitgebrachten Freunde aus dem Wald geputzt und geschnitten. Die festen Pilze legten wir zum Trocknen aus und
der wesentlich größere Posten wartet nach dem Blanchieren auf die weitere Zubereitung.

... und so sahen sie in der Pfanne aus.
 
Zum Abendbrot genossen wir beide eine schöne Portion der gedünsteten Mischpilze. Aber was machen wir aus dem viel größeren Teil? Eine schmackhafte Pilzsuppe steht bestimmt auf der Speisekarte, vielleicht auch wieder ein Pilzeintopf und die anderen Inspirationen hole ich mir aus den Kochbüchern. Bis dahin landen sie im Gefrierschrank.

Samstag, 12. Oktober 2013

Steinpilze und Co.



Die gefallenen Blätter breiten überall ihren bunten Herbstteppich aus. Nach dem Regen der vergangenen Tage kam in manchen Ecken und Hochlagen die erste Schneeflocke zu uns vom Himmel herab und dort, wo sie ihre Geschwister mitnahm, brach das erste Winterchaos aus. Bei uns hingegen versucht es die Sonne mit verstohlenen Blicken hinter der Wolkenfront hervor. Morgen soll es schon wesentlich besseres Wetter geben. Dann versuchen wir es....



Dann versuchen wir es mit einem Pilzspaziergang durch den Herbstwald. Hoffentlich begegnen uns währenddessen nicht nur solche fotogenen Steinpilze,
  ;-)
sondern auch welche für die Pfanne.




Freitag, 11. Oktober 2013

wie kommt ein meteorologisches Tief zu seinem Namen?


Das meteorologische Tief  'XENON' erreichte nun auch uns im Osten Mitteldeutschlands.


Aus dem grau verhangenen Himmel fällt unablässig Regen herab, mal langsamer und dann wieder viel schneller. Irgendwann nutzen uns unsere Kapuzen nichts mehr und wir gehen in ein Café, um uns aufzuwärmen. Als wir wieder vor die Tür treten, regnet es noch immer. Zum Glück sind die Temperaturen noch gut zu ertragen. Dabei fällt mir eine Liedzeile von früher ein.....

Regen, Regen stört uns nicht,
tropft er uns auch ins Gesicht.
Ich spüre dich und deine Wärme neben mir.




Donnerstag, 10. Oktober 2013

märchenhaftes Wetter


bei märchenhaften Wetter zu Besuch im Märchenwald
Entdeckt auf einem Spaziergang in einem verwunschenen Waldstück zwischen Dresden und Freital.
Ob hier Hänsel und Gretel wohnten, bevor sie die Hexe in den Backofen schoben?

vorerst die letzten Sonnenstrahlen, bevor ein herbstliches Tief 
für einige Tage Regen und Kälte bringen wird

Mittwoch, 9. Oktober 2013

eine Komposition aus Schokolade & Blume


Ganz Sachsen einzig Sonnenland, so titelte am gestrigen Tag ein Radiosprecher in seiner Sendung. Den gesamten Tag Sonne pur und noch einmal Temperaturen um die 19 Grad. Auf der Straße sah ich Menschen mit Pudelmütze und andere mit ärmellosen T-Shirts. Auch für heute ist noch einmal ein so schöner Tag vorausgesagt worden. Dann kommt der Regen und es wird wesentlich kälter. Um so dankbarer bin ich für solche Momente.


im Foto die Schokoladenblume auf unserem Balkon in Dresden im schönsten Sonnen(gegen)licht von gestern


Dienstag, 8. Oktober 2013

Herbststürme oder wenn der Wind einmal ausbleibt


Mit dem Herbst verbinde ich in meiner Gedankenwelt gemähte Wiesen, Stoppelfelder, heftigen Wind und herbstliche Stürme. So sehen die besten Bedingungen für eine der wunderbarsten Herbstbeschäftigungen aus, die ich seit meiner Kindheit kenne, nämlich einen selbst gebastelten Drachen steigen zu lassen.
Wenn es jedoch an solch einem selbst gebastelten Drachen fehlt, was mache ich dann? Suche ich mir wie Don Quichotte eine Windmühle? Möglich, doch wenn auch ihr der notwendige Wind fehlt, was dann? Dann schiebe ich mit meinen eigenen Händen die Flügel der Windmühle an.



Vielleicht genügt ein leichter Schupps von unten....



oder in die andere Richtung?



Sollte ich sie lieber kräftig anstoßen oder ...



... schwungvoll anschienen?



Mit zwei Fingern finde ich das richtige Maß ....



.... und eventuell braucht es noch einen zweiten Schupps, ....



....wenn sich mir die Flügel am Ende zu schnell drehen, dann stoppe ich sie mit einer abrupten Bewegung.





Unsere Windmühle

Auf hohem Mühlenberge
da thront ein alter Bau,
des Dorfes schlichte Marke,
die Mühle groß und grau.

Die langen Flügel kreisen
in gleicher, steter Ruh
und winken aus der Ferne
schon Heimatgrüße zu.

Als trautes Bild des Friedens
und stiller Emsigkeit,
so steht die alte Mühle
nun schon seit langer Zeit.

O möge sie uns bleiben,
ein Denkmal lieb und wert,
denn sie gehört zum Dorfe
wie Hof und Haus und Herd.

Heinrich Mahler


die Holländer-Gallerie-Windmühle 'Elisabeth' in Selsingen aus dem Jahre 1868