blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Posts mit dem Label Fotos Herbst 2012 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Samstag, 17. November 2012

barfuß über die Wiese laufen


Barfuß über die Wiese laufen gehört zu unseren Ritualen an fast jedem Morgen des Landlustwochenendes in der wärmeren Jahreszeit. Selbst für ganz hartnäckige Anhänger der fußbezogenen Freikörperkultur und der gesundheitsbewußten Anwendungen nach KNEIPP ist nun eine Grenze erreicht. Heute sollen in der Nacht mindestens 6 Grad minus geherrscht haben. Der Nebel des Abends zeigt sich in den ersten Sonnenstrahlen des Morgens als kühl, überzuckerter Hauch des nahenden Winters. Was für Rosenkohl und Grünkohl ein MUSS darstellt, ist für die eigene Nasenspitze, die Ohren und die Finger schon eine kleine Herausforderung. Aus diesem Grunde geht es nun mit dicken Socken und festen Schuhen an den Füßen hinein in die warme Stube. Euch allen ein schönes Wochenende.


Raureif auf unserer Wiese

"Raubtierfütterung", mit Eiskristallen gestopfte Löwenmäuler

Freitag, 16. November 2012

Herbstzeit ist Halali Zeit


In dem saftigen Novembergrün erscheinen die beiden Rehe schon fast grau. Damit entsteht der Eindruck,
beide Tiere könnten mit Photoshop in die Bildmitte gewandert sein. Doch der Eindruck täuscht nur 
und sie ließen sich überhaupt nicht von uns stören.
Smilla erlebte die Tiere und Jäger am Wochenende, wir ein paar Tage später. Auch wenn der Spiegel noch so schön weiß leuchtet, mir gefallen die Rehrücken viel besser. ;-)

Mittwoch, 14. November 2012

auf der Wiese haben wir gelegen und wir haben Gras gekaut...

 
 
Diese alte Titelzeile von Vroni Fischer fiel mir zu den Herbstfotos von gestern ein.
Grasgeflüster im November und dabei sind mir noch ein paar feine Herbstblüten aufgefallen,
eine Mischung aus Strohblumen und spätem Löwenzahn, nur ein wenig verherbstelt schauen sie schon aus.
 







 

Montag, 12. November 2012

er ist ein ganz Gemeiner


Wenn man jemanden als gewöhnlich oder gemein tituliert, dann ist meistens in der Beziehungsebene viel kaputt gegangen. Doch davon soll hier nicht  die Rede sein. Ich zeige zwei Fotos von Pilzen einer Pilzart, die ich kenne, doch bisher noch nie gerntet habe. Ja, ernten ist bestimmt der geeignetste Begriff dafür, den massenhaft auftretenden Pilz aus dem Wald zu holen und heim zu tragen.

Vielleicht ist der Hallimasch in manchen Regionen auch als Wenzelspilz bekannt. Das rührt daher, weil der gemeine Hallimasch ab dem 28. September, dem Namenstag des Wenzel, in den Wäldern wächst. Dieser massenhaft auftretende Pilz fällt sofort ins Auge und bei vielen Leuten anschließend in den Korb. Einen solchen gab ich dem Hallimasch bisher immer und wohl auch weiterhin.

Roh genossen, soll er  auf Grund seiner schwachen Giftigkeit nicht jederman bekömmlich sein. Aus meiner Kindheit weiß ich noch, dass er mindestens zweimal gekocht werden sollte. Was bleibt dann noch von einem Pilz für ein gutes Gericht übrig. In meiner Augen und nach meiner Meinung wenig und so gab ich den Steinpilzen, Maronen, Rotkappen, Pfifferlingen, Perlpilzen, Krausgeklucken und Butterpilzen immer den Vorrang. Doch als Fotomotiv kommt er mir immer wieder auf den Tisch.....


ein Freude für Pilzsammler, der gemeine oder gewöhnliche Hallimasch

der gemeine Hallimasch an einem alten, leblosen Baumstamm

Sonntag, 11. November 2012

11.11., Sonntag, Faschingsbeginn, Martinsgans, Novemberwetter, nebelgrauer Trübsinn


SCHLUßLICHT am Sonntag



dieser nette Rabe grüßt herzlichst vom Dach der Krabat-Mühle in Schwarzkollm, wer in dieser Gegend einmal ist,
unbedingt Zeit mitbringen und diesen Ort besuchen, es looooohnt sich!

mit  MARTINSGANS
Eine ganze, was sage ich - eine riesen "Monster" Gans nach 12 Stunden bei 75 Grad
im Küchenbräunungsstudio. Die Auffangpfanne nebst dem ganzen Gansfett zeige ich
 lieber nicht. Das Fleisch dieser Gans bezauberte uns mit ganz víel Zartheit, mit ganz,
ganz viel Ganszartheit,  die fast von alleine vom Gänseknochen fiel.
Der Wetterbericht von gestern beinhaltete für den heutigen Sonntag die Aussage, dass es in der Wohnung ebenso viel Sonne geben würde wie in der freien Natur, sollte heißen, es wird keine Sonne scheinen. Vielleicht gab es in den Faschingshochburgen die eine oder andere Sonne ab 11 Uhr 11 zu sehen. Bei uns in Dresden tauchte kein goldener Schimmer auf.
Novemberwetter
Unser Sohn Martin ist an diesem Wochenende bei uns zu Gast und da versteht es sich, dass es für Martin am Martinstag eine Martinsgans gab. Diese ist wesentlich kleiner ausgefallen, als es das riesengroße Tier im Foto vom Weihnachtsfest 2010 zeigt.
kulinarische Freude gegen nebelgrauen Novembertrübsin
der Novemberherbst hat uns fest im Griff:


dieser alte Golf auf unserer Straße beweist guten Geschmack,
passend zur Lackfarbe erscheint sein herbstlicher Schmuck in großer Harmonie




Freitag, 9. November 2012

Herbstzeit ist Konservenzeit

 
Im mehrfachen oder unterschiedlichen Sinne betrachte ich das heute von mir gewählte Thema: "Herbstzeit ist Konservenzeit". Im Herbst fährt man zumeist die Ernte ein. Früher verschwanden die geernteten Schätze aus dem eigenen Garten oder von den eigenen Obstbäumen in Gläsern und Konserven. Erst in der kargen und vitaminarmen Winterzeit erblickten sie wieder das Licht des Tages. Heute finden kaum noch Früchte oder Gemüsearten den Weg ins Einweckglas. Die Vorratshaltung geschieht fast ausschließlich im Gefrierschrank oder über die Regale im Supermarkt. Ist damit auch ein Stück Kultur verloren gegangen?
Jetzt im November sind die Tage in der Überzahl anzutreffen, die man eher meiden möchte oder die einen dazu verlocken könnten, vor dem Kamin auf dem Bärenfell die Zeit zu verbringen. Man kommt weniger oft vor die Tür und die Kamera erhält deshalb logischerweise auch weniger Futter als in den anderen Jahreszeiten. Das hängt bei mir mit dem fehlenden Licht zusammen, mit der vom nass-kalten Wetter ausgelösten grauen Stimmung und der durch dickere Kleidungsstücke einhergehenden, eingeschränkten Bewegungsfreiheit.  In dieser Zeit sitze ich gerne am PC und krame in meinem Fotoarchiv. Das Fotoarchiv ist meine große Konserve, meine Filmkonserve. Nach Kalenderjahren und Kalendertagen geordnet, finden ich darinnen alle von mir geschossenen Fotos "eingeweckt". Ist das Wetter einmal fotopirschunfreundlich, dann wähle ich mir ein stimmungsgeeignetes Foto aus und schon geht es los, oder besser gesagt, schon geht er los:
 
DER KONSERVENTAG.
 
 
gestern in einem alten Haus geschossen, eine schätzungsweise 20 Jahre alte
Konserve ist dieses Einweckglas mit Birnenspalten auf
der noch älteren Fensterbank

Montag, 5. November 2012

Herbstwetter im Spiegel der Jahre

 

 

Jetzt ist Herbst,
die Welt ward weit,
die Berge öffnen ihre Arme
und  reichen  dir  Unendlichkeit.
(Max Dauthendey)

 
 
 
 
 
Die Unendlichkeit des Herbstes im Spiegel der Jahre. Alle 8 Fotos sind im vergleichbaren Zeitraum aufgenommen worden. Beispielsweise sei nur das Jahr 2007 genannt, als wir am 11.11. bei meinem Bruder in Antonsthal mit der Schneefräse alle Wege um sein Haus herum vom nassen und schweren Schnee befreien mußten. Schnee gab es in der vergangenen Jahren schon einige Male vorzeitig, nicht nur 2012. 

Mit einem Klick auf das gewünschte Bild mittels der rechten Maustaste (Menue: Link im neuen Fenster öffnen) sind alle Themen in der Vergrößerung sichtbar.
 

Herbst 2012, Radebeul (Ende Oktober 2012)



Herbst 2011, Königsbrück  (Ende Oktober 2011)




Herbst 2010, Dresden (Ende Oktober 2010)



Herbst 2009, Lieske  (Ende Oktober 2009)



Herbst 2008, Jonsdorf  (Ende Oktober 2008)


Herbst 2007, Antonsthal (Mitte November 2007)



Herbst 2006, Königsbach (Ende Oktober 2006)



Herbst 2005, Wien (Mitte November 2005)

 


Donnerstag, 1. November 2012

rot wie warm, blau wie kalt - mit dem November beginnt auch das Frösteln


Wenn es Beispiele für einen echten Novembertag bedarf, so nehmt den heutigen Donnerstag. Der Himmel blieb ganztags grau und verhangen. Unzählige Tropfen kalten Wassers fielen aus ihm herab.  Die Temperaturen erreichten nicht einmal die 5 Grad Grenze. Das Laub wird vom Regen matschig und verbreitet einen typisch fauligen Geruch. Spätestens jetzt kann man sich sicher sein, der goldene Herbst 2012 kommt nicht wieder. Ob mir die heute aufgezogenen Winterreifen auf diesem schlittrigen Laubbelag helfen können. Ganz gewiss nicht. Also langsam fahren.

Apropos langsam...... Langsam ziehen auch in die Fotomotive eher Erinnerungsbilder aus den farbigen Wochen davor ein, als dieses unschöne Novemberherbstmaschtgrau im Bilde festhalten zu wollen. Wie geht es nun weiter?

 
Während die Gartenzwerge, bei denen die solche ihr Eigentum nennen dürfen, in den Schuppenregalen zum Winterschlaf deponiert werden, warten auf den Dachböden in alten Schuhkartons auf weichem Papier gelagerte Räuchermänner, Bergmänner und Engelchen darauf, demnächst wieder geweckt zu werden. Bei uns beginnt das ganz traditionell einen Tag nach dem Totensonntag. Dann leuchten in den Fenstern und auf den Fensterbänken die allseits bekannten Schwibbogen der Dunkelheit des Abends entgegen. Am ersten Advent schiebt man in unserer Gegend die Weihnachtspyramide zum ersten Mal an, ja und dann steht bald der alte, rote Kerl vor der Tür.....


Vielleicht gelangt in so manchem Haushalt auch dieses nostalgische Gerät aus Gummi, aus Zinkblech, aus Kupfer oder aus Porzellan wieder zum Einsatz. Ich erinnere mich sehr gut an Ina's kleine Omi. Bei ihr daheim kam ein richtiger Ziegelstein in die Ofenröhre des alten Küchenherdes. Am Abend wickelte die kleine Omi ihren vorgewärmten Ziegel in Zeitungspapier und in das Leinentuch ein und legte diesen vor dem Schlafengehen in ihr Bett. Später löste das Kirschkernkissen solche Ziegel ab. Auch ein Kirschkernkissen findet sich in unserem Haushalt wieder.




Vorsorglich stellte ich heute an unser Gartentor zwei Schneeschieber auf und eine Schaufel. Der frühe Schnee in dieser Woche zeigte uns deutlich, wie schnell es mit der weißen Pracht gehen kann. Dann müssen wir erst eine ganze Menge Schnee bewegen, bevor wir anschließend das Gartentor bewegen können.
Nun kommt auch bald wieder ein Wintersportgerät aus der Ecke hervor, dass seit dem Januar auf den nächsten Einsatz warten musste. Der Schlitten!  Oh was haben wir als Kinder alles damit angestellt. Einzeln gefahren oder als lange Kette miteinander verbunden, rasten wir die Berge hinunter und die Fußwege entlang. Welch ein Genuß auf dem Bob eines Schulfreundes am roten Metalllenkrad sitzend, zu dritt oder zu viert allen anderen Schlitten davon zu fahren. Heute geht es bedeutent ruhiger zu und im Februar können wir dann vielleicht einen Schlitten durch den weißverschneiten Wald schieben. Wir besitzen zwar einen solchen noch nicht, aber beim Trödler steht ein richtig historisches Modell aus Holz abholbereit.

Schneemann bauen und Schneeballschlacht, Winter ist so schön,
hat geschneit die ganze Nacht, wir wollen rodeln gehen.............


Mittwoch, 31. Oktober 2012

in Bea's Wald gelesen und für diesen Herbst ausgeborgt

 
 
Ach könnte doch für diese Architektur zutreffen, was H. Hesse für das Leben feststellte:
 
"Wer Neugeburt will, muß zum Sterben bereit sein."
 
 

Gestorben ist das alte Bürgerhaus schon vor vielen Jahren, doch wird es noch einmal wiedergeboren werden?

 
 
 


 
Ist hier die Schule zu hause, in der der Herbst als bekannter Malermeister den Umgang mit den erdwarmen Farbtönen erlernte? Oder schrieb er darinnen die Noten für
seine schönste Herbstmelodien?

Samstag, 27. Oktober 2012

der Herbst legt eine kalte Pause ein

Der Herbst 2012 legt am 27. Oktober eine PAUSE ein und probiert schon einmal sein saisonelles Winterkleid an. Ganz dem aktuellen Modetrends angepaßt, zeigt er an diesem Tag seine Vorliebe für den transparenten Look. Die Fachwelt der Mode erkor auch den so bezeichneten NUDE LOOK als den neuen Mode Trend für das kommende Jahr aus, eben transparent - wie der erste Schnee heute.



der Herbst steht auf der Leiter und malt die Blätter an.....
Die Zeit der Gartenstühle ist beendet. Gestapelt warten sie in der Scheune darauf, ausgebessert, repariert oder mit einem neuen Farbanstrich versehen zu werden, damit sie im nächsten Sommer abemals vielen Gästen Ruhe bieten können.

Da hat es sich die Natur viel praktischer eingerichtet. Die neue Farbe fällt ganz einfach vom Himmel und dieses neutrale Weiß paßt zu fast allem. Auch deckt es unansehnliche Dinge schnell zu. Wenn jedoch im Frühjahr der Schnee wieder verschwindet, taucht all die liegengebliebene Arbeit wieder auf. Bei solch einem Anblick entweicht ein aus tiefster Seele kommendes wehmütiges --- Ooh je.





Morgenspaziergang mit der Kamera in der Hand durch den ersten Schnee des Jahrganges 2012,
also wenn so früh schon im Talkessel von Dresden Schnee liegt, wie sieht es dann erst
 in den Höhenlagen auf den Bergen aus.....


Dazu fällt mir einer der vielen Sinnsprüche meines alten Psycholehrers wieder ein: Ein fauler Kompromiss ist ein zeitlich verschobener Konflikt. Damit der nächste Frühling mit ganz wenigen Konflikten aufwarten kann, fahren wir morgen auf's Land, um die restlichen Arbeiten auf dem Grundstück zu erledigen. Vielleicht springt so ganz nebenbei noch das eine oder andere "Eisblumenfoto" heraus. Bis dahin wünsche ich, wünschen wir allen Besuchern ein schönes Wochenende.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Almabtrieb --- zu Besuch im Ziegendorf


Jedes Jahr und in jedem Herbst wiederholen sich verschiedene Höhepunkte. So auch der Geburtstag unserer lieben Grundstücksnachbarin Dora. Am Samstag ist es sogar der 75. gewesen und die Feier konnte sich sehen lassen.

In der Welt der ganz großen Berge im Süden Deutschlands wiederholt sich in jedem Herbst auch ein besonderes Ereignis, der Almabtrieb. Die ihren Sommer in einer Art Kururlaub auf den fetten Weiden verbringenden Kühe, kommen vor den ersten Frösten wieder in die heimischen Ställe der Täler. Wenn es an hohen Bergen fehlt und die Tiere minimal kleiner sind, dann fallen die Almabtriebe auch etwas bescheidener aus. Unglaublich, die Bäuerin wollte nicht aufs Foto. Die Meinung der beiden Ziegen scheint auch ihre eigene Sprache zu sprechen, sie zeigen mir bedeutungsvoll ihr Hinterteil.
Schöne Aussichten:


 
 
 
Ob sich der kleine, schwarze Kerl mit den beiden Antennen am Kopf auch auf dem Almabtrieb befindet?
Schöne Ansichten:
 
 
 
Na denn, auf geht es in die neue Woche mit neuen herbstlichen Höhepunkten.

Freitag, 28. September 2012

mit dem Fahrrad durch den Herbst

Das neue Wochenende beginnt gerade wieder und die Erlebnisse der vorangegangenen Wochenenden sind noch nicht einmal komplett fototechnisch bearbeitet. Auf eure Kommentare hin zum Beitrag DER SOMMER IST GEGANGEN versprach ich, weitere Fotos von der Begegnung mit den historischen Fahrrädern zu zeigen.


Also, steigt ganz einfach mit diesem Radler auf......
 
und sofort geht es los,
im Sattel durch den Herbst 2012.
 
 
Bei der Tour mit diesem Gefährt solltet ihr euch darauf einstellen, von anderen Radlern auch überholt zu werden.....
 
 
 
 
 
 
In der eigenen Klasse ist das Hochrad sehr souverän.....
 
 
 
 
 
 
Bea und Birgitt schrieben davon, dass sie schon immer davon träumten (oder so ähnlich), mit einem historischen Hochrad die Welt erkunden zu wollen. Im Dresdner Hofstall ludt der Verein "Fahrrad Veteranen und Freunde, Dresden" zu einer solchen Schnuppertour ein. Die unterschiedlichsten Modelle konnten unter Anleitung gefahren werden.
 

Irgendwie erinnert mich das Bild an die eigene Kindheit, als ich selbst das Fahrradfahren lernte und der Vater auf den ersten Metern neben dem Rad herlief.




Gegen die Angst umzufallen, haben die Konstrukteure bereits damals die Räder einfach nebeneinander angeordnet, den Sattel an bekannter Stelle angebracht und als Drehtlager zwei Kurbeln montiert. Heute erfüllen Stützräder diese Funktion.

 
 
 
 
 
 
 
 
Lust auf Fahrrad bekommen? Dann einfach den Drahtesel vom Speicher holen, die Spinnweben beseitigen, das Ölkännchen ansetzen, Luftdruck prüfen und Fahrradtour aussuchen. Das angesagte Wetter verspricht viel Freude dabei. Wer weiß, wie oft sich diese Gelegenheit in diesem Herbst noch bietet?
 

 

Donnerstag, 27. September 2012

Tunnelblick

Der heutige Titel "TUNNELBLICK"  ist nicht das logische Ergebnis aus unserem Besuch des Weinberges in Radebeul am Wochenende, wahrlich nicht.
:-))


Zum Beitrag mit den Meißner Impressionen gehören noch (und sie sind als Ergänzung gedacht) verschiedene:
* Blicke,
* Durchblicke und
* Ausblicke.
Man könnte beim Betrachten wirklich zur Meinung gelangen, hier handelt es sich um Tunnelblicke. Sie wurden nicht vom frischen Federweiser oder anderen "Getränken" ausgelöst. Wir haben einfach nur ein wenig "durchgeblickt".








und was ist sonst noch los am 27. September? Bei Robert im Athen-blog las ich, dass der 27. September der Welttourismustag ist. Klar und Smilla geht auf Reisen, typisch.....    ;-)

Mittwoch, 26. September 2012

Bacchus und Pöppelmann, eine tolle Symbiose am Weinhang

 
 Bevor man diesen Weg zurück nach Radebeul gehen darf........
 
 
 
 
 
.... muss zunächst den Gipfel erklommen werden. 1747 - 1750 erbaute man nach Entwürfen von Pöppelmann diesen stufenreichen "Himmelspfad" und nannte ihn wegen des markanten Gebäudes am Ende des Aufstiegs die Spitzhaustreppe.

 
 
 
 
 
 
Der Aufstieg lohnt sich, zweifelsohne. Neben der sportlichen Betätigung des Treppensteigens bietet sich nach der erklommene Höhe ein eindrucksvoller Blick ins Elbtal. Wer ausreichend Zeit mitbringt, kann im Weinberg sitzend oder auf einer Bank am Turm sitzend oder an einem Tisch auf der Terasse des Restaurants Spitzhaus das Spiel mit dem Licht verfolgen, sehen wie sich mit der wandernden Sonne das Tal verändert.

 
 
 
 
 
Im Vordergrund die von uns "erprobte" Besenwirtschaft mit dem Ausschank des köstlichen, roten Traubensaftes.
 




Keine Angst, wenn jemandem die Puste unterwegs ausgeht oder die Knie bei der ungewohnten empor Steigerei auf den Stufen zittern, dann stehen immer wieder verschiedenste Bänke zur Rast bereit. Wer Glück hat, schwatzt mit dem Winzer über die Erwartungen zum Jahrgang 2012 und verkostet die eine oder andere Weinbeere.

 
 
 



Wie dieser Fund zwischen den Rebstöcken beweist, kommen hier oben nicht nur Weinbeeren zur Verkostung.





Hauptsache die "Verkoster" sind noch in der Lage gewesen, den Weg aus diesem Labyrint der Rebstöcke und Terassen zu finden. Spätestens bei der Lese der Beeren für den Eiswein können die personellen Reste dieses Gelages gefunden werden. Ihr Leergut blieb unschöner Weise einfach liegen.






Mhm, ist das nicht lecker.......




 

Mhm, und die erst.......
 



 


........ und nun ist Schluß mit der Schlemmerei. (Zumindest für heute)
:-))