blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Posts mit dem Label Fotos Sommer 2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 14. Juli 2014

früher bauten die Ostsee Urlauber Sandburgen am Strand....


Nun sind sie auch an der Ostsee angekommen, Gebilde unterschiedlicher Größe aus Stein. Steinhaufen werden sie genannt, Steinpyramiden oder Steinmännchen, je nachdem in welchem Land sie errichtet werden. Doch zunächst sahen wir nur Steine....


Steine....


Steine....



und weitere Steine.


Wir wollten vom Parkplatz am Museumsschiff Luise in Göhren aus das Nordperd umwandern, das ist zumindest die Grundidee gewesen. Viel später werden wir kurz vor dem Ziel erschöpft aufgeben. Doch zuvor erreichte Ina die ersten, markanten Steingebilde am Ufer.


Ostsee Urlauber bauten diese Steinsäulen ans Ufer....


 ... und auch ins Uferwasser der Ostsee.


Scheinbar instabil trotzen sie dem Wind, dem Wasser, der Brandung.


Noch einmal schauten wir zurück und erfreuten uns am steinernen Anblick.
Später sollten sie uns immer wieder begegnen, sogar am Königsstuhl und in den Feuersteinfeldern.



die schönste Zeit des Jahres ist vorbei, leider



Leider endete am Sonntag für uns beide die schönste Zeit des Jahres. Aus und vorbei? Nicht ganz, denn in den Fotos leben die Erinnerungen weiter. Wer jetzt glaubt, ich schreibe über den Fußball, der irrt sich. Ich meine unseren Urlaub, der Sommerurlaub 2014 ist nun Geschichte. Die vergangene Woche verbrachten wir noch auf dem Lande und aus diesem Grunde (oder ist es der langsame Internetanschluss?) konnte ich nicht auf eure Beiträge eingehen bzw. kommentieren. Jetzt wird alles wieder wie vorher. Wirklich?

Kurz vor unserer Abfahrt besuchte uns Fynn noch einmal. Fynn ist der Sohn unseres Gärtnernachbarn Martin. Er hatte zwei Überraschungen für uns parat:


Erstens war für ihn schon zu dieser frühen Abendstunde klar, wofür die Erwachsenen noch weitere 7 Stunden benötigen werden . Deutschland wird wieder Fußballweltmeister.

Die zweite Überraschung füllte seine rote Kinderschubkarre komplett aus. Aus der eigenen Ernte des Papas brachte er zum Abschied Zucchinis, Petersilie, rote Bete und einen riesengroßen Fenchel für uns herüber. Auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür.

Am Abend aßen wir unsere ersten, eigenen und frisch geernteten Kartoffeln. Leider gibt es fußballbedingt keine Fotos davon. Aber sie schmeckten köstlich, mhm, soviel möchte ich verraten.

In der nächsten Woche blühen unsere ersten Dahlien auf. Im Herbst des letzten Jahres berichtete ich schon einmal von diesen Dahlien. (wer neugierig ist, kann hier anklicken) Nun kommen die Blüten aus dem eigenen Garten hinzu und wir zwei sind sehr gespannt, wie die Blumen, auf unserem mageren Boden gewachsen, aussehen werden.



Doch in den Tagen davor zeige ich noch einige Impressionen von der Insel Rügen, ihren Menschen, ihrer Natur und unseren Eindrücken davon.
Euch allen eine schöne Woche.

Freitag, 11. Juli 2014

Meer - Boote - Schiffe und Namen


Schiffe und Boote gehören  für mich zum Meer dazu wie das Salzwasser und die Möwen.
Bekanntlich gibt man auch diesen kleinen und großen Wasserfahrzeugen Namen.
Ähnlich wie bei uns Menschen passieren dabei auch "Unfälle".
Doch schaut und lest selbst:






Wir wünschen euch, gleich ob daheim oder in Urlaub sich befindend , ein schönes Wochenende mit feinstem Kaffee am Morgen und Marmeladenbrote statt Marmeladenboote.


Donnerstag, 10. Juli 2014

die schönsten Hinweisschilder für Touristen an der Ostsee


Wenn ihr am Ende dieses Beitrages auch sagen werdet: REIZENDE BILDER,
dann würde ich mich sehr darüber freuen.....

im Hafen von Stralsund

Bestimmte Wahrheiten sind unschlagbar.

so wirbt das Café im Rügener Spielzeug- und Puppenmuseum von Putbus


Wanderer kommst du nach Middelhagen, dann besuche unbedingt den Froschkönig. Das Haus Zum Froschkönig wirbt nicht nur unübersehbar,
sondern es hält auch sein Versprechen. Später gibt es noch mehr von diesem Besuch zu lesen und zu sehen.

einen Rügenurlaub ohne Froschkönig sollte es nicht geben

Hierzu ist kein weiterer Kommentar notwendig....

in den Straßen von Stralsund


 .... und auch ein Stück von der guten, alten DDR fanden wir an einem neu gebauten Haus in Middelhagen, die Aktion "Schöner unsere Städte und Gemeinden - MACH MIT" lebt.






Mittwoch, 9. Juli 2014

Regen, Regen stört uns nicht, fällt er uns auch ins Gesicht.....


In Prora gelang uns dieses Foto,
das herauf ziehende Gewitter,
der Regen in der Ferne,
der Wind in der Nähe
und
am Ende bekamen wir keinen einzigen Tropfen ab,
dafür hatten wir den gesamten Strand für uns alleine.


Der trockene Blick vom Kreidefelsen Königsstuhl in Stubbenkammer erforderte die Regenjacke und 
Ina zog vorsichtshalber noch ihre Regenstiefelchen an.


Dafür spülte der warme und heftige Regen das alte Kopfsteinpflaster in den Dörfern reihum blitzeblank.



Regen, Regen stört uns nicht,
tropft er uns auch ins Gesicht....


Brunnenfiguren im Kurpark des Ostseebads Binz



Dienstag, 8. Juli 2014

es regnet, als will da jemand das Meer überlaufen lassen


Diesen Regenguß erlebten wir vom Hotel aus, welches wir gerade noch so trockenen Fusses erreichten.
Es goß wie aus Kannen.....


 ... und wir hatten nichts besseres zu tun ...


... als die Kamera zu zücken ....


.... und einen Familienwettbewerb zum schönsten Regentropfenfoto zu veranstalten ...


Dieser Blick bot sich uns vom Bett des Schlafzimmers im Hotel aus.



Später fing Ina die beiden Regenbogen oben von "unserer Terrasse" aus ein.



An diesem Tag wussten wir noch nichts davon, dass es auch mal stürmisch werden sollte.



Montag, 7. Juli 2014

die Sehnsucht nach dem Meer



Wer nimmt heute mit uns beiden Platz auf dieser Bank am Ufer der Ostsee?
Der Blick ist so verlockend, die Wolkenbildung so einladend und noch herrscht relative Ruhe im Ort.



Der Mohn tritt in seine nächste Phase ein und wir denken bei jedem Segelboot am Horizont,
Antje und Frank legen gleich an.



Ina wartet geduldig in der Sonne auf mich, bis das der letzte Film belichtet ist.....



..... und wenn Ina die Kamera in ihre Hände bekommt, entstehen solche sehenswerten Fotos.



Kann man diese Einladung zu einer Pause bei Kaffee und Kuchen ausschlagen?
Wir konnten es nicht, auch wenn wir kaum guten Kaffee serviert bekamen.



Wir sitzen im Schatten der alten Kastanien und sinnieren darüber, wie es hier im Winter aussehen muss.
Wenn richtig tiefe Minustemperaturen herrschen, die Stürme das Meer aufpeitschen und sich dadurch wilde Eisgestalten bilden,
dann wollen wir wiederkommen.



himmelblaue Aus- und Einblicke



Den Sommer erlebten wir an der Ostsee wunderbar und sehr vielfältig,
denn es schien in unserer Zeit nicht nur die Sonne, auch der Regen ist am Meer sehr schön.





die Sehnsucht nach dem Meer
(nach Saint-Exupéry)

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommel nicht Menschen zusammen,
um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach weiten, endlosen Meer.

Sonntag, 6. Juli 2014

der Sommer meint es sehr gut mit uns


Mitten im Frühstück auf der Terasse stellten wir fest, dieser Sonntag wird noch viel wärmer werden im Vergleich mit all den Tage zuvor. Die Meteorologen versprachen für Samstag und Sonntag Regen und Abkühlung. Bei uns ist davon nichts angekommen und so reisen unsere Gedanken schwitzend wieder zurück auf die Insel Rügen und wir wünschen uns etwas von dem meersalzwürzigen, auflandigen Wind hierher. HALLO, sie da, wir hätten sehr gerne zwei eisgekühlte Getränke.....



Er hat uns nicht hören können, die Brandung der Wellen verschluckt unseren Ruf und die Schreie der zahlreichen Möwen.
Ihnen scheint der heiße Sand nichts auszumachen.




Uns schon mehr und deshalb laufen wir schnellen Schritts über den heißen Sand hinab ans Wasser.



Kleine und größere Feuersteine stören uns nicht, nur die zerbrochenen Muscheln etwas. Dieses Malheur hingegen ist ein "hausgmachtes".
:)




Welche Welle würdet ihr euch für das schnelle Eintauchen aussuchen, diese hier bei Prora?


Oder wie gefällt euch diese?


Urlaubsszenerie die die Entscheidung zwischen Harz und Ostsee erleichtern soll.



 Zwischenzeitlich sollte sich das Wasser der Ostsee weiter erwärmt haben. Schließlich zeigt das Thermometer täglich knapp an die oder über 30 Grad an.



..... und da nähert sich auch schon der nächste Lieferant mit Eis, Wasser und lauter Musik ....




Samstag, 5. Juli 2014

ein Segler mit Geschichte, die Gorch Fock


Am letzten Tag unseres Urlaubs verließen wir die Ostseeinsel Rügen und wir beschlossen kurzerhand der Hansestadt Stralsund noch einen Besuch abzustatten. Schnell fanden wir mitten in der Stadt einen Parkplatz. Dann eilten wir fast magisch angezogen hin zum Hafen. Dort entdeckten wir sofort das an der Hafenbrücke ankernde Segelschulschiff Gorch Fock. Dieser fotografischen Verlockung konnte ich nicht wiederstehen.

82 Meter lang, größte Masthöhe 42 Meter, 1797 qm Segelfläche, Wasserverdrängung 1534 Tonnen


Bis 1945 lag die Gorch Fock als Segelschulschiff der Reichsmarine im Hafen von Stralsund. Danach fuhr das Schiff unter dem Namen TOWARISCHTSCH für die damalige Sowjetunion. 2003 führte man das Segelschiff nach Deutschland zurück. Seit dem müht man sich darum, das Schiff wieder seetüchtig zu machen. Stralsund wurde wieder zum Heimathafen des alten Schiffs.



Das 1933 in der Blohm und Voss Werft gebaute Segelschulschiff an seinem alten und neuen Liegeplatz in Stralsund.



Im Augenblick kann man das Segelschiff besichtigen, an Bord private Feiern gestalten, den maritimen Rahmen für eine zünftige Hochzeit mieten oder an einem Rigg Training teilzunehmen. Dabei erlernen die Interessierten das Aufentern und das Segelsetzen auf einem so großen Schiff.



Erst auf dem zweiten Blick entdeckte ich den Schriftzug des früheren Schiffnamens an der Bordwand während seiner Nutzung in der Sowjetunion "TOWARISCHTSCH" = "GENOSSE"

товарищ - wer genau hinschaut, erkennt noch die kyrillischen Buchstaben

Vielleicht gelingt es den Eignern des Schiffes eines Tages doch noch, diesen historischen Dreimastsegler unter Segel in den Wind zu stellen.



Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.