blog Titelgedanken

.
.
... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Posts mit dem Label Fotos Frühling 2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fotos Frühling 2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. April 2014

wenn der weiße Flieder wieder...... darf es auch lila Flieder sein?




Wenn der weiße Flieder wieder blüht, 
sing' ich dir mein schönstes Liebeslied. 
Immer, immer wieder knie ich vor dir nieder, 
trink mit dir den Duft vom weißen Flieder. 
Wenn der weiße Flieder wieder blüht, 
küß' ich deine roten Lippen müd'. 
Wie im Land der Märchen werden wir ein Pärchen 
wenn der weiße Flieder wieder blüht


...... darf es auch etwas vom lila Flieder sein?






Mit jedem weiteren Foto erklommen wir gemeinsam eine weitere Stufe im Rausch des frisch erblühten 2014'er Flieders.

Sonntag, 13. April 2014

ich hab den Frühling ins Visier genommen



Heute nahm ich mit meiner Kamera den Frühling vor der Tür "ins Visier......"



Es passiert schon, dass die Autofahrer ihr Mobil ein, zwei Tage vor der Tür stehen lassen und es keinen einzigen Meter bewegt wird. Sogleich schmückt es der Frühling nach seinen eigenen Vorstellungen. Die alten Ahornbäume im Park werfen in diesen Tagen ihre unzähligen Blüten ab und bescheren uns solche Daraufblicke. Ob der Begriff des Blütenteppichs hierin seinen Ursprung findet?



Unter den Magnolienbäumen schaut es aus, als hätte der Winter noch einmal vorbei geschaut. Die Blätter der Magnolienblüte erinnern mich an gewachstes Papier, aus dem Kunstblumen hergestellt werden.



Das alte, trockene Gras und die neuen, spärlichen grünen Halme bilden eine Art Textur,
um den abgefallenen Blüten der Forsythia einen letzten, würdigen Auftritt zu gestalten. 



Fährt der Frühlingswind durch die Äste der Obstbäume, scheint er ein Meer aus Sternen und Flocken zu entfesseln.



.... und dann findet man am Boden noch diesen weißen Teppich mit leuchtenden gelben Punkten.

eine feine Lotte Pflückblumenwiese


Dienstag, 8. April 2014

die nächste Knuppelkugel steht kurz vor dem Platzen



Die Knospe der Pfingstrose ist ebenso dick und kugelrund, wie es die Knospen der Knorpelkirsche gewesen sind. Doch was ist das für ein heller Staub auf den Knospenblättern, frage ich mich? Sind das Pollen von umgebenden, blühenden Bäumen oder finde ich hier den Rest des Saharastaubes, der in den letzten Tagen vom Himmel gefallen ist. Gleich wie die Auflösung lauten würde, mit gefällt diese Konstellation sehr.



Pfingstrose
(Ferdinand von Saa)

Verhaucht sein stärkstes Düften
hat rings der bunte Flor,
und leiser in den Lüften
erschallt der Vögel Chor.

Des Frühlings reichstes Prangen
fast ist es schon verblüht –
die zeitig aufgegangen,
die Rosen sind verblüht.

Doch leuchtend will entfalten
Päonie ihre Pracht,
von hehren Pfingstgewalten
im tiefsten angefacht.

Gleich einer späten Liebe,
die lang in sich geruht,
bricht sie mit mächtgem Triebe
jetzt aus in Purpurglut.





Samstag, 5. April 2014

die Kirschblüten am eigenen Baum lassen auf sich warten


Während wir in anderen Blogs schon wunderschöne Aufnahmen von Kirschblüten und blühenden Kirschbäumen sehen durften,
müssen wir auf das Aufspringen der ersten Knospen unseres jungen Kirschbaums weiterhin warten. 



Auf dem Schönfelder Hochland zeigte sich mir dieses Bild bereits am Montag. Entlang einer Allee aus alten Kirschbäumen entdeckte ich die ersten Blüten. Oder sollte ich von geöffneten Knospen sprechen?  Nach den warmen Temperaturen der letzten beiden Tage müssten sie im Augenblick zu voller Schönheit erwacht sein.



...... da bekommen die Bienen allerhand Arbeit und in ein paar Tagen sehen wir dann schon die kleinen, grünen Fruchtansätze.
Möge es ein gutes Obstjahr werden.




Freitag, 4. April 2014

ein Bärlauch Post für und Dank der Irmi



Am 22. April 2006 (zum Glück :) gibt es das gut geführte Fotoarchiv) machte ich mich mit meiner Ina auf die Socken....

auf der Otto-Höhe bei Eberbach gesehen


Es war in der Zeit, als ich noch in Ispringen wohnte und in Pforzheim "schaffte". Im SWR Radio hörten wir in einer Radiosendung von den Bärlauchtagen im Ort Eberbach (BaWü) bei Igelsbach (Hessen). Die Kombination Bärlauch und Igel gefiel uns sofort, eine Idee ward geboren und es öffnete sich eine Tür.....

Antiquariat in Eberbach, ob es hier Literatur zum Bärlauch gibt?


Daran erinnerte ich mich, als ich Irmis Kommentar zu meinem letzten Bärlauch-Beitrag las. Irmi schrieb: ...die Saison hat begonnen und hier gibt es in den Restaurants die ersten leckeren Gerichte. Eberbach hat sogar eine ganze Bärlauchwoche und kürt ein kleines Mädchen zur Bärlauchkönigin. Bei diesen Worten erinnerte ich mich an unseren Besuch vor vielen Jahren.....

Eberbach während der Bärlauchtage 2006


Im Ort Eberbach lockten alle Restaurants mit leckeren und sehr schmackhaften Gerichten auf ihren Speisekarten. Doch unser Ziel lautet ganz anders, nämlich hoch zum Aussichtsturm auf der OTTO-HÖHE...

auf der Otto-Höhe bei Eberbach


Die befragten Leute im Ort gaben uns den Hinweis, dass auf der Otto-Höhe Bärlauch zu finden sein soll. Nach unserer anschließenden Fahrt dahin trafen wir diesen Jungen, der uns seine Tiere zeigte und dann zum Ort der Begierde führte. Aber so richtig verstand er es dann doch nicht, weshalb 2 Leute eine Tour von 120 Kilometern fahren, um diese grünen Blätter zu sehen.



Das sind sie damals gewesen, die Blätter unserer Begierde, rund um den Aussichtsturm herum Bärlauch in Hülle und Fülle. Wäre die Charlotte schon damals auf der Welt gewesen, wir hätten sie zu unserer kleinen Bärlauchprinzessen erkoren.

auf der Otto-Höhe bei Eberbach, gleich neben dem Aussichtsturm


So, das war mein Rückblick auf  Eberbach, auf die Bärlauchtage von Eberbach  und auf  2006, danke liebe Irmi.

Blick von der Otto-Höhe hinab ins Tal, über den Neckar hinweg auf Eberbach


PS 1 zum ersten Foto von heute: 
diese alten Wanderschuhe gehören nicht mir, sie standen damals oben auf der Otto-Höhe wirklich so mitten auf dem Weg....
PS 1 zum Headerfoto von heute:
Auch dieses Foto entstand am 22. April 2006 auf der Otto-Höhe, unser aktuelles Gras ist noch lange nicht so hoch,    :)    der Rasentraktor darf weiter genüßlich schlafen.



Donnerstag, 3. April 2014

was uns die Walnussschalen im Gras erzählen


Auf dem Blütenteppich unserer Wiese lasen wir in den Spuren des Winters davon,
dass die darauf folgende Jahreszeit schon voll erblüht ist,
der Frühling besiegte wieder einmal den Winter.
Wie? Einfach so, mit:

22 Grad - Sonnenschein - blauer Himmel - glückliche Menschen - 2. April 2014,

... fast schon Sommer.




Jeden Morgen in meinem Garten
(Matthias Claudius, 1740 -1815)

Jeden Morgen in meinem Garten
öffnen neue Blüten sich dem Tag.
Überall ein heimliches Erwarten,
das nun länger nicht mehr zögern mag
Die Lenzgestalt der Natur ist doch wunderschön,
wenn der Dornbusch blüht und die Erde
mit Gras und Blumen prangert.

Mittwoch, 2. April 2014

ein Sonntag voller Bärlauchgrün....


Neben den Bienen beschäftigten uns am Wochenende auch noch diese mattgrünen Blätter mit dem typischen Knoblauch Geruch. Auch wenn noch nicht alle Pflanzen voll ausgebildet sind, scheint dennoch der Bärlauch Urwald sein bekanntes Aussehen angenommen zu haben. Mit je einer Schere in der Hand, benötigten wir keine 10 Minuten und schon war der Wassereimer mit den abgeschnittenen Blättern gefüllt.



Ina schnibbelte den ganzen Sonntagvormittag die Blätter, doch zuvor noch waschen, dann trocknen und die Stiele abschneiden. Das gesamte Haus roch überaus würzig nach Knoblauch. Zu Beginn bereitete das viel Freude, gegen Mittag nervte der Duft besonders und Ina hatte noch nicht alles verarbeitet. Der größte Teil nahm den Weg in den Gefrierbeutel, einen anderen Teil vermischte Ina im Mixer mit Frischkäse und dann fertigte Ina auch noch Pesto an. Jetzt kann die Saison beginnen.






Montag, 31. März 2014

ein wenig Frühjahrsstatistik 2014



Ob man in 5 Jahren noch weiß, wie sich das Frühjahr 2014 gestaltete? Mit großer Sicherheit fällt dann die spontane Erinnerung daran sehr blass aus und deshalb schreibe ich immer mal wieder diesbezügliche Informationen in einen Beitrag und zeige aktuelle Fotos davon. Während der Autofahrt hörte ich heute, dass der Frühlingsbeginn 2014 der wärmste seit 100 Jahren gewesen sein soll. Es sind durchschnittlich 6 Grad Plus mehr gemessen worden, als in den vorherigen Jahren. Jeder sieht dieses Resultat in der allgegenwärtigen Blütenvielfalt, wie sie für einen Monat März ungewöhnlich ist. 
Auch die Bienen sind sehr fleißig unterwegs und tragen den ersten Honig in die Honigräume ein.



Von diesem so frühzeitigen Schaffen überzeugten wir uns am Sonntag im Bienenhaus von Ina's Vater. Hier seht ihr Ina's Papa sitzen,
 der Altimker gönnt sich eine kleine Pause. Für die Durchsicht des großen Magazins benötigten wir zu zweit gut 3 Stunden. 
Nun hängen im Honigraum des Magazins 12 Honigwaben, in die die Bienen ihren Honig eintragen dürfen.


Unvorstellbar, dass in diesem scheinbaren wilden Gewimmel ein klares System steckt,
das von Arbeitsteilung entsprechend des Lebensalters der Arbeitsbiene gekennzeichnet ist.


Am Sonntag sind die Bienen sehr lieb zu uns gewesen, nur einen Stich gab es bei mir "zu beklagen".
Gemessen an den vielen Gläsern Honig, die uns das gesamte Jahr versüßen, ist dieses Erlebnis ohne weiteres zu verschmerzen.
;-)




Mittwoch, 26. März 2014

die Träumende wird heftig umschwärmt



Die, in der Wiese liegend, Träumende wird heftig von den Wildbienen umschwärmt,
die nichts mehr in ihrem Insektenhotel halten kann...

Bienen- und Insektenhotel im Botanischen Garten von Dresden


Sonntag, 23. März 2014

der Frühling behängt sich wie ein Weihnachtsbaum


Kugeln, Glöckchen, Lametta, Sternchen ----- all das finde ich nicht nur am Tannenbaum, auch in diesem Frühjahr fallen mir solche Accessoires auf

Higan Kirsche

ährige Scheinhasel

frühblühende Schweifähre

Blut-Johannisbeere

deinen Namen finde ich auch noch heraus, du Langhaarige aus der Nachbarschaft    :)


Nachtrag am Montag, 24.03.2014:
Die unbekannte Langhaarige aus der Nachbarschaft ist ein ER! Heute schaute ich mir die durch den Regen ganz prima gewachsenen Blätter noch einmal genauer an. Die Form des Blattes erinnerte mich sofort an den Ahorn, obwohl es doch Unterschiede gab. Deshalb begab ich mich mit dem Suchbegriff "Ahornblüte im Frühjahr" auf Suche und drückte auch gleich den Button Fotos. Da waren sie also, all die Fotos, die meinem sehr glichen. Leider folgte auch eine herbe Enttäuschung, denn die Sie ist ein Er. 
Der Eschen-Ahorn (Acer negundo) ist ein eingeschlechtlicher Baum und in meinem Falle fotografierte ich die männliche Blüte. Dabei lernte ich auch, dass der Eschen-Ahorn bzw. Pflanzenteile davon giftig sind. Also Vorsicht bei Annäherung an den Baum mit Kindern und Tieren.

egbert
:)

Samstag, 22. März 2014

2014'er Frühlingsimpressionen vor dem warmen Regen



sie hängt da wie ein Lämmerschwanz, die für mich den Winter symbolisierende Türklinke




der Verlockung erlegen oder eine gekonnte Verstrickung, das jung Grün wird alles verhüllen




im Entengang (auf den Spuren des kleinen Fotoreporters), alles hat einen Anfang und eine EnTe




and the winner is....


den Frühling drängt es an die Spitze, deshalb Gold für seinen Platz an der Spitze.....

Freitag, 21. März 2014

der Frühling stieß mit hohen Temperaturen sein Tor auf


Nein, ich halte keinen Winterschlaf mehr, vielleicht könnte man es eher "Winterstarre" nennen.

Seit gestern ist er offiziell bei uns eingezogen, der Frühling des Jahrgangs 2014. Vor hundert Jahren soll der erste Tag des Frühlings bereits schon einmal so warm gewesen sein wie in diesem Jahr. Mit wunderbar warmen Temperaturen in der Sonne lockte er uns zu einem Wandertag hinaus. Wir liefen über unsere Wiese, freuten uns am Gelb der Narzissen und am Gelb der vielen Zitronenfalter, die ihr Spiel in der Wärme der Sonne trieben. Dann entdeckten wir die erste Pfirsichblüte. Am Nachmittag ließ der (trotz alledem) noch kalte Wind nach und es öffneten sich viel, viel mehr von diesen rosa Träumen.

Am 3.März berichtete Smilla in ihrem Allerlei-blog in Bild und Ton darüber, dass bei ihnen in Frankreich bereits die Pfirsiche (klick HIER) in voller Blüte stehen. Nun also sind bei uns die Pfirsiche an der Reihe.



Frühling bedeutet für uns beide auch in diesem Jahr wieder, den Saft der Birke zu ernten.
Die erste gefüllte 1 Literflasche holten wir uns gestern aus dem Wald ab.



Da ich erst am Samstag wieder auf unser Grundstück fahre, stellte ich vorsichtshalber ein etwas größere Gefäß bereit.
Ob es sich in den 2 1/2 Tagen gut füllen wird?



Zur Frühjahrskur gehört bei uns auch ein grüner und großblättriger Baustein. Dieser trägt den wunderschönen Namen Bärlauch:


Vor zwei Jahren erst gepflanzt, bereichert er unseren Frühjahrsspeisetisch mit immer mehr und mit immer größeren Blättern.



* mein BÄRLAUCH Archiv, viel Spaß mit dem grünen Schmeckerchen:

Klick 1 Bärlauch 2012, HIER: Osterfreude, Osterleid
Klick 2 Bärlauch 2012, HIER: der Peitschensonntag in Tschechien
Klick 3 Bärlauch 2012, HIER: Kurzbesuch im Bärlauch Urwald

Klick 4 Bärlauch 2013, HIER: Bärlauch wohin das Auge reicht
Klick 5 Bärlauch 2013, HIER: Ganz schön viel Grün in diesem Jahr in meinem blog


Dienstag, 11. März 2014

noch einmal Farbverlauf von der Blumenausstellung 2014



und in ca. vierzehn Tagen blühen sie nicht nur in den Ausstellungshallen,
dann vielleicht auch schon im Garten daheim








Jeden Morgen in meinem Garten

Jeden Morgen in meinem Garten
öffnen neue Blüten sich dem Tag.
Überall ein heimliches Erwarten,
das nun länger nicht mehr zögern mag.
Die Lenzgestalt der Natur ist doch wunderschön,
wenn der Dornbusch blüht und die Erde
mit Gras und Blumen prangert.

Matthias Claudius
(Frühlingsgedicht)

Montag, 10. März 2014

am Sonntag dominierte nur eine einzige Farbe


Den gesamten Sonntag über dominierte nur eine einzige Farbe (am Himmel),
BLAU.

Doch auf der Blumenausstellung im Großen Garten von Dresden sind es die
FARBVERLÄUFE
gewesen, die mein Auge fesselten und mein Objektiv hinlenkten:









.... und auch morgen badet die Frühlingswelt weiter in der Sonne und
morgen findet mit dem Farbverlauf II meine Blumenausstellungsreihe ihr Ende ....