blog Titelgedanken

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... mit mehr eigener Ruhe und großzügigerer Gelassenheit durch das ganze Jahr gehen.

meine Mitleser im Gras-Geflüster.blog

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beliebteste Post's der vergangenen 7 Tage

Dienstag, 27. November 2012

Geschichte in Bildern, Geschichte aus Bildern

Bevor es in den nächsten Tagen ins Genre der weihnachtlichen Motive hinein geht, möchte ich noch das Thema der alten Firmenschilder und alten Schriftzüge weiter fortsetzen. Die vergangenen beiden Tage hielten wir uns bei unser Tochter in Görlitz auf. Leider fand ich keine Zeit, in der Stadt Fotos anzufertigen. Doch bei jeder Fahrt durch die Straßen der Stadt mussten sich meine Mitfahrer anhören:
* och guck mal die alten Geschäfte ,
* hier muss ich unbedingt einmal fotografieren gehen,
* noch bevor alles renoviert wird.
Görlitz zeigte sich mir als Fotofundus ohne Ende und spätestens im nächsten Jahr werde ich diesen Schatz heben.

Nun zu den Fotos von heute:
In Kasernennähe der früheren Offiziershochschule in Zittau befindet sich diese alte Dienst- und Uniform Schneiderei. Doch dieser Schriftzug über der früheren Schneiderei in der Hochwaldstraße stammt noch aus der Kaiserzeit oder der Zeit danach. Später bot ein Gustav Hornauer in den gleichen Räumen Baumaterialien an, Granit und Sandstein. Damals bestand für die Stuck Arbeiten eine rege Nachfrage. Heute sind es nur noch alte Fotos.



 
Überbleibsel aus der Kaiserzeit?




Haustürenpotpourri auf der Hochwaldstraße




Jugendstil auf der Hochwaldstraße in Zittau


 

Sonntag, 25. November 2012

Ewigkeitssonntag

Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Er kann (aufgrund der fixen Lage des vierten Adventssonntages vor dem 25. Dezember) nur auf Termine vom 20. bis zum 26. November fallen. (Quelle: Wikipedia)


 
Bis zum vergangenen Jahr stellte dieser Totensonntag im eigenen Bewußtsein nur der Übergang in die Weihnachtszeit dar. Das änderte sich jedoch schnell und grundlegend.
Nach diesem Sonntag beginnt bei uns daheim die Einstimmung auf die kommenden Feiertage und das Weihnachtsfest. Wir wollen ab Montag die Nussknacker und Räuchermänner, in ihren kleinen und großen Schachteln schlafend, von der Bodenkammer herunter holen. Die kleinen, meist bunten  Kartonagen geben nach dem Öffnen die eingepackten Holzfiguren aus dem Erzgebirge frei. Nun befreien wir sie vom Staub und nach diesen Schritten nehmen sie für die nächsten Wochen ihren Platz in der Wohnung ein.
Seit Jahren schon nennen wir diese schöne Wiederbegegnung liebevoll das Wecken der Räuchermänner. Dann nimmt der erzgebirgische Schwibbogen mit den Bergmann- und Klöppelfraumotiven seinen Platz auf dem Fensterbrett ein. Die unterschiedlich großen Pyramiden schließen die etwas "staubige" Festlichkeit ab. Doch HALT, eine Sache fehlt noch. Es ist der Herrnhuter Stern der noch fehlt. Vorsichtig zusammengesetzt erhält er seinen gewohnten Platz zurück und er wird der Letzte sein, der im neuen Jahr zurück in die Verpackung wandert.
 
In dieser Zeit eröffnen die unterschiedlichen Weihnachtsmärkte in Dresden ihre Pforten. Vielleicht zeige ich in diesem Jahr einmal Fotos von den verschiedenen Weihanchtsmärkten Dresdens, wäre eine Idee, mal sehen........


 

Freitag, 23. November 2012

365 Tage später


.... es gibt Jahrestage, die werden (noch) nicht in Stein gemeiselt.



Unitas Fratrum - gefunden auf dem Friedhof der Herrnhuter Brüdergemeinde




 

Donnerstag, 22. November 2012

Bilder für Fotohungrige




Dieser Beitrag von heute richtet sich an viele Fotohungrige unter meinen Mitlesern im blog.
Zunächst, so glaube ich zumindest, erfreut sich Robert an den neuen Fotos mit dem (fast) heimatlichen Anblick. Er lebt schon viele Jahre in Griechenland und muss augenblicklich als DEUTSCHER Fotograf vor seinen griechischen Kollegen und den Menschen im Land ersatzweise für das gerate stehen, was die derzeitige Bundesregierung federführend in diesem Land betreibt.
Dann gibt es noch einen Robert. Der lebt nicht in Athen sondern in Schneeberg. Roberts Oberlausitz-blog ist so ein kleiner Geheimtipp, mein persönlicher Geheimtipp. Wer Interesse hat, schaut einfach einmal hinein. (hier anklicken) In seinem blog sind viele Fakten und sehenswerte Fotos zu den Umgebindehäusern in der Oberlausitz, dem angrenzenden böhmischen Gebiet und der Lausitz zu finden.
Auch für Bea in fernen Frankreich dürften die Fotos ein leichtes, heimatliches Flair verbreiten. Zeugen doch die Sandsteinfelsen im Hintergrund des ersten Bildes davon, dass der sächsiche Ort Sebnitz nicht weit davon entfernt sein kann.
Ich bin darauf gespannt, ob noch mehr meiner Mitleser berichten werden, dass ihnen diese Gegend und der zu sehende Baustil sehr vertraut vorkommt.
Begleitet mich nun nach Mezná (zu deutsch Stimmersdorf ), einem kleinen Ortsteil von Hřensko. Auf unserer Wanderung zum berühmten Prebischtor gelangten wir eher zufällig dahin.

Blick auf ein Sandsteinmassiv in der böhmischen Schweiz
gefunden im tschechischen Ort Mezná (Ortsteil von Hrensko) 




die alte Umgebindetechnik als Hausbauweise lebt noch

ein Augenschmaus für Freunde der Holzbauweise



 Ach ja, fotohungrig ist mein Ausgangspunkt gewesen. Im nächsten Foto sehen wir den gedeckten Tisch eines Eichhörnchens und es ist ebenfalls unheimlich hungrig gewesen.





... und gegen eigenen Hunger fanden wir bei unserem damaligen Besuch auch einge ganze Menge sehenswerte Pilze, die uns köstlich geschmeckt haben.

Maronen und Perlpilze ergaben ein schmackhaftes Pilzgericht (ohne Folgen)


Dienstag, 20. November 2012

Filmkulisse für historische Filme


Ohne die Verkehrszeichen und das rote Auto entstünde der Eindruck, hier handelt es sich um eine andere Zeit. Solche Stadtviertel sind auch in Görlitz vorhanden und damit wurde Görlitz weltweit bekannt. Hollywood dreht mach einen Streifen in dieser Kulisse. Das Photographische Atelier Hugo Walbrecker in Zittaus Altstadt wird den Sprung über den Ozean ganz sicher nicht schaffen. Dafür gelang ihm als 2. Beitrag zu diesem Thema der Sprung in den Gras-gefluester.blog.







Am Zittauer Ring soll es noch ein Hugo Waldbrecker Atelier gegeben haben bzw. es stand dort das ursprüngliche Atelier (1891 - 1900). Forschungen der Zittauer Hochschule berichten darüber in diesem verlinkten Beitrag.

Sonntag, 18. November 2012

Besohlanstalt

Konserventag ----- heute ist Konserventag gewesen, wir konnten kaum vor die Tür treten. Deshalb stöberte ich etwas in meinem Fotoarchiv und seinen "Konserven" herum. Dabei wurde ich fündig. Heute zeige ich ein Foto von einem alten Ladengeschäft in Zittau's Altstadt. Mir gefallen solche alten Schriften über den Türen von früheren Geschäften, Lokalen, Hotels, Bahnhöfen, alte Werbung sowieso.
Nachdem ich das Foto etwas bearbeitete, trat der frühere Farbanstrich deutlicher hervor: Zentral-Besohl-Anstalt. Was ist eine Besohlanstalt? Bei WIKIPEDIA findet sich noch kein einziger Eintrag hierzu. Worin unterscheidet sich eine Besohlanstalt von einem Schuhmacher oder einer Feinschuhsohlerei oder einer Schuhbesohlung? Zittau ist in allen Deutschen Reichen und allen Deutschen Staaten eine Garnisionsstadt gewesen. Mit der deutschen Einheit endete dieser Zeitstrahl. Der größte Arbeitgeber der Stadt entfiel damit ebenso wie der Nutzer unzähliger Dienstleistungen. Also braucht es auch keine Zentral - Besohl - Anstalt mehr. Verfall!
Damit der Name dieses Handwerks nicht in Vergessenheit gerät, schreibe ich darüber und zeige ein Foto davon. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen oder kann mir jemand von euch mit einigen Hinweisen zur Recherche weiterhelfen?

 
 

früheres Ladengeschäft in der Zittauer Altstadt

Samstag, 17. November 2012

barfuß über die Wiese laufen


Barfuß über die Wiese laufen gehört zu unseren Ritualen an fast jedem Morgen des Landlustwochenendes in der wärmeren Jahreszeit. Selbst für ganz hartnäckige Anhänger der fußbezogenen Freikörperkultur und der gesundheitsbewußten Anwendungen nach KNEIPP ist nun eine Grenze erreicht. Heute sollen in der Nacht mindestens 6 Grad minus geherrscht haben. Der Nebel des Abends zeigt sich in den ersten Sonnenstrahlen des Morgens als kühl, überzuckerter Hauch des nahenden Winters. Was für Rosenkohl und Grünkohl ein MUSS darstellt, ist für die eigene Nasenspitze, die Ohren und die Finger schon eine kleine Herausforderung. Aus diesem Grunde geht es nun mit dicken Socken und festen Schuhen an den Füßen hinein in die warme Stube. Euch allen ein schönes Wochenende.


Raureif auf unserer Wiese

"Raubtierfütterung", mit Eiskristallen gestopfte Löwenmäuler

Freitag, 16. November 2012

Herbstzeit ist Halali Zeit


In dem saftigen Novembergrün erscheinen die beiden Rehe schon fast grau. Damit entsteht der Eindruck,
beide Tiere könnten mit Photoshop in die Bildmitte gewandert sein. Doch der Eindruck täuscht nur 
und sie ließen sich überhaupt nicht von uns stören.
Smilla erlebte die Tiere und Jäger am Wochenende, wir ein paar Tage später. Auch wenn der Spiegel noch so schön weiß leuchtet, mir gefallen die Rehrücken viel besser. ;-)

Mittwoch, 14. November 2012

auf der Wiese haben wir gelegen und wir haben Gras gekaut...

 
 
Diese alte Titelzeile von Vroni Fischer fiel mir zu den Herbstfotos von gestern ein.
Grasgeflüster im November und dabei sind mir noch ein paar feine Herbstblüten aufgefallen,
eine Mischung aus Strohblumen und spätem Löwenzahn, nur ein wenig verherbstelt schauen sie schon aus.
 







 

Montag, 12. November 2012

er ist ein ganz Gemeiner


Wenn man jemanden als gewöhnlich oder gemein tituliert, dann ist meistens in der Beziehungsebene viel kaputt gegangen. Doch davon soll hier nicht  die Rede sein. Ich zeige zwei Fotos von Pilzen einer Pilzart, die ich kenne, doch bisher noch nie gerntet habe. Ja, ernten ist bestimmt der geeignetste Begriff dafür, den massenhaft auftretenden Pilz aus dem Wald zu holen und heim zu tragen.

Vielleicht ist der Hallimasch in manchen Regionen auch als Wenzelspilz bekannt. Das rührt daher, weil der gemeine Hallimasch ab dem 28. September, dem Namenstag des Wenzel, in den Wäldern wächst. Dieser massenhaft auftretende Pilz fällt sofort ins Auge und bei vielen Leuten anschließend in den Korb. Einen solchen gab ich dem Hallimasch bisher immer und wohl auch weiterhin.

Roh genossen, soll er  auf Grund seiner schwachen Giftigkeit nicht jederman bekömmlich sein. Aus meiner Kindheit weiß ich noch, dass er mindestens zweimal gekocht werden sollte. Was bleibt dann noch von einem Pilz für ein gutes Gericht übrig. In meiner Augen und nach meiner Meinung wenig und so gab ich den Steinpilzen, Maronen, Rotkappen, Pfifferlingen, Perlpilzen, Krausgeklucken und Butterpilzen immer den Vorrang. Doch als Fotomotiv kommt er mir immer wieder auf den Tisch.....


ein Freude für Pilzsammler, der gemeine oder gewöhnliche Hallimasch

der gemeine Hallimasch an einem alten, leblosen Baumstamm

Sonntag, 11. November 2012

11.11., Sonntag, Faschingsbeginn, Martinsgans, Novemberwetter, nebelgrauer Trübsinn


SCHLUßLICHT am Sonntag



dieser nette Rabe grüßt herzlichst vom Dach der Krabat-Mühle in Schwarzkollm, wer in dieser Gegend einmal ist,
unbedingt Zeit mitbringen und diesen Ort besuchen, es looooohnt sich!

mit  MARTINSGANS
Eine ganze, was sage ich - eine riesen "Monster" Gans nach 12 Stunden bei 75 Grad
im Küchenbräunungsstudio. Die Auffangpfanne nebst dem ganzen Gansfett zeige ich
 lieber nicht. Das Fleisch dieser Gans bezauberte uns mit ganz víel Zartheit, mit ganz,
ganz viel Ganszartheit,  die fast von alleine vom Gänseknochen fiel.
Der Wetterbericht von gestern beinhaltete für den heutigen Sonntag die Aussage, dass es in der Wohnung ebenso viel Sonne geben würde wie in der freien Natur, sollte heißen, es wird keine Sonne scheinen. Vielleicht gab es in den Faschingshochburgen die eine oder andere Sonne ab 11 Uhr 11 zu sehen. Bei uns in Dresden tauchte kein goldener Schimmer auf.
Novemberwetter
Unser Sohn Martin ist an diesem Wochenende bei uns zu Gast und da versteht es sich, dass es für Martin am Martinstag eine Martinsgans gab. Diese ist wesentlich kleiner ausgefallen, als es das riesengroße Tier im Foto vom Weihnachtsfest 2010 zeigt.
kulinarische Freude gegen nebelgrauen Novembertrübsin
der Novemberherbst hat uns fest im Griff:


dieser alte Golf auf unserer Straße beweist guten Geschmack,
passend zur Lackfarbe erscheint sein herbstlicher Schmuck in großer Harmonie




Freitag, 9. November 2012

ein Post für Smilla



Auf die Reise fertig los.........

Was für ein treuherziger Blick, dabei ergibt sich sofort die Frage: können diese Augen Lügen?


So sieht er also aus, der neue Gummikopf namens Pittiplatsch aus dem DDR Kinderfernsehen. Lange suchten wir beide auf unterschiedlichen Flohmärkten herum. Jetzt ist er da. Ein wenig von der Zeit mitgenommen kommt Pitti daher. Doch dafür ist er ein Original mit mindestens 20 bis 30 (Lebens)Jahren auf dem Buckel.

Hier über diesen Link ist unser Pittplatsch mit seiner Originalstimme zu hören.  (BITTE HIER ANKLICKEN)   Es handelt sich bei der Aufnahme um keinen Beitrag aus der Reihe Deutschland sucht den Superstar. Das brauchte Pitti nicht, er war von Anfang an bei groß und klein ein Superstart.

Die Hände sind schon etwas löchrig. Wahrscheinlich musste er auch bis zu seiner Rente schwer arbeiten.
Aber dein Interesse ,liebe Smilla, liegt, so glaube ich es noch zu wissen,
etwas höher, ich meine in Kopfhöhe, äh,
ich meine den Gummikopf.
;-)
..... und zum Abschluß noch ein YouTube Video mit dem frechen Pitti in einer Hauptrolle beim täglichen Abendgruß des Sandmännchens.
(BITTE JETZT HIER ANKLICKEN)



 

ein Post für Siggi in Österreich

Hallo Siggi,

ich fand nach etwas Suchen das Foto mit der gedrechselten Schale für Walnüsse wieder. Es befindet sich in der Zeitschrift LANDLUST (Ausgabe November/Dezember 2012).

Mit besten Grüßen,
egbert.


PS für die Besucher meiner Seite:
Siggi ist ein Meister des Holzes an der Drechselbank. Ihr könnt ihn in seine Werkstatt durch diesen KLICK besuchen. Viel Freude dabei.






 

Herbstzeit ist Konservenzeit

 
Im mehrfachen oder unterschiedlichen Sinne betrachte ich das heute von mir gewählte Thema: "Herbstzeit ist Konservenzeit". Im Herbst fährt man zumeist die Ernte ein. Früher verschwanden die geernteten Schätze aus dem eigenen Garten oder von den eigenen Obstbäumen in Gläsern und Konserven. Erst in der kargen und vitaminarmen Winterzeit erblickten sie wieder das Licht des Tages. Heute finden kaum noch Früchte oder Gemüsearten den Weg ins Einweckglas. Die Vorratshaltung geschieht fast ausschließlich im Gefrierschrank oder über die Regale im Supermarkt. Ist damit auch ein Stück Kultur verloren gegangen?
Jetzt im November sind die Tage in der Überzahl anzutreffen, die man eher meiden möchte oder die einen dazu verlocken könnten, vor dem Kamin auf dem Bärenfell die Zeit zu verbringen. Man kommt weniger oft vor die Tür und die Kamera erhält deshalb logischerweise auch weniger Futter als in den anderen Jahreszeiten. Das hängt bei mir mit dem fehlenden Licht zusammen, mit der vom nass-kalten Wetter ausgelösten grauen Stimmung und der durch dickere Kleidungsstücke einhergehenden, eingeschränkten Bewegungsfreiheit.  In dieser Zeit sitze ich gerne am PC und krame in meinem Fotoarchiv. Das Fotoarchiv ist meine große Konserve, meine Filmkonserve. Nach Kalenderjahren und Kalendertagen geordnet, finden ich darinnen alle von mir geschossenen Fotos "eingeweckt". Ist das Wetter einmal fotopirschunfreundlich, dann wähle ich mir ein stimmungsgeeignetes Foto aus und schon geht es los, oder besser gesagt, schon geht er los:
 
DER KONSERVENTAG.
 
 
gestern in einem alten Haus geschossen, eine schätzungsweise 20 Jahre alte
Konserve ist dieses Einweckglas mit Birnenspalten auf
der noch älteren Fensterbank

Mittwoch, 7. November 2012

Durch die Kraft des Feuers

Die Macht der Flammen vermag es, unzählige Deckenbalken über mehrere
Etagen zu verzehren, dabei Stahl zu verbiegen und am Ende sogar den Blick auf
den Himmel freizugeben. Nicht aus jeder Asche wächst ein Phönix empor.
 Statt dessen entstehen:
LOST PLACES.

 
 
 



Geisterhaft greifen die zentimeterdicken Rundstahlträger nach dem Betrachter. Die frühere Fertigungshalle der alten
Weizen Mühle besaß mehrere Etagen. Davon zeugen die Reste der Holzträger in den unterschiedlichen Ebenen.
 
 
 
 
 
Verregneter Besuch in einer alten Weizenmühle an der Heidenschanze von Dresden.