blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

Dienstag, 11. Juni 2013

Nostalgie pur

 
Eine neue Rose zog ein:
 
Geht es euch auch so, wir können nicht an blühenden Rosen vorbei gehen, ohne daran zu riechen. Oftmals verspüren wir eine herbe Enttäuschung. So viele schön blühende Rosensorten sind duftlos. Beim Kauf eines neuen Rosenstockes, Ina kauft zu jedem Hochzeitstag einen weiteren Rosenstock, spielt der Duft eine wesentliche Rolle. Doch es ist nicht gerade leicht, diesem Anspruch zu genügen.
Am Freitag wollten ich nur ein Paar Schraubzwingen einkaufen. Männer kaufen so ein: sie wissen was sie wollen, holen das gewünschte Objekt, bezahlen es an der Kasse und weiter geht's schon. Frauen verhalten sich da etwas anders. Ina spazierte in die Gartenabteilung hinein und verweilte bei den Blumen, Stauden, Gräsern, Stöcken. Dann zeigte sie mir diese Rose und das Besondere an ihr war der kräftig aromatisch-süße Duft. Obwohl gerade erst ausgestellt, standen nur drei Rosenstöcke zur Auswahl. Für diese hier entschieden wir uns und wenn ihr mit eurer Nase ganz nahe an den Monitor heran geht, spürt ihr noch etwas von diesem feinen Duft.........
 
 
Nostalgie Rose
 


Sonntag, 9. Juni 2013

das Krümelmonster von der Sesamstraße


Das Krümelmonster von der Sesamstraße war am Wochenende in der Gartenkolonie nebenan zu Gast. Leider drückte es beide Augen zu, als ich abdrückte. Die reinste Drückebergerei ist das gewesen.......


Allium Christophii - Sternkugellauch


das Krümelmonster von der Sesamstraße

 

Samstag, 8. Juni 2013

Dresden nach der Flut 2013

Dresden und das Wasser, ja das ist eine eigene Geschichte. Gerade fällt der nächste Regen bei 25 Grad in riesengroßen Tropfen und in Strömen vom Himmel. So sagte es der Wetterbericht auch voraus. Dazu zeigen sich heftige Blitze und diese werden von tiefen Grollen begleitet. Gestern sah das bei uns mit dem Wasser noch anders aus, auch wenn es dabei tüchtig spritzte:

Frau Amsel nimmt ein Bad, baden mit Badusan, Badusan, Badusan......



Fertig!



Für die Besucher und Gäste der Stadt ist es schon fast so, wie an den Tagen vor der Flut. Herzlich grüßt sie ein alter Schriftzug von einem alten Plattenbau herab.



Die alten Springbrunnen der Stadt fließen schon wieder oder weiter.

Detailfoto am Dresdner Zwinger

Der Zwinger, ein Wahrzeichen der Stadt Dresden, ist geöffnet und die Besucher strömen hinein.

Der Dresdner Zwinger am 6. Juni 2013 noch während des Hochwassers


Einheimische, Zugereiste, Besucher und Gäste halten mit ihren Kameras den sinkenden Wasserstand von der Augustusbrücke aus fest.

Augustusbrücke mit dem Blick flussabwärts


Auf dem Theaterkahn Dresden befindet sich ein Anzeige, die jeden Tag den Wasserstand der Elbe anzeigt. Am Mittag des 08. Juni 2013 beträgt der Pegelstand der Elbe "nur noch" 7,83 m. Für Dresden und Umgebung ist nun die größte Gefahr vorbei.

Das Theater auf der Elbe zeigt, wo es lang geht.


Dennoch beobachtet man an vielen Stellen und von vielen Stellen den Fluß, An dieser Stelle hat......

Blick in die Elbe von der Terrasse am Italienischen Dörfchen
 
..... die Elbe nach meiner persönlichen Einschätzung im Vergleich zum normalen Pegelstand die dreifache Breite eingenommen.

Blick von der Augustusbrücke flussaufwärts mit einem Stück "Canaletto Blick" am rechten Bildrand
 
Blick von der Augustusbrücke flussaufwärts mit dem Finanzministerium in der Bildmitte
 
Blick von der Augustusbrücke flussabwärts
 
 
Diese Skulptur erinnert an die schwere Flut von 2002 und makabererweise fließt im Hintergrund das Hochwasser Dresden 2013 vorbei.

 

Na gut, so viel für heute an Informationen von Dresden mit dem Ausblick, dass sich die Lage stündlich verbessert. Sicherlich ist das kein Trost für all die Menschen, auf die diese Welle noch zuläuft.

 
 
Am Beginn des Beitrages schrieb ich von Dresden und dem Wasser. Auch solche Bilder gab es heute zu sehen, Linda`s Junggesellinnenabschied am Elbufer mit Mineralwasser. Ich sagte ja, für Außenstehende ist es ein Dresden Besuch (fast) wie vor dem Hochwasser....
 
 


Freitag, 7. Juni 2013

kulinarisches blog Frühsommer Potpourrie 2013

Mein heutiges Potpourrie ist eine Sammlung an Themen und Fotos, die ich zumeist durch andere blog Beiträge aufgegriffen und umgesetzt habe. An erster Stelle stehen verschiedene kulinarische Genüsse und deren Versuche, über die ich schreiben möchte. Nicht für jede Geschichte finde ich noch den dazugehörigen Autor. Wenn sich jemand ungenannt fühlt oder mit einer Verbesserung beitragen möchte, der schreibe ganz einfach darauf los. Ich freue mich darüber.


Schnitzeltag
Im blog Beitrag der Smilla Kochmuse Ilse  aus dem 356 Tage.blog, las ich von einem Schnitzelrezept. Nur das links und rechts zwischen der Panade kein Stück Schwein, Pute oder Kalb lag, sondern eine Scheibe des guten alten, deutschen Sellerie. Das probierte ich zwischenzeitlich mehrmals aus und mir mundete es vortrefflich, Ina nicht so sehr. Leider habe ich kein Foto geschossen, sondern das Essen genossen.


Schwäbische Süßspeise
Der Fliegenpilzle-blog ist kein Anlaufpunkt für die Pilzberatung und ist auch kein Küchenblog mit der Spezialisierungsrichtung Pilzgerichte, nein, es ist in der Hauptsache ein Näh, Strick und Häkel blog. Zwischen ihre "Nadelarbeiten" platziert Sandra auch schöne Rezepte. Zuletzt veröffentlichte sie die Herstellungsanleitung für das schwäbische Gericht "Pfitzauf", dass ich ganz rasch nachmachte. Die Anleitung dafür findet ihr hier: das Pfitzaufrezept 

Aus der Form entnommen, servierten wir die kleinen Küchle auf einem Teller mit Schlagsahne und
drei verschiedenen Marmeladen:
Heidelbeer-, Preiselbeer- und Aprikosenmarmelade

Unserem Montagsabendgast Felix schmeckte das neue Gericht so gut, dass es für seinen nächsten Besuch schon fest auf der Speisekarte verankert wurde. Nur zwei Wünsche sind noch zu beachten, die Küchle etwas kleiner zu machen und ein paar mehr davon anzufertigen. Einen Guten. ;-)


Fliederduft in Gläsern und Flaschen
Wer so wie wir im letzten Jahr die Fliederblüte verpasste, kann nun mit dem Holunder die Blütengelee- und Blütensirupherstellung weiterführen. Wir haben den Gelee vom Edelflieder ganz klassisch angefertigt. Den Sirup kochten wir am Ende mit allen Inhaltsstoffen noch einmal auf und füllten ihn in Flaschen ab. Damit hält sich einfach länger. Die bisher damit Beschenkten, äußerten sich lobend über den eingefangenen Geschmack.

zwei Flaschen mit Fliederblütensirup und ein Mustergläschen mit Fliederblütengelee, mhm

 
 
 
Holunderblütengeschmack
Gestern gab es das erste Mal in dieser Saison Holunderdolden in Eierkuchenteig getaucht und ausgebacken. Die Blüten sind so frisch und noch vollkommen frei von Ungeziefer, so dass mit einem Abspülen der Dolden alle Vorbereitungen erledigt sind. Dann holte ich frische Salbeiblätter aus dem Kräutergarten, spülte die Blätter mit Stiel ab, tauchte sie ebenfalls in den glatten Teig und anschließend ging es wie mit den Holunderdolden ab in das Gefäß mit heißen und reichlichem Öl. Das schmeckte uns fast noch besser wie die einfach panierten Salbeiblätter, die auch in Öl ausgebacken werden. Wer es mag, kann es einmal probieren.


 
mit Stiel abschneiden, in einer Wasserschüssel ausschwenken, auf Krepppapier trocknen,
in Eierkuchenteig satt eintauchen, Dolde teigumhüllt im heißen Öl goldgelb ausbacken, fertig, mhm



Osterbrot mit Schinken
Dann fand ich noch ein schnelles Rezept mit "Wirkung" bei Gerlinde in ihrem Landgeflüster blog. Das Osterbrot mit Schinken besticht durch seine Einfachheit und damit mit seiner Schnelligkeit bei der Zubereitung. Wer nun wissen möchte, wie es geht, der muss  HIER anklicken. Selbstverständlich findet ihr auch noch dutzende Rezepte mit Fotos zur österreichischen Küche in diesem blog.


MAGGI ist out
Uschi begeisterte mich in ihrem Hutliebhaberin.blog mit dem Thema "aber so was von Lecker und ohne Chemie. In diesem Beitrag erklärt sie die Herstellung einer Gemüsewürze, die gleich einer Paste dem jeweiligen Gericht  beigemengt wird, um das Aroma zu verstärken oder ein gewünschtes Aroma zu erzielen. Da die Mengenangaben fehlten und ich mir keine Zeit gab zum Nachfragen, gehe ich davon aus, dass man sich auf die folgenden Hauptbestandteile konzentrieren und damit variieren kann.
* verschiedene Gemüsesorten zerkleinern und köcheln (Sellerie, Möhren, Zwiebeln, Tomaten,
   Knoblauch, Zucchini),
* Kräuter wie Rosmarin, Basilikum, Petersilie und Salbei,
* grobkörniges Salz,
* Olivenöl,
* trockener Weißwein,
* geriebener Parmesankäse.
 
bei dieser Charge habe ich nicht so viele Tomaten untergemengt, damit es nicht zu flüssig wird, bei einem weiteren
Versuch kommen viel mehr Tomaten hinein
 


Das der restliche Wein nicht unbedingt ausgetrunken werden muss, sondern, dass man daraus einen feinen Weingelee herstellen kann, erfährt dann noch so nebenbei.


Smilla bäckt nicht nur Baguetten
Bei Smilla in ihrem Allerlei.blog findet man die bunte Welt des französischen Landlebens wieder. So kann der Besucher miterleben, wie gesunde Tiere aufwachsen, was alles aus Milch von Kühen, Schafen und Ziegen variantenreich gestaltet wird. Der Besucher erfährt kleine Geschichten über die Ergebnisse französische Bäckermeisterkunst und über Hausfrauenkönnen am Backherd. Samstags besucht man Brigitte zu ihrer legendären Baguette Show. Heute beziehe ich mich heute auf ein Brotbackrezept von ihr, dass ich schon längst einmal ausprobiert haben wollte. Smilla bäckt alle ihre Brote in einem Topf. Nun muss es passieren, sonst bleibt dieser Topf im Foto auch weiterhin leer. Brotlose Kunst nennt man so etwas, oder?

heute back ich, morgen brau ich und übermorgen hole ich der Königin ihr Kind......
 
 
Bei Smilla ist unter dem Deckel ein schönes Brot zu finden, bei mir dauert es noch etwas. Aber dann heben wir den Vorhang.......
 
   ;-)
 


Donnerstag, 6. Juni 2013

Pilzschwemme (die Vorausgesagte)

Ist die Erde wirklich rund oder doch nur eine Scheibe. Man weiß ja nie, es wird so viel berichtet und in den Medien so viel gelogen. Manchmal könnte man schon vom Glauben abfallen. Noch am Samstag informierte die regionale Tageszeitung in einem Beitrag darüber, dass die innere Uhr der Pilze vollkommen durcheinander geraden sei und für die Pilze jetzt schon Herbst ist. Dann wurden die Pilzarten aufgeführt, die schon wachsen und es folgte eine Prognose für eine Pilzart (die Steinpilze) und für eine Pilzschwemme über die folgenden 3 Wochen, wie es sie nur alle 15 Jahre geben soll. Deshalb zog es mich am Dienstag in den Wald.......
VORHER FOTO:  mit leerem Weidenkorb, Pilzbürste und Messer
NACHHER FOTO:  mit noch immer leerem Weidenkorb, Pilzbürste und Messer



Resümee - Ich fand am Dienstag dem 04.06.2013 an meinen Pilzstellen (und daneben) nicht einen einzigen Pilz. Es standen nicht einmal giftige Pilze im Wald, oder solche Pilzarten, die ich selbst nicht nehme. Da fragt man sich doch, welche Beweggründe gibt es dafür, einen solchen Beitrag in die Wochenendausgabe der Tageszeitung zu setzen?

Ein kleiner Lichtblick hellte mir den Himmel dann doch noch auf, ein klitzekleiner, schön gelber.....


An einer Stelle in "meinem Pilzwald" fand ich zwei Handteller große "Nester", aus denen in ca. 14 Tagen erntebare, schöne, gelbe, duftende, strahlende, wohlschmeckende Pfifferlinge werden könnten. Unser Waldreporter vor Ort berichtet fortlaufend darüber.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Wetterspruch für den Juni

 
Wetterspruch am 05.06.2013: "Im Juni bleibt man gerne stehn, um nach Regen auszusehen."
 
 
Seit gestern Nachmittag scheint die Sonne wieder. Blauer Himmel und viiiiiiel wärmere Temperaturen. Für alle die, die nicht vom Hochwasser und seinen Schäden betroffen sind, wird es ein richtig schöner Frühsommertag.
Von Regen, wie es oben im Wetterspruch von heute aus dem Bauernregeln.net steht, mag im Augenblick niemand mehr etwas hören.
 
 
Doch schon kommt eine weitere Gefahr daher, mit Autos, mit Bussen, mit der Straßenbahn, mit dem Moped, auf dem Rad oder zu Fuß, es sind die
 
HOCHWASSERTOURISTEN!
 
 
Mäh!
 
 
(Hochwassertouristen sind für mich die Menschen, die mit ihren Fahrzeugen wild Rettungswege zuparken oder den Rettungskräften im Wege stehen, statt mit Hand anzulegen und selbst zu helfen, dafür auf spektakuläre Fotos hoffen, die sich anschließend versilbern lassen.)


Dienstag, 4. Juni 2013

2013 wird ein Rekordjahr für Pilzsammler! Wirklich?

Der Sommer 2013 konnte noch nicht richtig beginnen und schon jetzt wartet der Herbst 2013 mit einem Superlativ auf. Fachleute sollen jetzt schon ein Rekordjahr für Pilze verkünden, so schreibt es zumindest unsere Tageszeitung.
ein köstlicher Perlpilz mit Preiselbeeren

Nur alle 10 bis 15 Jahre tritt eine solche Pilzschwemme auf. Um diese Aussage zu untermauern, wird folgende Geschichte dargestellt:
Die biologische Uhr der Pilze geriet völlig durcheinander. Daran seien vor allem Kälte und Nässe schuld und deshalb sei für die Pilze jetzt auch schon Herbst.

auch Schnecken mögen den einmaligen Geschmack des Steinpilzes

Genaue Termine werden bereits mitgeteilt. Aktuell (wir haben Anfang Juni 2013) könnten in Wald und Flur die Ritterlinge und Rotkappen abgeschnitten werden. Für die nächsten Tage (zweite und dritte Juniwoche 2013) wird das Erscheinen der Steinpilze prognostiziert.
diese Marone ist etwas schüchtern, deshalb versteckt sie sich unter dem Gras



Die mykologische Vorausschau gipfelt in der Aussage, dass sich die 3 kommenden Wochen (also bis zum Beginn des Juli 2013) zur Hochsaison für Pilzsammler ausweiten werden. Ob das die Ärzte in den Krankenhäusern auch so positiv sehen? Ich meine doch nur, wegen der Verwechslungsgefahr und den Folgen eines falschen Genusses.....

ein Korb voller Steinpilze, so sollen in den nächsten Wochen viele Pilzkörbe gefüllt sein,
ob diese Prognose wirklich eintreffen wird?

PS: alle Fotos sind nicht in diesem Jahr entstanden.


Montag, 3. Juni 2013

Hochwassererinnerung Dresden 2002

 
In vielen Regionen Deutschlands bangen die Menschen in diesen Stunden vor dem Verlust ihres Eigentums durch die wilden Wassermassen oder haben bereits gegen die Kraft des Wassers verloren. Im Foto ist die Weißeritz zu sehen, der Bach, der 2002 zum reißenden Strom wurde und mit einer Flutwelle kilometerbreit in sein altes Flußbett drängend, den Dresdner Hauptbahnhof und die ganzen Gleisanlagen, anliegende Straßen, Häuser, Betriebe und Krankenhäuser überströmte. Als eine Erfahrung aus dem schlimmen Hochwasser, wurden die im Foto sichtbaren Brücken abgerissen, höher wieder neu aufgebaut und das Flußbett erhielt zusätzliche eine Art Rinne für das wenige, tägliche Wasser. An normalen Tagen fließt die Weißeritz brav und kaum zwei Meter breit in dieser neu gezogenen "Rinne" in Richtung Elbe. 
 
 
 
Noch ca. 1.000 Meter, dann ergießen sich die Wassermassen in die Elbe.
 
 
 
Es fehlen geschätzte drei Meter bis zum Überlaufen wie 2002...
 
 
 
Kurz bevor ich ins Auto stieg, begegnen mir diese beiden jungen Männer mit ihren Schwimmringen. Sie kamen just von einer "Badetour" aus diesem Wildwasserstrom zurück. Wenn man sich die trockenen Haare betrachtet, kann bei diesen Wildwassereigenschaften gar kein richtiger Kontakt mit dem Bachwasser zustande gekommen sein. Alles andere wäre grob fahrlässig gewesen. Doch die Show konnte ihnen keiner stehlen.
 

 


Sonntag, 2. Juni 2013

Was machten die Menschen damals ohne Handy?


Die Zeit ist so schnelllebig, so interaktiv, so jederzeit erreichbar geworden. Es gibt kaum noch private Momente, stets und überall ist das Handy dabei und der Rhythmus wird von den verschiedenen Klingeltönen aus diesen kleinen Telefoninos bestimmt. Fragt ihr euch auch hin und wieder, wie es ohne Handy gewesen ist? Ich mache das immer wieder einmal und dann beginnt eine Reise in die eigene Kindheit.

Das Telefon in der Hosentasche ist heute schon viel mehr als nur ein Apparat zum Telefonieren. Kalender, Wecker, Timer, Erinnerungsfunktion, Musikbox, Fotoapparat, Videokamera, Wetterbericht, Internet und elektronischer Merkzettel. Früher beschrieb man daheim bei uns einfach einen Zettel mit Bleistift, steckte diesen in die Hosentasche ein und erledigte seinen Einkauf. Als Kinder bekamen wir den Zettel in die Hand gedrückt und etwas Geld in die Tasche. Den Zettel gab ich in der HO über die Ladentheke hinweg der Verkäuferin und erhielt von ihr all die kleinen Dinge in das mitgebrachte Einkaufsnetz gelegt.
Oder am Küchenschrank hing ein Küchenhelfer, wie dieser auf dem Foto. Unterstützte er doch die Hausfrau dabei, nichts zu vergessen, schließlich sind die Wege früher länger gewesen und einen PKW hatte fast niemand vor der Haustür stehen.



Heute können wir im Supermarkt sogar mit dem Handy ins Internet gehen und noch vor Ort einen Preisvergleich anstellen, ob die Ware aus dem Angebot bei einem anderer Händler doch noch preiswerter verkauft wird. Dann setzen sich Leute ins Auto und fahren dahin, auch wenn durch die Fahrkosten der Cent-Vorteil schon wieder aufgefressen wird. Aber das Gefühl soll ja ein unglaublich Gutes sein, ich habe gewonnen, ich bin der Sieger. Denkste!



Samstag, 1. Juni 2013

heute ist meteorologischer Sommerbeginn und die Maßeinheit dafür lautet LITER


Es gibt einen meteorologischen Sommerbeginn und einen kalendarischen Sommerbeginn. Warum ist das so? Ließen sich die Meteorologen, wohl wissend wie oft sie sich in ihren Prognosen irren, damit ein ganz großes Hintertürchen offen, um noch einen Ersatztermin bei schlechtem Sommerstart zu haben? Diese Hintertür müsste in diesem Jahr so groß wie ein Scheunentor sein. Weshalb? Zur treffenden Beschreibung des meteorologischen Sommerbeginns 2013 muss man lediglich eine passende Maßeinheit suchen und finden. Diese lautet klipp und klar für mich alleine: 

LITER


In der Zwischenzeit machen wir uns Gedanken, braucht nun doch noch jeder ein Paar von diesen trendigen Gummistiefeln. Ohne viel Diskussion beantworteten wir uns diese Frage beim Marsch durch den Nachmittagsregen mit einem tiefen und lauten JA. Obwohl jeder von uns beiden sogar zwei Paar von diesen Bauer Lindemann Gummistiefeln im klassischen Lackschwarz und Mattschwarz besitzt, gehören demnächst noch ein Paar bunte Stiefel für die Stadt dazu. Vielleicht mit Schottenkaro oder mit einem anderen Motiv. Aber das Lotte-Gummistiefel-Motiv können wir garantiert nicht "toppen". Darauf soll es uns auch nicht ankommen. Das einzige Ziel lautet trockene Füße.


Kinder bekommen bei Regen Gummistiefel, Erwachsene nasse Füße

Am Samstagabend erlebten wir im Landfrauencafé Groß Neuendorf ca. 58 Gäste einer Jugendweihe Feier. Darunter befand sich auch ein strammes etwa 13 Jahre altes Mädchen im schulterfreien Sommerkleid. Der Hingucker sind ihre bunten Gummistiefel gewesen. Tapfer stapfte sie den ganzen Abend mit diesen Regenschuhen durch den trockenen Saal, bis. Ja bis die Disko die Musik zu spielen begann, da hatte sie dann plötzlich leichte, flache Segeltuchschuhchen an. In der Zeit davor galt der Spruch, wer schön sein will, muss leiden.
Wie ist das nun, um zu Ausgangspunkt Sommerbeginn zurück zu kehren, ja, wie ist das nun mit dem kommenden Sommer. Wer schön sein will muss leiden. Wenn der Sommer schön sein soll, da müssen wir leiden. Nur welche Leiden sind damit gemeint? Reichen die Leiden aus dem Frühling aus oder kommen neue Regenleiden hinzu? Oder ist vielleicht ein Sonnenbrand als Folge des intensiven Sommers gemeint. Egal was wird und wie es kommt, in 3 Monaten sind wir schlauer. 
Dann machen wir uns Gedanken, wie wir uns den Herbst schön oder schöner wünschen. Doch bis dahin sind (hoffentlich) noch ein paar wunderbar warme Sonnentage zu überstehen......


Da fällt mir ein, heute ist auch internationaler Kindertag, lieber Wettergott, wenigstens die Kinder haben sich schönes Wetter an diesem Tag verdient. Aber nix da, grau verhangener Himmel und Regentropfen. Aus diesem traurigen Anlass tragen wir heute unsere mattschwarzen, mindestens 30 Jahre alten Gummistiefel und besuchen trotzdem das Kinderfest auf dem Coseler Erlebnishof. Basta.

 

Freitag, 31. Mai 2013

lustige Beobachtungen entlang der Oder


Wie jeder auf dem Foto sehen kann, lebt im Brandenburgischen ein wehrhaft Völkchen, doppelt hält besser...



das sie nicht alle Tassen im Schrank haben, stimmt so nicht, sie werden viel lieber in die Hauswand eingemauert



dafür nimmt man es mit der Rechtschreibung nicht ganz so genau, lieber VOLVO sieh es nach



Schwenk die Nadel ist kein holländ. Coffee-Shop in Groß Neuendorf, hier wird statt dessen mobil tätowiert. Vielleicht entstehen so laufende Bilder?



... und wenn Schüler der dortigen Region im Kunstspeicher von Friedersdorf selbst Hand anlegen, dann kommt das dabei heraus, farbenfrohe Schmunzler.



 ... und wenn die Aquarellkünstler im Kunstspeicher ausstellen, dann gibt es schöne Bilder in DIN A4 und diese Preise zu bestaunen



... und sollte jemand nach all den Beobachtungen müde geworden sein, dann empfehle ich Kaffee oder Espresso:


"Ein Kaffeebild" - ist das so etwas wie ein Likörello von U. Lindenberg, nur diesmal mit unterschiedlich starkem Kaffee in den unterschiedlichen Brauntönen gemalt? Gibt es Aquarellkünstler unter den Mitguckern und Mitschreibern, die diese Frage erschöpfend beantworten können???


Donnerstag, 30. Mai 2013

Charlottes erster Zoo Besuch

 
 
Stimmt nicht ganz, Lotte ist nicht im Zoo gewesen, der "Zoo" ist zu ihr gekommen, bzw. ein Tier kam stellvertretend für alle zu ihr. Im Päckchen aus Frankreich traf Sophie ein. Darüber schrieb ich schon vor ein paar Tagen. Im Foto ist der erste Moment zu sehen, in dem sie heute die kleine Giraffe zum ersten Mal in den kleinen Händen hielt. Etwas später hellte sich der Blick noch auf, probierte Lotte den Geschmack aus, rieb mit den Ohren und den Hörnern über die Kiefer und lauschte ihrem Quietschen. Das bekam sie heute noch nicht allein hin. 


Opa sag, was soll ich noch machen, wie soll ich die Giraffe noch halten.....
 
Lotte sagt DANKE liebe Bea. Bei ihr ist Sophie in guten Händen.  :-)


im Schneckentempo hin zum Sommer



Wer es in diesen Tagen etwas wärmer möchte, muss nach Süden fliegen, ins Solarium gehen oder sich wie eine Wurst auf den Grill legen. Die Schnecke im Foto sitzt auf einer Art Rost und dennoch grillt man darauf kein Fleisch. Während unseres Besuches im Oderbruch begegnete uns im Ort Gussow die gar nicht so kleine  Schnecke. Bevor sie es sich auf unserer Motorhaube bequem machte und zwei Tage zubrachte, erlebte sie neben der Entdeckungsreise übers, unters und auf dem Auto eine Reise an verschiedene Orte des Oderbruchs.



Zuerst lernten wir uns auf dem Parkplatz vor dem Schloss Gussow-Platkow bei Seelow kennen. 



Während unseres Aufenthaltes im Schloss und Schlossgarten, zeigte sich die Damen von ihrer schönsten Seite und auch die ihres Hauses.





Am Sonntag dachten wir nicht mehr an die Schnecke. Erst auf einem Parkplatz nach ca. 200 km Fahrt, sahen wir die Hausträgerin wieder. Leider fanden wir sie nach Dresden zurück gekehrt nicht wieder.




Das Schneckenhaus Karl Mayer, 1836

Was stößt dein Fuß hier vor sich hin?
Was schätzet so gering dein Sinn?
Ein leeres Schneckenhaus im Gras!
Und doch – ein Lusthaus war auch das,
Als es noch wandelt‘ in der Au,
Umblitzt von aller Blumen Tau.
Verachte nie des Schöpfers Stempel,
Auch nicht am kleinen Schneckentempel!